Einschlafprobleme seit Stillstreik
Verfasst: 23.08.2012, 14:56
Hallo ihr Lieben,
ich habe (mal wieder) ein Problem und bräuchte eure Hilfe und Ideen.
Momentan haben wir Probleme mit dem Einschlafen und zwar sowohl Mittags, als auch Abends, und es läuft eigentlich immer fast gleich ab. Ich beschreibe es euch einfach mal und schreibe meine Gedanken dazu auf.
Mein Sohn ist jetzt auf den Tag genau 19 Monate alt, seit er 17 Monate alt ist läuft er frei,
und seit dem haben wir mit einem Tragestreik zu kämpfen. Anfangs bezog er sich nur auf die Tücher, die Manduca war okay,
dann war auch die Manduca zuhause nicht mehr okay, aber draußen, dann kam es auch immer öfter vor, dass er draußen nicht
getragen werden wollte, inzwischen muss er nur die Manduca sehen oder ich sie nur um haben, da fängt er an zu weinen,
zieht dran, schreit "ab, ab ab", bis ich sie wegmache.
Und genau da liegt unser Problem, denn eigentlich sah unser Einschlafritual immer so aus, dass ich, oder mein Mann ihn in die
Manduca genommen haben und uns auf unseren Ball gesetzt haben, noch ein bisschen gelacht und SPaß gemacht haben, und dann
ist er kuschelnd und zufrieden eingeschlafen und ließ sich dann hinlegen.
Sowohl Mittags, als auch Abends. Ab und zu hatten wir da auch mal Tage, wo es nicht so gut geklappt hat, klar,
manchmal wollte er sich auch mit mir ins Familienbett legen, aber zum Großteil hat das super geklappt.
Aber seit dem Tragestreik geht das natürlich nicht mehr und seit dem sind wir ziemlich ratlos.
Wir haben jetzt versucht ein anderes Ritual einzuführen, aber das ist gar nicht so einfach.
Einschlafstillen hat noch nie geklappt, keine Ahnung warum. Wir gehen ins Bett und eigentlich stillt er auch immer erst nochmal, aber einschlafen tut er dabei so gut wie nie. Singen dreht ihn im Bett noch mehr auf.
Also haben wir jetzt angefangen, ihm seine gute Nacht cd mit Mitsingen beim Bettfertig machen anzumachen, dann gehen wir ins Bett, dort stillen wir dann und lesen noch ein Buch zusammen, wenn er will bekommt er noch was zu drinken, dann mache ich das Licht aus.
Inzwischen hat er sich auch eindeutig schon daran gewöhnt und freut sich drauf, das merke ich, er nimmt mich oft schon an die Hand, führt mich zum Bett und will rein, sagt ab und zu sogar "Heija". Drinnen nimmt er dann sein Buch und ließt begeistert mit mir. Dann wird das Licht ausgemacht und alles ist gut. Nur, dass er nicht schläft.
Wir haben es schon mit dem Papa im Bett versucht, das hat ein paar Mal geklappt, aber inzwischen endet es eigentlich immer in Tränen. Deswegen geht der Papa jetzt raus und sagt ihm Gute Nacht.
Irgendwann steht er dann aber auf und ruft "Papa!". Das ist das erste Hinderniss. Gehe ich mit ihm raus zum Papa, schaut er ihn meistens nichtmal an. Also sage ich ihm "Papa macht noch [einsetzten was der Papa halt gerade tut], der kommt gleich, wenn du geschlafen hast". Das akzeptiert er dann meistens auch. So für fünf Minuten. Dann fängt er wieder an.
Irgendwann kommt dann statt "Papa!" ein "raus!". Also gehe ich mit ihm raus.
Da er aber müde ist, gähnt er nur, reibt sich die Augen, und am schlimmsten, er wird körperlich unkontrolliert und tut sich weh, und zudem ist er nur knatschig und am weinen und meckern, weil einfach alles doof ist.
Also gehe ich wieder mit ihm ins Bett.
Und das Spiel geht von vorne los. Dann versuche ich aber statt mit ihm rauszugehen, weil das ja offensichtlich auch nicht das richtige war, ihn abzulenken. "Hör mal, ein Auto!". Klappt auch meistens ganz gut. Das ganze Spiel wiederholt sich halt nur immer wieder, bis er dann irgendwann schläft.
Und ich bin total neben der Kappe deswegen, weil ich das Gefühl habe, alles falsch zu machen. Erst will er ins Bett, also gehe ich natürlich mit ihm. Dann will er raus, also gehe ich natürlich mit ihm raus. Aber draußen ist auch nicht gut, weil er, wie ich denke, total müde ist, anders kann ich mir sein Verhalten nicht erklären. Also gehe ich wieder mit ihm ins Bett. Er will wieder raus, aber das war ja vorher ne dumme Idee, also lenke ich ihn ab. Aber das kann's ja auch nicht sein. Auf der anderen Seite tut er sich im Bett aber wenigstens nicht weh und er weint und meckert auch nicht, das ist ein Vorteil dazu, wenn ich mit ihm draußen bin.
Aber irgendwie läuft das falsch, habe ich das Gefühl. Ich habe das Gefühl ich gebe ihm nicht wirklich was er braucht und will und für mich ist es auch unbefriedigend, wenn ich immer 1-2 Stunden brauche, bis ich ihn so im Bett habe.
Ich habe auch schon versucht ihn einfach wachzuhalten und später ins Bett zu legen, aber wenn er ins Bett möchte und mir das zeigt, kann ich ihm das doch nicht verbieten.
Und wenn wir unterwegs sind und ich es herauszögere, ist er auch immer schlecht drauf, weil er müde ist.
Irgendwie habe ich das Gefühl wir haben unseren "Rhythmus", jetzt ohne das Tragen noch nicht gefunden, aber ich weiß auch nicht, wie ich das für uns einfacher machen kann.
Ich habe mir schon überlegt sein Bett, das bei uns als Beistellbett ansteht, einfach mal "abzutrennen" und ihn nach dem Stillen zum Schlafen da rein zu legen. Er rollt sich da nämlich sehr oft freiwillig rein und schläft da dann. Ich habe nämlich oft das Gefühl, dass ich ihn beim einschlafen störe.
Manchmal stehe ich z.B. morgens auch auf, er ist schon wach und will aber gar nicht raus und bleibt glücklich alleine im Bett liegen, aber das ist mir bei uns so im Familienbett zu gefährlich, da es an der Fensterbank steht und er da hochkrabbelt - auch alleine, aber das klappt noch nicht, wenn ich nicht aufpasse, würde er sich da übel weh tun.
Allerdings habe ich Angst, dass das auch nicht klappt und wir dann alles wieder zurückbauen müssen.
Habt ihr auch so Erfahrungen gemacht? Vielleicht eine Idee oder einen Tipp, was helfen könnte?
Muss ich einfach noch etwas Geduld haben, damit es besser wird?
ich habe (mal wieder) ein Problem und bräuchte eure Hilfe und Ideen.
Momentan haben wir Probleme mit dem Einschlafen und zwar sowohl Mittags, als auch Abends, und es läuft eigentlich immer fast gleich ab. Ich beschreibe es euch einfach mal und schreibe meine Gedanken dazu auf.
Mein Sohn ist jetzt auf den Tag genau 19 Monate alt, seit er 17 Monate alt ist läuft er frei,
und seit dem haben wir mit einem Tragestreik zu kämpfen. Anfangs bezog er sich nur auf die Tücher, die Manduca war okay,
dann war auch die Manduca zuhause nicht mehr okay, aber draußen, dann kam es auch immer öfter vor, dass er draußen nicht
getragen werden wollte, inzwischen muss er nur die Manduca sehen oder ich sie nur um haben, da fängt er an zu weinen,
zieht dran, schreit "ab, ab ab", bis ich sie wegmache.
Und genau da liegt unser Problem, denn eigentlich sah unser Einschlafritual immer so aus, dass ich, oder mein Mann ihn in die
Manduca genommen haben und uns auf unseren Ball gesetzt haben, noch ein bisschen gelacht und SPaß gemacht haben, und dann
ist er kuschelnd und zufrieden eingeschlafen und ließ sich dann hinlegen.
Sowohl Mittags, als auch Abends. Ab und zu hatten wir da auch mal Tage, wo es nicht so gut geklappt hat, klar,
manchmal wollte er sich auch mit mir ins Familienbett legen, aber zum Großteil hat das super geklappt.
Aber seit dem Tragestreik geht das natürlich nicht mehr und seit dem sind wir ziemlich ratlos.
Wir haben jetzt versucht ein anderes Ritual einzuführen, aber das ist gar nicht so einfach.
Einschlafstillen hat noch nie geklappt, keine Ahnung warum. Wir gehen ins Bett und eigentlich stillt er auch immer erst nochmal, aber einschlafen tut er dabei so gut wie nie. Singen dreht ihn im Bett noch mehr auf.
Also haben wir jetzt angefangen, ihm seine gute Nacht cd mit Mitsingen beim Bettfertig machen anzumachen, dann gehen wir ins Bett, dort stillen wir dann und lesen noch ein Buch zusammen, wenn er will bekommt er noch was zu drinken, dann mache ich das Licht aus.
Inzwischen hat er sich auch eindeutig schon daran gewöhnt und freut sich drauf, das merke ich, er nimmt mich oft schon an die Hand, führt mich zum Bett und will rein, sagt ab und zu sogar "Heija". Drinnen nimmt er dann sein Buch und ließt begeistert mit mir. Dann wird das Licht ausgemacht und alles ist gut. Nur, dass er nicht schläft.
Wir haben es schon mit dem Papa im Bett versucht, das hat ein paar Mal geklappt, aber inzwischen endet es eigentlich immer in Tränen. Deswegen geht der Papa jetzt raus und sagt ihm Gute Nacht.
Irgendwann steht er dann aber auf und ruft "Papa!". Das ist das erste Hinderniss. Gehe ich mit ihm raus zum Papa, schaut er ihn meistens nichtmal an. Also sage ich ihm "Papa macht noch [einsetzten was der Papa halt gerade tut], der kommt gleich, wenn du geschlafen hast". Das akzeptiert er dann meistens auch. So für fünf Minuten. Dann fängt er wieder an.
Irgendwann kommt dann statt "Papa!" ein "raus!". Also gehe ich mit ihm raus.
Da er aber müde ist, gähnt er nur, reibt sich die Augen, und am schlimmsten, er wird körperlich unkontrolliert und tut sich weh, und zudem ist er nur knatschig und am weinen und meckern, weil einfach alles doof ist.
Also gehe ich wieder mit ihm ins Bett.
Und das Spiel geht von vorne los. Dann versuche ich aber statt mit ihm rauszugehen, weil das ja offensichtlich auch nicht das richtige war, ihn abzulenken. "Hör mal, ein Auto!". Klappt auch meistens ganz gut. Das ganze Spiel wiederholt sich halt nur immer wieder, bis er dann irgendwann schläft.
Und ich bin total neben der Kappe deswegen, weil ich das Gefühl habe, alles falsch zu machen. Erst will er ins Bett, also gehe ich natürlich mit ihm. Dann will er raus, also gehe ich natürlich mit ihm raus. Aber draußen ist auch nicht gut, weil er, wie ich denke, total müde ist, anders kann ich mir sein Verhalten nicht erklären. Also gehe ich wieder mit ihm ins Bett. Er will wieder raus, aber das war ja vorher ne dumme Idee, also lenke ich ihn ab. Aber das kann's ja auch nicht sein. Auf der anderen Seite tut er sich im Bett aber wenigstens nicht weh und er weint und meckert auch nicht, das ist ein Vorteil dazu, wenn ich mit ihm draußen bin.
Aber irgendwie läuft das falsch, habe ich das Gefühl. Ich habe das Gefühl ich gebe ihm nicht wirklich was er braucht und will und für mich ist es auch unbefriedigend, wenn ich immer 1-2 Stunden brauche, bis ich ihn so im Bett habe.
Ich habe auch schon versucht ihn einfach wachzuhalten und später ins Bett zu legen, aber wenn er ins Bett möchte und mir das zeigt, kann ich ihm das doch nicht verbieten.
Und wenn wir unterwegs sind und ich es herauszögere, ist er auch immer schlecht drauf, weil er müde ist.
Irgendwie habe ich das Gefühl wir haben unseren "Rhythmus", jetzt ohne das Tragen noch nicht gefunden, aber ich weiß auch nicht, wie ich das für uns einfacher machen kann.
Ich habe mir schon überlegt sein Bett, das bei uns als Beistellbett ansteht, einfach mal "abzutrennen" und ihn nach dem Stillen zum Schlafen da rein zu legen. Er rollt sich da nämlich sehr oft freiwillig rein und schläft da dann. Ich habe nämlich oft das Gefühl, dass ich ihn beim einschlafen störe.
Manchmal stehe ich z.B. morgens auch auf, er ist schon wach und will aber gar nicht raus und bleibt glücklich alleine im Bett liegen, aber das ist mir bei uns so im Familienbett zu gefährlich, da es an der Fensterbank steht und er da hochkrabbelt - auch alleine, aber das klappt noch nicht, wenn ich nicht aufpasse, würde er sich da übel weh tun.
Allerdings habe ich Angst, dass das auch nicht klappt und wir dann alles wieder zurückbauen müssen.
Habt ihr auch so Erfahrungen gemacht? Vielleicht eine Idee oder einen Tipp, was helfen könnte?
Muss ich einfach noch etwas Geduld haben, damit es besser wird?