So wirklich gut sind unsere Nächte auch in den letzten Monaten nicht gewesen, aber besser (Highlight war eine Woche mit nur zwei Zwischenstopps pro Nacht), aber jetzt sind wir wieder an einem tollen Tiefpunkt, wo er jede Stunde aufwacht. Der Keks ist jetzt knapp 13 Monate alt, wird nur noch abends und nachts gestillt, schläft mittags etwa 1-2h und ist grundsätzlich schon gut mobil. Zurzeit ist er etwas erkältet und zusätzlich ist er tagsüber sofort schlecht drauf, wenn man ihm etwas wegnimmt (ich bin da grundsätzlich sehr tolerant, aber ein paar Sachen gehen einfach nicht) oder ihn irgendwo wegholt (gefährliche Situationen). Dann schmeißt er sich nach hinten, heult, schreit, wirkt wirklich so, als ob man ihm sonst-was antun würde.
So viel zum Tageszustand.
Nun zur Nacht: Er schläft von 20-22 Uhr, wird in sein Bettchen gelegt (da schläft er schon) und sobald er wach wird, kommt er rüber in unser Bett und bleibt da bis morgens. Dort stillt er (zurzeit 22 Uhr, das war vorletzte Woche z.B. auch mal 1 Uhr) und ab da dann wirklich fast jede Stunde. Aufwachen, schreien, Rücken durchbiegen, so als hätte er Bauchschmerzen, es klingt ganz schrecklich. Zäpfchen helfen gar nichts, die kann ich mir also auch sparen. Stillen tut er immer, kuscheln o.ä. ist ihm "egal". Nach dem Stillen sind sämtliche Schmerzen (falls er welche hat) aber sofort vergessen. Entweder ist er wach (und totaaal gut drauf - was toll ist, wenn die Uhr 3 Uhr nachts anzeigt) oder er schläft direkt wieder ein. Alternativ kann man auch das Licht anmachen und ihn wecken, dann hört er auch auf zu schreien (schläft aber natürlich nicht weiter). Das spricht doch eigentlich gegen Schmerzen, oder?
Ich finde seinen Bauch nicht hart oder seltsam (höchstens dick, bei den Milchmengen, die er nachts "verschlingt").
Wir waren letzte Woche auch beim Osteopathen, der sagte, dass er im Bauchbereich etwas (also fühlbar, aber eigentlich nicht wirklich stark) verspannt ist, hat da wohl etwas gelockert und meinte Freitag, dass die Nächte jetzt hoffentlich besser werden würden. Es war aber das genaue Gegenteil der Fall.
Bis morgen bin ich noch alleine zH, danach ist mein Mann wieder da, der ihn dann zumindest morgens übernehmen kann (stillen geht ja nicht). Ich bin wirklich sehr müde und teilweise werde ich auch böse (was ich gar nicht will) und möchte ihn manchmal wirklich irgendwo hinlegen, wo ich ihn nicht hören kann, damit ich mal mehr als zwei Stunden am Stück schlafen kann.
Hat jemand eine Idee, was wir noch untersuchen lassen könnten?
Ggf. hat er ja doch Schmerzen, auch wenn ich es seltsam finde, dass die nur beim Aufwachen auftauchen und Schmerzzäpfen nichts bewirken. Oder hat es was mit dem "trotzen" am Tag zu tun - da reagiert er ja auch mit Schreien und Gebrüll, wenn er was nicht kriegt (was nachts dann sofortiges Stillen sein könnte).
Es ist bestimmt nur "eine Phase"...
Habt ihr Tipps oder Ideen?
Lieben Dank schon mal...

