Stillen und Breimahlzeiten
Verfasst: 06.08.2012, 21:03
Hallo zusammen,
vorweg: Ich lese hier viel mit und habe schon unheimlich viel für mich herausgelesen, das geholfen hat. Danke dafür.
Ich habe drei Kinder und bei Kind Nr. 3 klappt endlich auch das Stillen, worüber ich unendlich glücklich bin. Die beiden großen habe ich aus unterschiedlichen Gründen leider recht früh abgestillt.
Jetzt klappt alles soweit super, ich weiß nur nicht, wie ich die Brei-Mahlzeiten mit dem Stillen verbinden soll. Die Kleine (9 Monate) isst mittags und abends Brei: ganz "klassisch" mittags Gemüse/Kartoffel/Fleisch-Brei und abends Hirsebrei, den ich mit Wasser anrühre. Gestillt wird morgens, vormittags, nachmittags, abends zum Einschlafen und nachts. Ich möchte gerne mind. 1 Jahr stillen. Nun war es bei meinen anderen beiden Kindern so, dass ich im Beikostalter langsam die Flaschen durch feste Nahrung (Brei) ersetzt habe. Im Alter von 9 Monaten haben die beiden großen nur noch morgens und abends Milch getrunken und eigentlich stünde für die Kleine vom Alter her doch auch die nächste Breimahlzeit an (nachmittags). Aber dann würde wahrscheinlich (wie schon mittags) eine Stillmahlzeit ausfallen. Ich habe ihr heute nachmittag etwas Obst-Getreidebrei gegeben, den sie sehr gerne gegessen hat. Danach wollte ich sie noch stillen, aber ich musste mich echt bemühen, dass sie bei der Sache bleibt. Sie hat immer die Brust angelacht (sehr niedlich) aber am Stillen war sie eigentlich nicht so sehr interessiert (sie war wohl schon satt). Dann hat sie aber doch noch etwas getrunken. Stille ich dirket nach der Mahlzeit, spuckt sie auch viel (daher stille ich z.B. mittags nicht mehr nach der Mahlzeit). Gebe ich ihr jetzt aber nachmittags Brei und stille sie dann eine Stunde später, hab ich das Gefühl, das Kind ist nur am futtern. Dann sind die Abstände zwischen den Mahlzeiten so kurz. Ich könnte ja auch mit den zwei Breimahlzeiten erstmal so weitermachen. Aber bekommt sie dann genügend Nährstoffe? Und, sie isst ja auch gerne, wenn ich ihr Brei anbiete.
Meine Angst ist, dass sie sich abstillt oder ich zu wenig Milch habe, wenn ich z.B. tagsüber weniger stille oder wenn ich sie "nur noch" morgens, abends und nachts stille oder dass die Kleine bei nur zwei Breimahlzeiten zu wenig Nährstoffe erhält. Aber ich kann ihr ja auch nicht aus "egoistischen" Gründen die Breimahlzeiten vornethalten. Wie macht ihr das denn, wenn ihr Brei füttert? Oder soll ich einfach kleinere Breiportionen machen, so dass sie dann noch Lust aufs Stillen hat? Sie selber fordert das Stillen übrigens nicht ein (dafür ist sie wahrscheinlich auch noch etwas klein, oder?)
Den Leitfaden zur Beikosteinführung hab ich auch schon gelesen, aber kann das nicht so richtig auf unsere Situation übertragen. Vielleicht habt Ihr einen Tipp für mich, ich steh da irgendwie auf der Leitung (ich hoffe, ich habs einigermaßen verständlich beschrieben).
Vielen Dank schonmal für die Antworten.
vorweg: Ich lese hier viel mit und habe schon unheimlich viel für mich herausgelesen, das geholfen hat. Danke dafür.
Ich habe drei Kinder und bei Kind Nr. 3 klappt endlich auch das Stillen, worüber ich unendlich glücklich bin. Die beiden großen habe ich aus unterschiedlichen Gründen leider recht früh abgestillt.
Jetzt klappt alles soweit super, ich weiß nur nicht, wie ich die Brei-Mahlzeiten mit dem Stillen verbinden soll. Die Kleine (9 Monate) isst mittags und abends Brei: ganz "klassisch" mittags Gemüse/Kartoffel/Fleisch-Brei und abends Hirsebrei, den ich mit Wasser anrühre. Gestillt wird morgens, vormittags, nachmittags, abends zum Einschlafen und nachts. Ich möchte gerne mind. 1 Jahr stillen. Nun war es bei meinen anderen beiden Kindern so, dass ich im Beikostalter langsam die Flaschen durch feste Nahrung (Brei) ersetzt habe. Im Alter von 9 Monaten haben die beiden großen nur noch morgens und abends Milch getrunken und eigentlich stünde für die Kleine vom Alter her doch auch die nächste Breimahlzeit an (nachmittags). Aber dann würde wahrscheinlich (wie schon mittags) eine Stillmahlzeit ausfallen. Ich habe ihr heute nachmittag etwas Obst-Getreidebrei gegeben, den sie sehr gerne gegessen hat. Danach wollte ich sie noch stillen, aber ich musste mich echt bemühen, dass sie bei der Sache bleibt. Sie hat immer die Brust angelacht (sehr niedlich) aber am Stillen war sie eigentlich nicht so sehr interessiert (sie war wohl schon satt). Dann hat sie aber doch noch etwas getrunken. Stille ich dirket nach der Mahlzeit, spuckt sie auch viel (daher stille ich z.B. mittags nicht mehr nach der Mahlzeit). Gebe ich ihr jetzt aber nachmittags Brei und stille sie dann eine Stunde später, hab ich das Gefühl, das Kind ist nur am futtern. Dann sind die Abstände zwischen den Mahlzeiten so kurz. Ich könnte ja auch mit den zwei Breimahlzeiten erstmal so weitermachen. Aber bekommt sie dann genügend Nährstoffe? Und, sie isst ja auch gerne, wenn ich ihr Brei anbiete.
Meine Angst ist, dass sie sich abstillt oder ich zu wenig Milch habe, wenn ich z.B. tagsüber weniger stille oder wenn ich sie "nur noch" morgens, abends und nachts stille oder dass die Kleine bei nur zwei Breimahlzeiten zu wenig Nährstoffe erhält. Aber ich kann ihr ja auch nicht aus "egoistischen" Gründen die Breimahlzeiten vornethalten. Wie macht ihr das denn, wenn ihr Brei füttert? Oder soll ich einfach kleinere Breiportionen machen, so dass sie dann noch Lust aufs Stillen hat? Sie selber fordert das Stillen übrigens nicht ein (dafür ist sie wahrscheinlich auch noch etwas klein, oder?)
Den Leitfaden zur Beikosteinführung hab ich auch schon gelesen, aber kann das nicht so richtig auf unsere Situation übertragen. Vielleicht habt Ihr einen Tipp für mich, ich steh da irgendwie auf der Leitung (ich hoffe, ich habs einigermaßen verständlich beschrieben).
Vielen Dank schonmal für die Antworten.