Stillprobleme mit Neugeborenem
Verfasst: 12.07.2012, 09:50
Hallo,
ich habe ich hier schon öfter mitgelesen, jetzt schreibe ich selbst, weil ich ein Problem mit meinem Kleinen bzw. dem Stillen habe und ich wäre dankbar für ein paar hilfreiche Tipps.
Der Kleine ist jetzt 11 Tage alt und wird bis jetzt vollgestillt. In der ersten Woche war ich mit seiner Gewichtsentwicklung noch recht zufrieden, er hat wesentlich weniger als die "erlaubten" 10% abgenommen, nur etwa 5% seines Geburtsgewichtes. Mit einer Woche wog er 100 Gramm weniger als bei seiner Geburt. Doch seit ein paar Tagen nimmt er ab, seit Samstag hat er auf meiner elektrischen Waage 60 Gramm verloren. Die Hebamme meint, es sei alles in Ordnung und er mache eine guten Eindruck. Allerdings will ich nicht erst warten, bis er grau wird und Anzeichen von Dehydrierung aufweist.
Ganz konkret habe ich das Gefühl, dass er nicht richtig trinkt. Er macht den Mund nicht weit auf und es ist praktisch unmöglich, dass er mehr als die Brustwarze in den Mund nimmt. Die Brustwarze ist zwar nicht wund, aber sie tut beim Stillen weh, ist an der Spitze weiß und plattgedrückt. Heute Morgen habe ich ihn vor und nach dem Stillen gewogen und er wog ca. 25 Gramm mehr. Das ist nicht genug, oder? Meistens trinkt er an der Brust nur kurze Zeit konzentriert, dabei schluckt er meist nach einmal Saugen. Aber nach wenigen Minuten lässt das intensive Saugen nach und er nuckelt nur noch, wobei er dann meistens eindöst. Nehme ich die Brust aus dem Mund, wird er wieder wach und schreit. Dann geht das mit der anderen Seite wieder genauso. Eigentlich könnte ich 24 Stunden lang dauerstillen bzw. ihn dauernuckeln lassen, aber er wird dabei nicht satt. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Ich bin jetzt völlig verunsichert und weiß nicht, ob er so schlecht trinkt, weil nicht mehr Milch da ist, oder ob die Milchbildung nachlässt, weil er so wenig abtrinkt. Ich hatte in den letzten Tagen das Gefühl, dass sich die Brust nach dem Trinken noch genauso anfühlt wie vorher, aber seit gestern spannt die Brust kaum noch und fühlt sich nicht mehr so voll an. Auch wenn er nachts 6 Stunden am Stück schläft, habe ich kein Problem mit einer vollen Brust. Ist das ein Zeichen für Milchmangel?
Heute will ihn die Hebamme noch einmal wiegen und wenn er dann definitiv abgenommen hat, werde ich ihn zufüttern. Ich will nicht, dass mein Baby hungert. Aber ich möchte auf Dauer nicht zufüttern, sondern würde gerne zum Vollstillen kommen. Wie kann ich das schaffen, bzw. was sollte ich beim Zufüttern beachten? Ich werde wohl mit einem Becher oder Löffel zufüttern, Schnuller kriegt der Kleine nicht. Ich muss allerdings auf Säuglingsnahrung zurückgreifen, beim Pumpen oder Ausstreichen bekomme ich nichts raus. Was kann ich tun? Und wie finde ich eine Stillberaterin, die mir hilft, den Kleinen richtig anzulegen?
Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe!
ich habe ich hier schon öfter mitgelesen, jetzt schreibe ich selbst, weil ich ein Problem mit meinem Kleinen bzw. dem Stillen habe und ich wäre dankbar für ein paar hilfreiche Tipps.
Der Kleine ist jetzt 11 Tage alt und wird bis jetzt vollgestillt. In der ersten Woche war ich mit seiner Gewichtsentwicklung noch recht zufrieden, er hat wesentlich weniger als die "erlaubten" 10% abgenommen, nur etwa 5% seines Geburtsgewichtes. Mit einer Woche wog er 100 Gramm weniger als bei seiner Geburt. Doch seit ein paar Tagen nimmt er ab, seit Samstag hat er auf meiner elektrischen Waage 60 Gramm verloren. Die Hebamme meint, es sei alles in Ordnung und er mache eine guten Eindruck. Allerdings will ich nicht erst warten, bis er grau wird und Anzeichen von Dehydrierung aufweist.
Ganz konkret habe ich das Gefühl, dass er nicht richtig trinkt. Er macht den Mund nicht weit auf und es ist praktisch unmöglich, dass er mehr als die Brustwarze in den Mund nimmt. Die Brustwarze ist zwar nicht wund, aber sie tut beim Stillen weh, ist an der Spitze weiß und plattgedrückt. Heute Morgen habe ich ihn vor und nach dem Stillen gewogen und er wog ca. 25 Gramm mehr. Das ist nicht genug, oder? Meistens trinkt er an der Brust nur kurze Zeit konzentriert, dabei schluckt er meist nach einmal Saugen. Aber nach wenigen Minuten lässt das intensive Saugen nach und er nuckelt nur noch, wobei er dann meistens eindöst. Nehme ich die Brust aus dem Mund, wird er wieder wach und schreit. Dann geht das mit der anderen Seite wieder genauso. Eigentlich könnte ich 24 Stunden lang dauerstillen bzw. ihn dauernuckeln lassen, aber er wird dabei nicht satt. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Ich bin jetzt völlig verunsichert und weiß nicht, ob er so schlecht trinkt, weil nicht mehr Milch da ist, oder ob die Milchbildung nachlässt, weil er so wenig abtrinkt. Ich hatte in den letzten Tagen das Gefühl, dass sich die Brust nach dem Trinken noch genauso anfühlt wie vorher, aber seit gestern spannt die Brust kaum noch und fühlt sich nicht mehr so voll an. Auch wenn er nachts 6 Stunden am Stück schläft, habe ich kein Problem mit einer vollen Brust. Ist das ein Zeichen für Milchmangel?
Heute will ihn die Hebamme noch einmal wiegen und wenn er dann definitiv abgenommen hat, werde ich ihn zufüttern. Ich will nicht, dass mein Baby hungert. Aber ich möchte auf Dauer nicht zufüttern, sondern würde gerne zum Vollstillen kommen. Wie kann ich das schaffen, bzw. was sollte ich beim Zufüttern beachten? Ich werde wohl mit einem Becher oder Löffel zufüttern, Schnuller kriegt der Kleine nicht. Ich muss allerdings auf Säuglingsnahrung zurückgreifen, beim Pumpen oder Ausstreichen bekomme ich nichts raus. Was kann ich tun? Und wie finde ich eine Stillberaterin, die mir hilft, den Kleinen richtig anzulegen?
Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe!