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Vasospasmus - hier auch

Verfasst: 12.06.2012, 22:56
von tofino08
Hallo,

ich bin noch ganz neu im Forum und eigentlich übers Tragen hierher geraten, aber nun lese ich auch sehr interessiert im Stillforum mit. Habe auch gleich mal eine Frage an Euch.

Ich leide auch an diesen berüchtigten Gefäßkrämpfen. Mein Kleiner ist 8 Wochen alt und wird vollgestillt. Seit ca. 5 Wochen nehme ich Magnesium ein (2x am Tag, je 300 mg). Es hat sich minimal verbessert. Nach einem Milchstau vor 3 Wochen wurde es allerdings wieder schlimmer und so richtig weg geht es nicht. Kann es sein, dass ich dieses Problem bis zum Abstillen hinnehmen muss oder habt Ihr noch andere Tipps für mich, was ich sonst noch tun könnte, um den Zustand zu verbessern?

Bin dankbar für jeden Tipp, denn es ist schon sehr unangenehm.

Erstaunlicherweise ist der Vasospasmus rechts viel schlimmer und öfter. Und auch den Milchstau hatte ich rechts. Bei meinem ersten Sohn hatte ich zweimal Mastitis - beide Male rechts. Und die rechte Seite war auch am Anfang viel blutiger als die linke. Habt Ihr ne Idee, warum es bei mir immer die rechte Bust ist, die Probleme macht? Ich finde das wirklich eigenartig, weil ich sie eigentlich beide gleich gut behandle. :wink:

Vielen Dank für Eure Hilfe.

tofino

Re: Vasospasmus - hier auch

Verfasst: 13.06.2012, 13:23
von jusl
Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum.

Kennst Du schon unsere Linksammlung Stillwissen? Dort findest Du auch das Stichwort Vasospasmus /Raynaud-Syndrom mit Linderungsmaßnahmen. Ein wirksames Mittel zur Linderung sind Wärmeanwendung und Vermeiden von Auskühlung der Brust. In schweren Fällen dieser Gefäßstörung können auch Medikamente vom Arzt verschrieben werden.

Erstaunlicherweise ist der Vasospasmus rechts viel schlimmer und öfter. Und auch den Milchstau hatte ich rechts. Bei meinem ersten Sohn hatte ich zweimal Mastitis - beide Male rechts. Und die rechte Seite war auch am Anfang viel blutiger als die linke. Habt Ihr ne Idee, warum es bei mir immer die rechte Bust ist, die Probleme macht? Ich finde das wirklich eigenartig, weil ich sie eigentlich beide gleich gut behandle. :wink:
Das kann Zufall sein und liegt sicher nicht an "ungleicher Behandlung". ;-) Bzw.: wenn EINMAL Probleme auftauchten, ist DORT die Wahrscheinlichkeit für weitere Probleme ohnehin erhöht (Beispiel: einseitig verletzte Brustwarte, dadurch DORT Keimeintritt mit sich anschließender einseitiger Mastitis, dadurch DORT Vernarbungen, die das Risiko für weitere Staus bzw. Entzündungen erhöhen usw.). Manchmal können einseitige Probleme aber auch Baby-bedingt sein, weil das Kind z.B. wegen ortopädischer Probleme an einer Seite nicht gut trinkt, was sich z.B negativ auf die Milchbildung an der Seite auswirken kann oder wunde BW dort begünstigt.

LG
Julia