plötzlich wieder einschlafprobleme mit 18 Monaten
Verfasst: 05.06.2012, 10:39
Hallo zusammen,
unsere Tochter ist jetzt 19 Monate alt. Ich stille noch früh, abends und nachts. Seit sie ca. 3 Monate alt war klappte das abendliche Einschlafen ohne Stillen super. Dann gab es eine kurze Phase mit Geschrei als wir sie vom Beistellbett ins Babybett verlagert haben. Das dauerte vllt. nen Monat bis sie sich dran gewöhnt hatte und wieder super einschlief (da war sie ca. 8 Monate alt). Dann haben wir Mitte April ihr Babybett aus unserem SchlaZi ins Kinderzimmer verlagert und seitdem gibt es abends nur noch Stress - eine Zeit lang hat es gereicht wenn ich sie mir auf die Schulter/Brust gelegt habe und so noch eine Weile mit ihr neben ihrem Bett saß. Ein paar Mal hat der Papa erfolgreich die Kleine ins Bett gebracht - klappt aber nun auch nicht mehr - nach ca 5-10 min ist sie wieder wach. Leider verschiebt sich ihre Einschlafzeit dadurch immer weiter nach hinten. gestern ist sie erst so ca. halb zehn eingeschlafen (vorher lag sie spätestens um acht im Bett und hat geschlafen). Leider müssen wir auch früh raus, sodass ich sie meist am nächsten Früh auch noch wecken muss - das ist doch bestimmt ein schlechtes Zeichen (von wegen Schlaf nicht ausreichend), wenn ich sie fast jeden früh wecken muss oder? (ich beschwere mich ausdrücklich nicht darüber das Mausi bis 7.30 oder sogar länger am Wochenende schläft - aber unter der Woche muss sie eben schon so ca. 06.30 raus)
Derzeit klappt einschlafen nur mit gleichzeitigem Stillen - oder so lange brüllend auf dem Arm halten bis sie schläft. Das dauert sehr lange und zerrt arg an den Nerven, sodass ich meist erstere Variante fahre und mich gleich mit ihr zusammen schlafen lege. Irgendwie nervt mich das aber ein bißchen, da ich den Abend auch gern mal wieder nutzen würde. Am merkwürdigsten finde ich irgendwie, dass sie ja bereits in ihrem Bett eingeschlafen und sogar mal ein paar Wochen fast durchgeschlafen hat. Jetzt scheint sie gar nicht mehr in ihr Bett zu wollen zum Schlafen - also sie muss schon tief und fest schlafen wenn man sie umquartieren will. Ist das normal in dem Alter - weil grad wieder mal ein Entwicklungsschub im Spiel ist (in diesen Phasen hatte sie oft Einschlaf-/Durchschlafprobleme)? Ist das vllt. ein bißchen ein Trennungsproblem - derzeit ist sie nämlich auch extrem Schüchtern bei fremden oder nicht so guten Bekannten und macht früh in der Krippe immer ein bißchen Theater wenn ich sie abgebe (das erste halbe Jahr dort hat sie sich quasi nicht mal mehr nach mir umgeschaut beim bringen)? Vergeht das wieder? Langsam spiele ich echt mit dem Gedanken abzustillen um wenigsten meine Brust aus dem Spiel zu nehmen. Aber vermutlich würde ich dadurch das Problem nicht lösen bzw. ich bezweifle, dass mein Milchjunkie sich so ohne weiteres abstillen lässt (neulich hatte sie einen Brech-Virus da haben wir mal einen Tag lang eisern auf Stillen verzichtet - war kein schöner Tag...).
Also irgendwie macht mir auch diese Verlagerung der Einschlafzeit Sorgen? Hab Angst, dass sie nicht genug Nachtschlaf bekommt ... (Mittagsschlaf mach sie recht zuverlässig ca. 2 h).
Kann mir hier jemand ein bißchen Mut zusprechen? Hat vielleicht jemand ähnlich Probleme gehabt und erfolgreiche Lösungsansätze zu berichten?
LG, lily
unsere Tochter ist jetzt 19 Monate alt. Ich stille noch früh, abends und nachts. Seit sie ca. 3 Monate alt war klappte das abendliche Einschlafen ohne Stillen super. Dann gab es eine kurze Phase mit Geschrei als wir sie vom Beistellbett ins Babybett verlagert haben. Das dauerte vllt. nen Monat bis sie sich dran gewöhnt hatte und wieder super einschlief (da war sie ca. 8 Monate alt). Dann haben wir Mitte April ihr Babybett aus unserem SchlaZi ins Kinderzimmer verlagert und seitdem gibt es abends nur noch Stress - eine Zeit lang hat es gereicht wenn ich sie mir auf die Schulter/Brust gelegt habe und so noch eine Weile mit ihr neben ihrem Bett saß. Ein paar Mal hat der Papa erfolgreich die Kleine ins Bett gebracht - klappt aber nun auch nicht mehr - nach ca 5-10 min ist sie wieder wach. Leider verschiebt sich ihre Einschlafzeit dadurch immer weiter nach hinten. gestern ist sie erst so ca. halb zehn eingeschlafen (vorher lag sie spätestens um acht im Bett und hat geschlafen). Leider müssen wir auch früh raus, sodass ich sie meist am nächsten Früh auch noch wecken muss - das ist doch bestimmt ein schlechtes Zeichen (von wegen Schlaf nicht ausreichend), wenn ich sie fast jeden früh wecken muss oder? (ich beschwere mich ausdrücklich nicht darüber das Mausi bis 7.30 oder sogar länger am Wochenende schläft - aber unter der Woche muss sie eben schon so ca. 06.30 raus)
Derzeit klappt einschlafen nur mit gleichzeitigem Stillen - oder so lange brüllend auf dem Arm halten bis sie schläft. Das dauert sehr lange und zerrt arg an den Nerven, sodass ich meist erstere Variante fahre und mich gleich mit ihr zusammen schlafen lege. Irgendwie nervt mich das aber ein bißchen, da ich den Abend auch gern mal wieder nutzen würde. Am merkwürdigsten finde ich irgendwie, dass sie ja bereits in ihrem Bett eingeschlafen und sogar mal ein paar Wochen fast durchgeschlafen hat. Jetzt scheint sie gar nicht mehr in ihr Bett zu wollen zum Schlafen - also sie muss schon tief und fest schlafen wenn man sie umquartieren will. Ist das normal in dem Alter - weil grad wieder mal ein Entwicklungsschub im Spiel ist (in diesen Phasen hatte sie oft Einschlaf-/Durchschlafprobleme)? Ist das vllt. ein bißchen ein Trennungsproblem - derzeit ist sie nämlich auch extrem Schüchtern bei fremden oder nicht so guten Bekannten und macht früh in der Krippe immer ein bißchen Theater wenn ich sie abgebe (das erste halbe Jahr dort hat sie sich quasi nicht mal mehr nach mir umgeschaut beim bringen)? Vergeht das wieder? Langsam spiele ich echt mit dem Gedanken abzustillen um wenigsten meine Brust aus dem Spiel zu nehmen. Aber vermutlich würde ich dadurch das Problem nicht lösen bzw. ich bezweifle, dass mein Milchjunkie sich so ohne weiteres abstillen lässt (neulich hatte sie einen Brech-Virus da haben wir mal einen Tag lang eisern auf Stillen verzichtet - war kein schöner Tag...).
Also irgendwie macht mir auch diese Verlagerung der Einschlafzeit Sorgen? Hab Angst, dass sie nicht genug Nachtschlaf bekommt ... (Mittagsschlaf mach sie recht zuverlässig ca. 2 h).
Kann mir hier jemand ein bißchen Mut zusprechen? Hat vielleicht jemand ähnlich Probleme gehabt und erfolgreiche Lösungsansätze zu berichten?
LG, lily