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Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 19:33
von Fliegenpilz
Das frage ich mich seit heute :lol:

Liebevoll habe ich einen Mini-Bio-Fenchel und eine ebenso winzige Pastinake dampfgegart, erst versucht zu zerdrücken, dann die Pastinake ganz verworfen und den Fenchel püriert und anschließen durch ein Sieb gestrichen.

2 Tropfen Öl dazu und das Kind probieren lassen. Entgeisterter Blick, Pfui Mutter, was ist DAS denn?!

Irgendwie habe ich Brei kochen nicht begriffen. Erst ganz viel Gemüse mit dem Baby bekanntmachen, dann Kartoffeln und ggf. Fleisch dazu mogeln. Danach dann auch noch Obstbrei (2x pro Mahlzeit kochen? Alles klar.) Dann noch Getreide ins Futter mischen nachmittags und ja - ich bin einigermaßen verwirrt. Ich hielt mich ja immer für einigermaßen auf der Höhe aber Babybrei bringt mich an meine Grenzen.

Allein der Gedanke 20g Bio- Rind zu kaufen widerstrebt mir aber das einfrieren widerstrebt mir auch. Und fertige Gläschen kommen natürlich nicht in Frage nach dem ich eines probiert hatte. Brr.

Will ich nun Hilfe oder ist das ein SLP? Weiß ich selbst nicht... Ging es jemandem auch schon so wie mir oder bin nur ich komisch?

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 19:47
von zierfisch
Die Maus ist ja auch noch sehr jung...
Bärchen war so ne pflanze. WAS!? Löffel!? Ich hab doch Hände ... (aber auch erst mit 8 Monaten benutzt)
Ansonsten hab ich mich diesem Beikost-Wahnsinn weitestgehend verschlossen. Er hat morgens-mittags-abends mit gegessen und zwischendurch gestillt - aber nur bis er gut 11 Monate alt war, dann hat er nur noch Wasser/Schorle getrunken.

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 19:53
von rueckenwind
Ich habe nur 3 Mal Brei gekocht, die Lütte wollte einfach nicht und ich fand's auch doof.
Wir sind dann ganz schnell dazu übergegangen, ihr irgendeinen Bestandteil unseres Essens (ungewürzt und am Stück) in die Hand zu drücken - bis sie das, abgesehen von der Zermatschbarkeit und den Runterfallgeräuschen interessant fand, hat es lange gedauert. Jetzt gibt es abends meist doch noch einen Getreidebrei - aber nur, weil auch ich den so gerne und den Rest verputzen mag. Am liebsten isst meine Kleene sowieso alles was hart ist... Ich glaube alles, dass man keinen Brei kochen MUSS.

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 19:56
von Ratze
Ja, ich hab am Anfang auch Brei gekocht, aber immer größere Mengen und dann eingefroren. Boah, war das ne Arbeit :roll:
Und unser Würmchen wollte dann doch lieber von unserem Essen haben. Wir sind dann dank SuT ziemlich schnell zu BLW übergegangen. Und es ist einfach toll! Mittlerweile kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich an unsere Brei-Zeit zurück denke :?

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 19:57
von Roana
Beim großen hab ich den Brei noch selbst gekocht, aber große Portionen und dann eingefroren. Das klappte ganz gut bei Kind Nr. 1. Nun hab ich bei Nr. 2 aber keine Lust dazu gehabt, sie hat mit ca. 6 Monaten recht selbstbestimmt mit fingerfood losgelegt und es klappt super. Heute gab es mal Reis mit Erbsen, das hab ich zwar gefüttert weil ich heute keine Lust hatte das essen im ganzen Zimmer zusammen zu suchen, aber es hat ihr sichtlich geschmeckt. Ich glaub ein Kind muss nicht unbedingt Brei bekommen :roll:

Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 20:05
von Fliegenpilz
Unsere Hummel wird ja nicht gestillt - da habe ich Bedenken BLW "zu praktizieren" :-(

Bei Flaschenbabys soll man ja echt die Flaschen durch Brei ersetzen und auch "möglichst schnell" - das erledigt sich bis jetzt von allein, Hummelchen will nicht.

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 20:17
von Gartenprinzessin
Ach so ein Quark.....die Große war auch ein Flaschenkind und da haben wir auch einfach nach Gefühl Beikost gegeben.
Warte einfach bis die Lütte noch was älter ist und machst sie dann mal mit Apfelschnitzen oder Nudeln oder ....... bekannt. Nach dem Essen mümmeln dann das Fläschchen. Lass dir von blöden Beikostplänen doch keinen Stress machen.

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 20:26
von Sakura
Fliegenpilz hat geschrieben:Unsere Hummel wird ja nicht gestillt - da habe ich Bedenken BLW "zu praktizieren"
flasche oder nicht ist egal. heutzutage (also img egensatz zu 1950 oder so) ist flaschennahrung für babys viel besser angepasst, und kann daher wie stillen gegeben werden.

Bei Flaschenbabys soll man ja echt die Flaschen durch Brei ersetzen und auch "möglichst schnell"
echt, möglichst schnell????? beikost sollte eigentlich sinnvollerweise nicht vor beikostreife gegeben werden. vorher kann das verdauungssystem der kleinen nicht viel mit der nahrung anfangen. kennst du die grundinfos schon?
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 6&t=124805


ich habe eine freundin, die nicht stillen konnte, die macht aktuell (kind genau 1 jahr) so eine mischform: sie kocht brei, gibt ihrem kind auch mal festes in die hand bzw. bewust grobe stückchen im brei, und nach dem essen kriegt er noch die flasche soviel er will. meistens will er aber nicht mehr viel flaschenmilch, er ist das, was man landläufig als guten esser bezeichnet. aber er ist auch schon ein jahr alt.

Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 20:32
von Fliegenpilz
Ich kenn die Grundinfos, danke! :) Unser alter Kinderarzt ging einfach pauschal davon aus, dass man mit 4 Monaten mit Beikost anfängt. Punkt.

Ich wollte heute nur mal sehen was passiert - 'nichts' war die Antwort, deshalb lasse ich es bleiben. Denn ehrlich gesagt bin ich nicht versessen auf Beikost mit 4,5 Monaten...

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?

Verfasst: 03.05.2012, 20:36
von SchneFiMa
Oh, lass ihr doch noch etwas Zeit, biete immer mal wieder was an. Wenn ihr öhrengemüse esst, z.B! Oder ne zermatschte Kartoffel.

Ich habe gerne Brei gekocht, weil der sooo lecker war :D Probier es mit nem Pürierstab, damit gehts echt easy, spritzt nur ab und an :lol: Meine Kinder haben es geliebt und haben dann recht schnell vom familientisch mitgegessen und sind jetzt problemlose Allesesser