Eingewöhnung Spielgruppe
Verfasst: 18.04.2012, 19:24
Hallo Zusammen,
habe gerade gesehen, dass es momentan einen sehr lebhaften Thread zur Fremdbetreuung gibt aber ich möchte diesen Thread nicht aufwärmen, daher mache ich einen seperaten Thread auf.
Ich werde ab Mai wieder zwei Nachmittage arbeiten und habe mich sehr frühzeitig nach einer Tagesmutter umgesehen (6 Monate vorher). Leider sind wir nicht fündig geworden. Eine Tagesmutter die ich ganz gut fand ist auf unbestimmte Zeit krank geworden. Die andere Tagesmutter, die uns angeboten wurde, fand ich inakzeptabel. Tja und mehr Angebote hatten wir leider nicht.
Dann haben wir eine Spielgruppe gefunden, von der ich von Anfang an begeistert und überzeugt war. Der Betreuungsschlüssel ist dort 1:4, sie arbeiten mit Montessori und Emmi Pikler-Material und insgesamt finde ich dort den Ton und Umgang mit den Kindern einfach nur toll.
Nun gehe mit meiner Tochter seit 6 Wochen zur Eingewöhnung dorthin. Am Anfang lief es sehr gut. Sie ist super gerne dort hingegangen, hat ihre Bezugsbetreuerin ins Herz geschlossen - allerdings war ich da auch immer noch mit im Raum. Dann bin ich irgendwann auf den Flur geblieben, sie war in der Gruppe, das lief auch noch ganz gut. Dann vor 2 Wochen sollte ich zum ersten Mal gehen und da fing das Drama an. Sie hat sehr geweint und war wirklich untröstlich. Danach habe ich mit den Betreuerinnen beschlossen, dass wir nun erst einmal täglich dorthin gehen da zweimal in der Woche wenig ist, um eine Routine zu entwickeln. Nun gehen wir also täglich und ich denke, mittlerweile bin ich das Problem. Ich habe schon so einen Horror davor, dass sie wieder weint, dass ich völlig daneben bin. D.h. ich sitze dort mit Tränen in den Augen bis ich mich verabschiede und hole sie auch fast weinend wieder ab. Wenn ich hier zu Hause daran denke, bin ich auch schon völlig fertig mit den Nerven und schlafen kann ich auch nicht mehr gut. Das ist nicht sehr konstruktiv und natürlich auch ein Teufelskreis denn meine Tochter wird vermutlich nicht spontan mit dem Weinen aufhören, wenn sie von mir das Signal empfängt, dass irgend etwas ganz schlimm ist.
Also, ich habe wirklich das Gefühl, dass sie dort gut aufgehoben und liebevoll betreut ist und ich hadere auch nicht generell mit der Entscheidung zwei Nachmittage arbeiten zu gehen. Ich bin nur eben so weich, bzw. habe meine Tochter auch nie weinen lassen, dass es für mich fast unerträglich ist, sie so zu sehen. Was kann ich nun tun, dass ich mehr in mir Ruhe und meiner Tochter nicht noch zusätzlich die Situation erschwere? Habt Ihr einen Tipp für mich?
Danke schon einmal vorab
Nema
habe gerade gesehen, dass es momentan einen sehr lebhaften Thread zur Fremdbetreuung gibt aber ich möchte diesen Thread nicht aufwärmen, daher mache ich einen seperaten Thread auf.
Ich werde ab Mai wieder zwei Nachmittage arbeiten und habe mich sehr frühzeitig nach einer Tagesmutter umgesehen (6 Monate vorher). Leider sind wir nicht fündig geworden. Eine Tagesmutter die ich ganz gut fand ist auf unbestimmte Zeit krank geworden. Die andere Tagesmutter, die uns angeboten wurde, fand ich inakzeptabel. Tja und mehr Angebote hatten wir leider nicht.
Dann haben wir eine Spielgruppe gefunden, von der ich von Anfang an begeistert und überzeugt war. Der Betreuungsschlüssel ist dort 1:4, sie arbeiten mit Montessori und Emmi Pikler-Material und insgesamt finde ich dort den Ton und Umgang mit den Kindern einfach nur toll.
Nun gehe mit meiner Tochter seit 6 Wochen zur Eingewöhnung dorthin. Am Anfang lief es sehr gut. Sie ist super gerne dort hingegangen, hat ihre Bezugsbetreuerin ins Herz geschlossen - allerdings war ich da auch immer noch mit im Raum. Dann bin ich irgendwann auf den Flur geblieben, sie war in der Gruppe, das lief auch noch ganz gut. Dann vor 2 Wochen sollte ich zum ersten Mal gehen und da fing das Drama an. Sie hat sehr geweint und war wirklich untröstlich. Danach habe ich mit den Betreuerinnen beschlossen, dass wir nun erst einmal täglich dorthin gehen da zweimal in der Woche wenig ist, um eine Routine zu entwickeln. Nun gehen wir also täglich und ich denke, mittlerweile bin ich das Problem. Ich habe schon so einen Horror davor, dass sie wieder weint, dass ich völlig daneben bin. D.h. ich sitze dort mit Tränen in den Augen bis ich mich verabschiede und hole sie auch fast weinend wieder ab. Wenn ich hier zu Hause daran denke, bin ich auch schon völlig fertig mit den Nerven und schlafen kann ich auch nicht mehr gut. Das ist nicht sehr konstruktiv und natürlich auch ein Teufelskreis denn meine Tochter wird vermutlich nicht spontan mit dem Weinen aufhören, wenn sie von mir das Signal empfängt, dass irgend etwas ganz schlimm ist.
Also, ich habe wirklich das Gefühl, dass sie dort gut aufgehoben und liebevoll betreut ist und ich hadere auch nicht generell mit der Entscheidung zwei Nachmittage arbeiten zu gehen. Ich bin nur eben so weich, bzw. habe meine Tochter auch nie weinen lassen, dass es für mich fast unerträglich ist, sie so zu sehen. Was kann ich nun tun, dass ich mehr in mir Ruhe und meiner Tochter nicht noch zusätzlich die Situation erschwere? Habt Ihr einen Tipp für mich?
Danke schon einmal vorab
Nema