Schlafen nur auf dem Arm
Verfasst: 13.04.2012, 15:15
Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich ja bislang schon immer mal an unserer Schlafsituation gezweifelt habe (meist, weil alle anderen Kinder natürlich viel besser und alleine und durchschlafen und überhaupt schlaftechnisch hochbegabt sind), ist`s in der letzten Zeit echt haarig geworden.
Clara schläft generell eher wenig und in 98 % der Fälle an mir dran. Tags im TT, nachts (gepuckt) neben mir. ("Neben mir" ist euphemistisch für "wenn sie könnte, sie würde wieder in mich rein kriechen".) Abends schläft sie auf dem Arm ein, ablegen ist nicht so gut möglich - nach 10 min spätestens bekommt sie das mit und ist unerfreut. So weit, so gut. Konnte ich bislang mit leben - ich schlafe auch nicht gerne alleine, ich kann sie verstehen.
Nun ist es aber seit zwei Wochen so, dass Clara nach dem nächtlichen Stillen (das findet bei uns im Sitzen statt seit sie drei Wochen alt ist, anders funktioniert`s nicht, auch tagsüber nicht) nicht mehr in den Schlaf findet. Sobald ich mich wieder mit ihr hinlege, rödelt sie endlos rum und fängt dann an zu weinen. Streicheln, singen - nix beruhigt sie, nur auf den Arm genommen zu werden. Da ist dann sofort Ruhe, auch ohne stillen. Will ich mich aber hinlegen - Theater. Meist akzeptiert sie es dann irgendwann, dass ich mich hinlege und sie auf meinem Arm schläft, aber der Arm muss halt sein. Der schläft dann auch ein. Der Rest von mir eher nicht bzw. nur schlecht. Arm durch Stillkissen zu ersetzen wurde übrigens gleich als Betrug entlarvt und mit Weinen quittiert.
Was ist da los? Phase? Verwöhnt? Verlockende Duftstoffe in meinem Arm? Hat jemand vielleicht Aufmunterndes zu sagen, à la "war hier auch so und ging nach drei Wochen vorbei"? Ich gehe halt langsam auf dem Zahnfleisch und kann auch tagsüber keinen Schlaf nachholen, weil sie da nur Nickerchen macht. Und Papa kann nachts leider auch nicht einspringen. Ich will ihr weiter die Nähe geben, die sie braucht, aber irgendwie müssen wir da eine Lösung finden, sonst kann man bald in der Zeitung von mir lesen unter "Neues aus der Nervenheilanstalt".
LG, Alex
ps. Hier ist ja immer wieder von guter Lektüre zum Thema Schlafen zu lesen - hat jemand etwas, das er mir zu dem Thema bzw. unserem Problem empfehlen könnte?
nachdem ich ja bislang schon immer mal an unserer Schlafsituation gezweifelt habe (meist, weil alle anderen Kinder natürlich viel besser und alleine und durchschlafen und überhaupt schlaftechnisch hochbegabt sind), ist`s in der letzten Zeit echt haarig geworden.
Clara schläft generell eher wenig und in 98 % der Fälle an mir dran. Tags im TT, nachts (gepuckt) neben mir. ("Neben mir" ist euphemistisch für "wenn sie könnte, sie würde wieder in mich rein kriechen".) Abends schläft sie auf dem Arm ein, ablegen ist nicht so gut möglich - nach 10 min spätestens bekommt sie das mit und ist unerfreut. So weit, so gut. Konnte ich bislang mit leben - ich schlafe auch nicht gerne alleine, ich kann sie verstehen.
Nun ist es aber seit zwei Wochen so, dass Clara nach dem nächtlichen Stillen (das findet bei uns im Sitzen statt seit sie drei Wochen alt ist, anders funktioniert`s nicht, auch tagsüber nicht) nicht mehr in den Schlaf findet. Sobald ich mich wieder mit ihr hinlege, rödelt sie endlos rum und fängt dann an zu weinen. Streicheln, singen - nix beruhigt sie, nur auf den Arm genommen zu werden. Da ist dann sofort Ruhe, auch ohne stillen. Will ich mich aber hinlegen - Theater. Meist akzeptiert sie es dann irgendwann, dass ich mich hinlege und sie auf meinem Arm schläft, aber der Arm muss halt sein. Der schläft dann auch ein. Der Rest von mir eher nicht bzw. nur schlecht. Arm durch Stillkissen zu ersetzen wurde übrigens gleich als Betrug entlarvt und mit Weinen quittiert.
Was ist da los? Phase? Verwöhnt? Verlockende Duftstoffe in meinem Arm? Hat jemand vielleicht Aufmunterndes zu sagen, à la "war hier auch so und ging nach drei Wochen vorbei"? Ich gehe halt langsam auf dem Zahnfleisch und kann auch tagsüber keinen Schlaf nachholen, weil sie da nur Nickerchen macht. Und Papa kann nachts leider auch nicht einspringen. Ich will ihr weiter die Nähe geben, die sie braucht, aber irgendwie müssen wir da eine Lösung finden, sonst kann man bald in der Zeitung von mir lesen unter "Neues aus der Nervenheilanstalt".
LG, Alex
ps. Hier ist ja immer wieder von guter Lektüre zum Thema Schlafen zu lesen - hat jemand etwas, das er mir zu dem Thema bzw. unserem Problem empfehlen könnte?