11 Monate alt - Tagschlaf wird immer schwieriger
Verfasst: 11.04.2012, 19:01
Hallo,
eigentlich weiß ich ja, dass viele Babys nicht so schlafen, wie wir uns Eltern das vielleicht wünschen würden, aber meine Tochter macht mich derzeit ganz schön wahnsinnig mit ihrem Schlafverhalten.
Seit sie etwa 8 Wochen alt ist, lässt sie sich tagsüber zum Schlafen nicht mehr einfach so hinlegen (damals klappte das nach dem Stillen oder Herumtragen immer super) und ich war nun die letzten Monate beinahe täglich zwei Mal mit ihr draußen und hab sie im Tuch spazieren getragen, weil sie nur noch so schlafen wollte. Bei Wind und Wetter war ich draußen und habe meinen gesamten Tag nach ihr gerichtet. Wenn ich Termine hatte, bin ich oft einfach früher los und bin dorthin gelaufen, damit sie schlafen konnte.
Nun war neulich mal etwas kühler und mein Mann hat sonst am Wochenende immer eine Spaziergeh-Runde übernommen. Da er wohl bei Regen keine Lust hatte, rauszugehen, meinte er, er könne ja mal versuchen, ob sie auch im Schlafzimmer schläft. Gesagt, getan. Als sie müde wurde, hat er ihr ne frische Windel angezogen, ist mit ihr ins Schlafzimmer, hat alles abgedunkelt und hat sie sage und schreibe 5 Minuten herumgetragen, bis sie eingeschlafen war. Dann hat er sich mit ihr ins Bett gelegt, die Kleine neben sich auf den Bauch gelegt (auf dem Rücken schläft sie gar nicht), ihre Füße bei ihm am Körper, damit sie Körperkontakt hat. So schlief sie dann 1,5 Stunden.
Klar, ich freute mich darüber und war guter Hoffnung, dass das jetzt alles in nächster Zeit besser wird und ich nicht mehr ganz so oft mit ihr raus muss.
So, das ganze war nun keine Alltagsfliege. Über die Osterfeiertage hat sie noch 2 Mal so bei meinem Mann geschlafen, jeweils wieder zwischen 1 und 1,5 Stunden.
Eigentlich sollte ich mich nun wirklich darüber freuen, wenn sie sich nicht bei mir komplett anders verhalten würde. Ich habe in den letzten Tagen und auch heute wieder stundenlang versucht, dieses Kind davon zu überzeugen, dass jetzt Schlafenszeit ist, es funktioniert einfach nicht. Was bei ihm so leicht geht, klappt bei mir gar nicht. Ich MUSS einschlafstillen, was mich mittlerweile einfach nur noch tierisch nervt, weil sie a) mich beim Nuckeln ständig kitzelt, b) ich nicht die ganze Zeit so unbequem da liegen will und c) sie während des gesamten Schlafs (zwischen 30-45 Minuten) die Brust im Mund behalten möchte und sofort losbrüllt, wenn ich sie abdocken will.
Wieso schläft sie tagsüber bei meinem Mann so problemlos ein und macht bei mir so ein Theater?
Ich hab echt so langsam keine Lust mehr und heute war sie bis auf 20 Minuten von heute Morgen 8 Uhr bis jetzt wach. Mein Mann spielt gerade mit ihr und so hat sie wohl ihre Müdigkeit vergessen. Ich habe das Gefühl, dass er die ganzen schönen Dinge mit ihr erleben darf und ich momentan der Depp vom Dienst bin.
Abends klappt das Schlafen so mehr oder weniger. Um 19 Uhr gehe ich mit ihr ins Schlafzimmer und stille sie in den Schlaf. Gegen 20 Uhr kann ich sie dann meistens in ihr Bettchen legen (steht direkt an unserem und ist zu meiner Seite offen) und sie schläft ca. 4-5 Stunden am Stück. Dann kommt sie noch 2 Mal die Nacht, manchmal wühlt sie auch ne Stunde lang, bis sie ihre Schlafposition gefunden hat, manchmal brüllt sie wie am Spieß und lässt sich nicht mehr beruhigen, manchmal ist sie einfach nur wach und würde am liebsten spielen. Jede Nacht ist im Prinzip was anderes.
Ach ja, sie ist jetzt 11 Monate alt und ich hoffe so sehr, dass sich um den 1. Geburtstag herum etwas ändert. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich daran.
Ab morgen werde ich wohl wieder meine Runden tagsüber mit ihr laufen, bringt ja irgendwie alles nichts. Ach, ich bin einfach traurig, frustriert und kann das alles gerade mal wieder so gar nicht genießen.
Ich wünschte nur, ich könnte meine negativen Gefühle ihr und meinem Mann gegenüber abstellen, wenn sie nach 1,5 Stunden ohne Gebrüll beim Aufwachen blinzelnd aus dem Schlafzimmer kommen und sie mich dann angrinst als wolle sie sagen "Ätsch, bei Papa schlafe ich im Bett, bei Dir nicht!"
eigentlich weiß ich ja, dass viele Babys nicht so schlafen, wie wir uns Eltern das vielleicht wünschen würden, aber meine Tochter macht mich derzeit ganz schön wahnsinnig mit ihrem Schlafverhalten.
Seit sie etwa 8 Wochen alt ist, lässt sie sich tagsüber zum Schlafen nicht mehr einfach so hinlegen (damals klappte das nach dem Stillen oder Herumtragen immer super) und ich war nun die letzten Monate beinahe täglich zwei Mal mit ihr draußen und hab sie im Tuch spazieren getragen, weil sie nur noch so schlafen wollte. Bei Wind und Wetter war ich draußen und habe meinen gesamten Tag nach ihr gerichtet. Wenn ich Termine hatte, bin ich oft einfach früher los und bin dorthin gelaufen, damit sie schlafen konnte.
Nun war neulich mal etwas kühler und mein Mann hat sonst am Wochenende immer eine Spaziergeh-Runde übernommen. Da er wohl bei Regen keine Lust hatte, rauszugehen, meinte er, er könne ja mal versuchen, ob sie auch im Schlafzimmer schläft. Gesagt, getan. Als sie müde wurde, hat er ihr ne frische Windel angezogen, ist mit ihr ins Schlafzimmer, hat alles abgedunkelt und hat sie sage und schreibe 5 Minuten herumgetragen, bis sie eingeschlafen war. Dann hat er sich mit ihr ins Bett gelegt, die Kleine neben sich auf den Bauch gelegt (auf dem Rücken schläft sie gar nicht), ihre Füße bei ihm am Körper, damit sie Körperkontakt hat. So schlief sie dann 1,5 Stunden.
Klar, ich freute mich darüber und war guter Hoffnung, dass das jetzt alles in nächster Zeit besser wird und ich nicht mehr ganz so oft mit ihr raus muss.
So, das ganze war nun keine Alltagsfliege. Über die Osterfeiertage hat sie noch 2 Mal so bei meinem Mann geschlafen, jeweils wieder zwischen 1 und 1,5 Stunden.
Eigentlich sollte ich mich nun wirklich darüber freuen, wenn sie sich nicht bei mir komplett anders verhalten würde. Ich habe in den letzten Tagen und auch heute wieder stundenlang versucht, dieses Kind davon zu überzeugen, dass jetzt Schlafenszeit ist, es funktioniert einfach nicht. Was bei ihm so leicht geht, klappt bei mir gar nicht. Ich MUSS einschlafstillen, was mich mittlerweile einfach nur noch tierisch nervt, weil sie a) mich beim Nuckeln ständig kitzelt, b) ich nicht die ganze Zeit so unbequem da liegen will und c) sie während des gesamten Schlafs (zwischen 30-45 Minuten) die Brust im Mund behalten möchte und sofort losbrüllt, wenn ich sie abdocken will.
Wieso schläft sie tagsüber bei meinem Mann so problemlos ein und macht bei mir so ein Theater?
Ich hab echt so langsam keine Lust mehr und heute war sie bis auf 20 Minuten von heute Morgen 8 Uhr bis jetzt wach. Mein Mann spielt gerade mit ihr und so hat sie wohl ihre Müdigkeit vergessen. Ich habe das Gefühl, dass er die ganzen schönen Dinge mit ihr erleben darf und ich momentan der Depp vom Dienst bin.
Abends klappt das Schlafen so mehr oder weniger. Um 19 Uhr gehe ich mit ihr ins Schlafzimmer und stille sie in den Schlaf. Gegen 20 Uhr kann ich sie dann meistens in ihr Bettchen legen (steht direkt an unserem und ist zu meiner Seite offen) und sie schläft ca. 4-5 Stunden am Stück. Dann kommt sie noch 2 Mal die Nacht, manchmal wühlt sie auch ne Stunde lang, bis sie ihre Schlafposition gefunden hat, manchmal brüllt sie wie am Spieß und lässt sich nicht mehr beruhigen, manchmal ist sie einfach nur wach und würde am liebsten spielen. Jede Nacht ist im Prinzip was anderes.
Ach ja, sie ist jetzt 11 Monate alt und ich hoffe so sehr, dass sich um den 1. Geburtstag herum etwas ändert. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich daran.
Ab morgen werde ich wohl wieder meine Runden tagsüber mit ihr laufen, bringt ja irgendwie alles nichts. Ach, ich bin einfach traurig, frustriert und kann das alles gerade mal wieder so gar nicht genießen.
Ich wünschte nur, ich könnte meine negativen Gefühle ihr und meinem Mann gegenüber abstellen, wenn sie nach 1,5 Stunden ohne Gebrüll beim Aufwachen blinzelnd aus dem Schlafzimmer kommen und sie mich dann angrinst als wolle sie sagen "Ätsch, bei Papa schlafe ich im Bett, bei Dir nicht!"