Was lernt Baby wohl dadurch?
Verfasst: 16.03.2012, 16:51
Hallo!
Da ich ggf. einfach auf dem Schlauch stehe oder mein Stillhirn mich im Stich lässt hätte ich gerne mal Eure Meinung zu folgendem:
T ist jetzt 3 Monate alt. Bisher verliefen unsere Nächte so, dass wir uns gegen 21h in den Schlafmodus begeben haben, dh umziehen, im Bett nochmal stillen, dann ab ins Babybay neben mir, meist 5 Minuten später schläft der Zwerg. Dann wird er nach ca. 3-4 Stunden unruhig und rödelt vor sich hin, ich nehme ihn die 20cm zu mir rüber, stille im Liegen, darüber schlafen wir beide wieder ein. Wenn er sich ca. 2 Std. später wieder meldet, drehen wir uns auf die andere Seite, gleiches Spiel, zwischen 6 und 7 ist die Nacht dann zu Ende.
Diese Situation habe ich letzte Woche bei der Rückbildung geschildert, mit dem Zusatz, dass ich ja schon gerne mal wieder 8 Stunden am Stück schlafen würde, ja aber letztlich dankbar bin, dass wir kein nächtliches Gebrüll haben, sondern ich alles in allem vielleicht 10 Minuten wirklich wach bin.
Es kam dann aus den Reihen der Mitturnerinnen und seitens der Hebamme der Tip, ihn doch noch nicht zu mir zu nehmen, wenn er nur rödelt, das wurden sich Babies auf die Art angewöhnen, er würde ja vielleicht länger aushalten. Babies würden das meist nach einigen Tagen kapieren.
Mh ja, dass er länger aushalten würde, kann gut sein und dem Argument, dass ich ja so immerhin noch die Chance hätte, dass er nochmal einschläft und damit länger Ruhe ist.
Gut, dass habe ich jetzt drei Nächte versucht. Wenn Baby unruhig wird, bekommt er erst nochmal den Schnuller. Geht auch anstandslos, er fängt auch nach rund einer Stunde nicht an zu jammern oder schreien. Er bleibt aber so unruhig, rödelt rum, verliert alle 5 Minuten den Schnuller, den ich ihm dann jedesmal wiedergebe, bis ich irgendwann nach rund 1-2 Stunden genug habe und ihn dann zu mir nehme. Dabei ist er aber die ganze Zeit nicht richtig wach, die Augen sind meist geschlossen und er sagt keinen Mucks.
Bisheriges Resultat des Ganzen also: Babies Verhalten hat sich nicht geändert, ich bin aber statt der 10 Minuten aber meist ab 1.30h wach und schlafe dann auch nicht mehr wirklich ein, wenn er bei mir liegt. Letztlich bin ich also fertiger als nach einer 'normalen' Nacht.
Nun würde ich ja noch ein wenig durchhalten können, wenn am Ende wirklich eine längere Schlafphase stehen würde. Während meiner langen Wachphasen habe ich mich aber jetzt mehrfach gefragt, was er denn eigentlich angeblich dadurch lernen soll. Auch wenn ich rödel, es passiert erstmal nix? Mag sein, aber Babies Rückschluss dürfte ja wohl kaum sein, dass er dann das Rödeln auch gleich lassen kann. Zumal er ja dabei gar nicht richtig wach ist....
Soll er sich dadurch vermeintlich an längere Trinkpausen gewöhnen? Die hat er tagsüber durchaus und wir hatten auch schon Nächte, in denen er erst nach 5 Stunden kam.
Fragt sich nur, ob ich das jetzt weitermache, oder ob es totaler Humbug ist. Ich werde nächste Woche auch nochmal genauer bei der Hebamme nachfragen, aber bis dahin würden mich Eure Meinungen interessieren.
Viele Grüße und ein herzhaftes Gähnen!
Da ich ggf. einfach auf dem Schlauch stehe oder mein Stillhirn mich im Stich lässt hätte ich gerne mal Eure Meinung zu folgendem:
T ist jetzt 3 Monate alt. Bisher verliefen unsere Nächte so, dass wir uns gegen 21h in den Schlafmodus begeben haben, dh umziehen, im Bett nochmal stillen, dann ab ins Babybay neben mir, meist 5 Minuten später schläft der Zwerg. Dann wird er nach ca. 3-4 Stunden unruhig und rödelt vor sich hin, ich nehme ihn die 20cm zu mir rüber, stille im Liegen, darüber schlafen wir beide wieder ein. Wenn er sich ca. 2 Std. später wieder meldet, drehen wir uns auf die andere Seite, gleiches Spiel, zwischen 6 und 7 ist die Nacht dann zu Ende.
Diese Situation habe ich letzte Woche bei der Rückbildung geschildert, mit dem Zusatz, dass ich ja schon gerne mal wieder 8 Stunden am Stück schlafen würde, ja aber letztlich dankbar bin, dass wir kein nächtliches Gebrüll haben, sondern ich alles in allem vielleicht 10 Minuten wirklich wach bin.
Es kam dann aus den Reihen der Mitturnerinnen und seitens der Hebamme der Tip, ihn doch noch nicht zu mir zu nehmen, wenn er nur rödelt, das wurden sich Babies auf die Art angewöhnen, er würde ja vielleicht länger aushalten. Babies würden das meist nach einigen Tagen kapieren.
Mh ja, dass er länger aushalten würde, kann gut sein und dem Argument, dass ich ja so immerhin noch die Chance hätte, dass er nochmal einschläft und damit länger Ruhe ist.
Gut, dass habe ich jetzt drei Nächte versucht. Wenn Baby unruhig wird, bekommt er erst nochmal den Schnuller. Geht auch anstandslos, er fängt auch nach rund einer Stunde nicht an zu jammern oder schreien. Er bleibt aber so unruhig, rödelt rum, verliert alle 5 Minuten den Schnuller, den ich ihm dann jedesmal wiedergebe, bis ich irgendwann nach rund 1-2 Stunden genug habe und ihn dann zu mir nehme. Dabei ist er aber die ganze Zeit nicht richtig wach, die Augen sind meist geschlossen und er sagt keinen Mucks.
Bisheriges Resultat des Ganzen also: Babies Verhalten hat sich nicht geändert, ich bin aber statt der 10 Minuten aber meist ab 1.30h wach und schlafe dann auch nicht mehr wirklich ein, wenn er bei mir liegt. Letztlich bin ich also fertiger als nach einer 'normalen' Nacht.
Nun würde ich ja noch ein wenig durchhalten können, wenn am Ende wirklich eine längere Schlafphase stehen würde. Während meiner langen Wachphasen habe ich mich aber jetzt mehrfach gefragt, was er denn eigentlich angeblich dadurch lernen soll. Auch wenn ich rödel, es passiert erstmal nix? Mag sein, aber Babies Rückschluss dürfte ja wohl kaum sein, dass er dann das Rödeln auch gleich lassen kann. Zumal er ja dabei gar nicht richtig wach ist....
Soll er sich dadurch vermeintlich an längere Trinkpausen gewöhnen? Die hat er tagsüber durchaus und wir hatten auch schon Nächte, in denen er erst nach 5 Stunden kam.
Fragt sich nur, ob ich das jetzt weitermache, oder ob es totaler Humbug ist. Ich werde nächste Woche auch nochmal genauer bei der Hebamme nachfragen, aber bis dahin würden mich Eure Meinungen interessieren.
Viele Grüße und ein herzhaftes Gähnen!