Milch nach 6. Monat nicht ausreichend?
Verfasst: 08.03.2012, 18:56
Hallo,
in den ganzen konventionellen Büchern/Webseiten etc. liest man immer, dass Kalorien und Nährstoffgehalt (Eisen, Vitamine etc.) der Muttermilch nach dem 6. Monat (bei Vollstillen) nicht mehr genügen. Das ist ja pauschal nicht richtig, ich weiß. Aber: Seit ich das immer wieder gelesen habe, bilde ich mir ein, meine Tochter (ist heute 6 Monate alt geworden) wird nur noch knapp satt von meiner Milch. Sie trinkt neuerdings häufiger beide Brüste, während sie bis vor Kurzem von einer pappsatt war. Sie ist ein sehr großes Kind für ihr Alter und ich kann mir vorstellen, dass ihr Kalorienbedarf höher ist als bei anderen Babys ihres Alters.
Nun kann es gut sein, dass ich mir das einbilde, daher meine Frage: Woran merke ich, dass sie nicht satt wird? An den Klassikern (feuchte Windeln, Zunahme, kein Schreien nach Stillen nach mehr usw.)?
Und zu den Vitaminen etc.: Eigentlich will ich noch nicht zufüttern. Ich habe ein paar Mal angetestet, weil sie beim Essen so neugierig guckt: Sie lutscht an Gurke, Apfel und Banane, schluckt auch mal was. Kann mit Hilfe sitzen und allein Sachen aufnehmen und zum Mund führen. Brei (Hirse/Hafer mit Apfel, Banane und Öl) nimmt sie zögerlich an, schluckt auch mal was, isst aber nicht mit Begeisterung. Nur so aus Neugier. Ist sie beikostreif? Und wenn ja, muss ich dann zufüttern? Wenn es geht, würde ich eher so aus geschmacklichen und (Baby-)Neugier- und Allergievorbeugungsgründen immer mal was anbieten (Finger Food und Brei), aber eben keine Mahlzeiten ersetzen. Ist das mit den Erkenntnissen zur Beikost vereinbar? Ich will ja auch nicht aus Selbstsucht zu lange voll stillen. Aber es ist einfach schön & praktisch und ich glaube zu erkennen, dass sie quasi nur neugierig ist auf das Essen, aber es nicht als echtes Essen annimmt. Ich will es ihr weder vorenthalten noch aufdrängen.
Ich wäre für Eure Meinungen dankbar!
Kloentje
in den ganzen konventionellen Büchern/Webseiten etc. liest man immer, dass Kalorien und Nährstoffgehalt (Eisen, Vitamine etc.) der Muttermilch nach dem 6. Monat (bei Vollstillen) nicht mehr genügen. Das ist ja pauschal nicht richtig, ich weiß. Aber: Seit ich das immer wieder gelesen habe, bilde ich mir ein, meine Tochter (ist heute 6 Monate alt geworden) wird nur noch knapp satt von meiner Milch. Sie trinkt neuerdings häufiger beide Brüste, während sie bis vor Kurzem von einer pappsatt war. Sie ist ein sehr großes Kind für ihr Alter und ich kann mir vorstellen, dass ihr Kalorienbedarf höher ist als bei anderen Babys ihres Alters.
Nun kann es gut sein, dass ich mir das einbilde, daher meine Frage: Woran merke ich, dass sie nicht satt wird? An den Klassikern (feuchte Windeln, Zunahme, kein Schreien nach Stillen nach mehr usw.)?
Und zu den Vitaminen etc.: Eigentlich will ich noch nicht zufüttern. Ich habe ein paar Mal angetestet, weil sie beim Essen so neugierig guckt: Sie lutscht an Gurke, Apfel und Banane, schluckt auch mal was. Kann mit Hilfe sitzen und allein Sachen aufnehmen und zum Mund führen. Brei (Hirse/Hafer mit Apfel, Banane und Öl) nimmt sie zögerlich an, schluckt auch mal was, isst aber nicht mit Begeisterung. Nur so aus Neugier. Ist sie beikostreif? Und wenn ja, muss ich dann zufüttern? Wenn es geht, würde ich eher so aus geschmacklichen und (Baby-)Neugier- und Allergievorbeugungsgründen immer mal was anbieten (Finger Food und Brei), aber eben keine Mahlzeiten ersetzen. Ist das mit den Erkenntnissen zur Beikost vereinbar? Ich will ja auch nicht aus Selbstsucht zu lange voll stillen. Aber es ist einfach schön & praktisch und ich glaube zu erkennen, dass sie quasi nur neugierig ist auf das Essen, aber es nicht als echtes Essen annimmt. Ich will es ihr weder vorenthalten noch aufdrängen.
Ich wäre für Eure Meinungen dankbar!
Kloentje