Die Naechte werden immer schlimmer
Verfasst: 04.03.2012, 15:10
Ich brauche dringend Hilfe
Ich hab keine Ahnung, was im Moment los ist, aber unsere Nächte werden immer schlimmer. Und das will was heissen, denn gut waren sie eigentlich noch nie.
Frueher hat Eli nachts zumindest immer 2 Stunden am Stück geschlafen, eine Woche lang war die erste Schlafphase sogar mal 4-5 Stunden lang, danach kam er dann stündlich. Er ist jetzt genau 5 Monate alt, kam aber 6,5 Wochen zu früh. Schläft im Familienbett und wird voll gestillt.
Flasche und Schnuller nimmt er nicht an.
Ueber den Tag ist er seit einer Woche auch furchtbar anstrengend, beschäftigt sich nicht mehr alleine, will nichtmehr irgendwo liegen, schläft wenig, lacht wenig, plappert weniger als sonst. Augenscheinlich ist er gesund, hat keine Temperatur, keine Erkältung, nichts.
Was ich darauf führe, dass er nachts so schlecht schläft. Und die Mittagschlaefe werden auch weniger, dabei haben die immer super funktioniert. Bisher hatte er etwa 5 Mittagschlaefe über den Tag verteilt, der längste von 2 Stunden am Morgen und dann über den Tagesverlauf immer kürzer werdend. Abends ging er dann gegen 19:00 ins Bett.
Durch das kuerzere Schlafen am Tage ist er abends nun überdreht, schreit wieder vor dem Einschlafen, will nicht mal mehr Einschlafstillen, schläft abends nur noch in der Küche auf dem Arm vor der Dunstabzugshaube ein.
Gestern Abend hat er dann endlich um 21.30 geschlafen. Kam dann um 23.30, um 00:00, um 1:00, 1:30, war von 2:00 bis 4;00 wegen Blähungen wach und wollte danach nicht mehr einschlafen.
Dann hat er von 4:45- 5:30 geschlafen, dann nochmal bis um 6:00, war mit kurzen Pausen von 6:00 bis um 7:00 an der Brust, hat dann nochmal eine Stunde geschlafen und ist seit 8:00 nun ganz wach.
Das mal als Beispiel, und so geht das nun seit über einer Woche.
Ich kann nun bald nicht mehr, und selbst mein Mann, der wirklich die Ruhe selbst ist und noch kein einziges Mal mit Eli ungeduldig wurde, hat heute Nacht gesagt, dass er kurz davor ist, ihn einfach mal bei uns im Bett liegend weinen zu lassen, weil er jedesmal, wenn wir ihn nach der Dunstabzugshaubenaktion wieder ins Bett gelegt haben, wach wurde und geweint hat. Ich weiss nicht, wieviele Stunden wir in den letzten Nächten in der Küche verbracht haben, um den Kleinen zum Schlafen zu kriegen.
Was kann ich denn da noch tun? Habt Ihr irgendeine Idee, was das sein kann? Und was wir machen können, damit er besser schläft?
Vor einigen Wochen wollte der Kinderarzt, dass wir ihm abends Reisflocken zufuettern. Völlig idiotisch, aber hier in unserer Ecke der USA ticken die Uhren wohl anders als in Deutschland.
Dagegen wehre ich mich strikt, aber mein Mann würde das gerne versuchen-
seine Begruending ist, dass man das früher auch gemacht hat und das bis vor zehn Jahren Gang und Gebe war und in einigen Jahren auch wieder so sein wird, weil sich die Wissenschaft ja bekanntlichermassen immer wieder im Kreis dreht, weil aktuelle Theorien immer wieder über den Haufen geworfen werden und dann nach zehn Jahren wieder als das non plus Ultra gelten.
Für mich kommen jegliche Formen des Zufuettern von etwas anderem als MuMi im Moment nicht in Frage, Eli wird am 8.3. 5 Monate alt, korrigiert wäre er aber erst 3,5 Monate. Bevor er nicht 6 Monate ist, will ich nicht zufuettern. Zumal sein Magen- Darmtrakt sowieso problematisch ist und er phasenweise nachts mit heftigen Blähungen zu kämpfen hat.
Flasche nimmt Eli nicht, Schnuller auch nicht. Soll ich nun jedesmal, wenn er nachts aufwacht und eigentlich nur an der Brust nuckeln will und definitiv keinen Hunger haben kann, weil er grade erst 30 Minuten vorher ausführlich getrunken hat, aufstehen und mit ihm auf dem Arm rumlaufen? Weiterhin stundenlang vor der Dunstabzugshaube stehen? Ihn streicheln, wenn er neben uns im Bett liegt, für ihn da sein aber ihn weinen lassen?
Früher ist er gerne und oft auf mir eingeschlafen, aber das will er bereits seit ein oder zwei Monaten nicht mehr. Er schläft entweder an der Brust ein oder in Bewegung auf dem Arm. Wenn er dann mal schläft, kann man ihn ablegen. Aber selbst das ging letzte Nacht nicht mehr. 5x ist er direkt wieder aufgewacht und hat geweint, als wir das versucht haben.
Versteht mich nicht falsch- ich habe keinerlei Problem mit Einschlafstillen, habe das immer sehr gerne gemacht- aber selbst das will er im Moment oft nicht mehr. Wenn er nur kurz wach wird, dann stillt er und schläft wieder ein. Aber wenn er nachts richtig wach wird, schreit er die Brust an und will getragen werden mit lautlicher Untermalung der Küchengeräusche.
Morgen haben wir einen Termin beim Chiropraktiker, ich hoffe inständig, dass der uns helfen kann.
Habt Ihr sonst noch Tips? Ideen?
Ich hab keine Ahnung, was im Moment los ist, aber unsere Nächte werden immer schlimmer. Und das will was heissen, denn gut waren sie eigentlich noch nie.
Frueher hat Eli nachts zumindest immer 2 Stunden am Stück geschlafen, eine Woche lang war die erste Schlafphase sogar mal 4-5 Stunden lang, danach kam er dann stündlich. Er ist jetzt genau 5 Monate alt, kam aber 6,5 Wochen zu früh. Schläft im Familienbett und wird voll gestillt.
Flasche und Schnuller nimmt er nicht an.
Ueber den Tag ist er seit einer Woche auch furchtbar anstrengend, beschäftigt sich nicht mehr alleine, will nichtmehr irgendwo liegen, schläft wenig, lacht wenig, plappert weniger als sonst. Augenscheinlich ist er gesund, hat keine Temperatur, keine Erkältung, nichts.
Was ich darauf führe, dass er nachts so schlecht schläft. Und die Mittagschlaefe werden auch weniger, dabei haben die immer super funktioniert. Bisher hatte er etwa 5 Mittagschlaefe über den Tag verteilt, der längste von 2 Stunden am Morgen und dann über den Tagesverlauf immer kürzer werdend. Abends ging er dann gegen 19:00 ins Bett.
Durch das kuerzere Schlafen am Tage ist er abends nun überdreht, schreit wieder vor dem Einschlafen, will nicht mal mehr Einschlafstillen, schläft abends nur noch in der Küche auf dem Arm vor der Dunstabzugshaube ein.
Gestern Abend hat er dann endlich um 21.30 geschlafen. Kam dann um 23.30, um 00:00, um 1:00, 1:30, war von 2:00 bis 4;00 wegen Blähungen wach und wollte danach nicht mehr einschlafen.
Dann hat er von 4:45- 5:30 geschlafen, dann nochmal bis um 6:00, war mit kurzen Pausen von 6:00 bis um 7:00 an der Brust, hat dann nochmal eine Stunde geschlafen und ist seit 8:00 nun ganz wach.
Das mal als Beispiel, und so geht das nun seit über einer Woche.
Ich kann nun bald nicht mehr, und selbst mein Mann, der wirklich die Ruhe selbst ist und noch kein einziges Mal mit Eli ungeduldig wurde, hat heute Nacht gesagt, dass er kurz davor ist, ihn einfach mal bei uns im Bett liegend weinen zu lassen, weil er jedesmal, wenn wir ihn nach der Dunstabzugshaubenaktion wieder ins Bett gelegt haben, wach wurde und geweint hat. Ich weiss nicht, wieviele Stunden wir in den letzten Nächten in der Küche verbracht haben, um den Kleinen zum Schlafen zu kriegen.
Was kann ich denn da noch tun? Habt Ihr irgendeine Idee, was das sein kann? Und was wir machen können, damit er besser schläft?
Vor einigen Wochen wollte der Kinderarzt, dass wir ihm abends Reisflocken zufuettern. Völlig idiotisch, aber hier in unserer Ecke der USA ticken die Uhren wohl anders als in Deutschland.
Dagegen wehre ich mich strikt, aber mein Mann würde das gerne versuchen-
seine Begruending ist, dass man das früher auch gemacht hat und das bis vor zehn Jahren Gang und Gebe war und in einigen Jahren auch wieder so sein wird, weil sich die Wissenschaft ja bekanntlichermassen immer wieder im Kreis dreht, weil aktuelle Theorien immer wieder über den Haufen geworfen werden und dann nach zehn Jahren wieder als das non plus Ultra gelten.
Für mich kommen jegliche Formen des Zufuettern von etwas anderem als MuMi im Moment nicht in Frage, Eli wird am 8.3. 5 Monate alt, korrigiert wäre er aber erst 3,5 Monate. Bevor er nicht 6 Monate ist, will ich nicht zufuettern. Zumal sein Magen- Darmtrakt sowieso problematisch ist und er phasenweise nachts mit heftigen Blähungen zu kämpfen hat.
Flasche nimmt Eli nicht, Schnuller auch nicht. Soll ich nun jedesmal, wenn er nachts aufwacht und eigentlich nur an der Brust nuckeln will und definitiv keinen Hunger haben kann, weil er grade erst 30 Minuten vorher ausführlich getrunken hat, aufstehen und mit ihm auf dem Arm rumlaufen? Weiterhin stundenlang vor der Dunstabzugshaube stehen? Ihn streicheln, wenn er neben uns im Bett liegt, für ihn da sein aber ihn weinen lassen?
Früher ist er gerne und oft auf mir eingeschlafen, aber das will er bereits seit ein oder zwei Monaten nicht mehr. Er schläft entweder an der Brust ein oder in Bewegung auf dem Arm. Wenn er dann mal schläft, kann man ihn ablegen. Aber selbst das ging letzte Nacht nicht mehr. 5x ist er direkt wieder aufgewacht und hat geweint, als wir das versucht haben.
Versteht mich nicht falsch- ich habe keinerlei Problem mit Einschlafstillen, habe das immer sehr gerne gemacht- aber selbst das will er im Moment oft nicht mehr. Wenn er nur kurz wach wird, dann stillt er und schläft wieder ein. Aber wenn er nachts richtig wach wird, schreit er die Brust an und will getragen werden mit lautlicher Untermalung der Küchengeräusche.
Morgen haben wir einen Termin beim Chiropraktiker, ich hoffe inständig, dass der uns helfen kann.
Habt Ihr sonst noch Tips? Ideen?