Einschlafverhalten sanft ändern
Verfasst: 02.03.2012, 20:08
Hallo,
ich würde gern das Einschlafverhalten meiner Tochter sanft ändern. Sie ist sechs Monate alt und schläft abends zur Zeit so ein:
Ihr Vater zieht sie um, singt was vor, liest ganz kurz was vor und übergibt sie an mich. Ich stille sie im abgedunkelten Wohnzimmer ohne TV/Radio. Und sie schläft mittlerweile ganz fix ein. Allerdings bleibt sie dann dort auf meinem Schoß auf dem Stillkissen bis wir schlafen gehen. Also so von 20 Uhr bis 24 Uhr. Erst ab etwa zwei Stunden nach Einschlafen kann ich sie an meinen Mann übergeben, damit sie dort (auf dem Stillkissen im Wohnzimmer) weiterschläft. Ablegen auf einer Matratze (ohne Elternanschluss) geht erst beim Schlafengehen ins Familienbett. Wir sind froh, dass dieses Ritual klappt, denn in den ersten vier Monaten hatten wir gar keine Chance auf ein Ritual. Sie ist da wegen vom Schreien vor Erschöpfung auf unseren Armen einegschlafen, die Arme.
Nun würde ich gern erreichen, dass ich sie im Schlafzimmer einschlafstille, 30 Minuten später rausgehe und beim kleinsten Schreien natürlich sofort wiederkomme.
Was meint Ihr - wie schaffe ich den Ritualwechsel? Langsam und sanft - also bspw. erst eine Woche lange immer mal im Wohnzimmer ablegen üben auf eine Babymatratze auf der Couch. Und wenn das klappt, irgendwann eine stunde nach dem Stillen gleich ins Schlafzimmer?
Oder lieber das Ritual so belassen, sie nur eben nicht im Wohnzimmer einschlafstillen, sondern im Schlafzimmer und dort nach 1 h rausgehen? wenn ja, was denkt Ihr, bis wann sich das eingespielt hat?
Einschlafstillen im Schlafzimmer haben wir vor zwei Monaten mal über ein paar Tage versucht. Das war die Hölle. Sie war total unruhig, ist bei jedem meiner Rausgehversuche aufgewacht und hat dann auch immer mal wieder geweint und geschrien. Aber vielleicht hat auch einfach das Vorabritual gefehlt, das ja nun existiert.
Ändern würde ich den Ablauf gern, weil ich einfach etwas Zeit mit meinem Mann abends brauche. Außerdem sehen wir ganz gern abends mal fern und das ist mit einem schlafenden Baby doof - ich habe Angst, dass das trotzdem zu viel für sie sein könnte - egal wie ruhig das Programm eingestellt ist.
Was meint Ihr?
Danke & viele Grüße!
Kloentje
ich würde gern das Einschlafverhalten meiner Tochter sanft ändern. Sie ist sechs Monate alt und schläft abends zur Zeit so ein:
Ihr Vater zieht sie um, singt was vor, liest ganz kurz was vor und übergibt sie an mich. Ich stille sie im abgedunkelten Wohnzimmer ohne TV/Radio. Und sie schläft mittlerweile ganz fix ein. Allerdings bleibt sie dann dort auf meinem Schoß auf dem Stillkissen bis wir schlafen gehen. Also so von 20 Uhr bis 24 Uhr. Erst ab etwa zwei Stunden nach Einschlafen kann ich sie an meinen Mann übergeben, damit sie dort (auf dem Stillkissen im Wohnzimmer) weiterschläft. Ablegen auf einer Matratze (ohne Elternanschluss) geht erst beim Schlafengehen ins Familienbett. Wir sind froh, dass dieses Ritual klappt, denn in den ersten vier Monaten hatten wir gar keine Chance auf ein Ritual. Sie ist da wegen vom Schreien vor Erschöpfung auf unseren Armen einegschlafen, die Arme.
Nun würde ich gern erreichen, dass ich sie im Schlafzimmer einschlafstille, 30 Minuten später rausgehe und beim kleinsten Schreien natürlich sofort wiederkomme.
Was meint Ihr - wie schaffe ich den Ritualwechsel? Langsam und sanft - also bspw. erst eine Woche lange immer mal im Wohnzimmer ablegen üben auf eine Babymatratze auf der Couch. Und wenn das klappt, irgendwann eine stunde nach dem Stillen gleich ins Schlafzimmer?
Oder lieber das Ritual so belassen, sie nur eben nicht im Wohnzimmer einschlafstillen, sondern im Schlafzimmer und dort nach 1 h rausgehen? wenn ja, was denkt Ihr, bis wann sich das eingespielt hat?
Einschlafstillen im Schlafzimmer haben wir vor zwei Monaten mal über ein paar Tage versucht. Das war die Hölle. Sie war total unruhig, ist bei jedem meiner Rausgehversuche aufgewacht und hat dann auch immer mal wieder geweint und geschrien. Aber vielleicht hat auch einfach das Vorabritual gefehlt, das ja nun existiert.
Ändern würde ich den Ablauf gern, weil ich einfach etwas Zeit mit meinem Mann abends brauche. Außerdem sehen wir ganz gern abends mal fern und das ist mit einem schlafenden Baby doof - ich habe Angst, dass das trotzdem zu viel für sie sein könnte - egal wie ruhig das Programm eingestellt ist.
Was meint Ihr?
Danke & viele Grüße!
Kloentje