Hallo zusammen,
vielen Dank erst mal für die lieben Antworten. War schon ein bisschen traurig, als nichts mehr kam.
Andrea0611 hat geschrieben:
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass die Babys irgendwann merken, dass die Brust ja gar nicht ihnen gehört sondern der Mama und dann brüllen sie wütend den Busen, weil sie halt kapieren, dass ihnen der theoretisch auch weggenommen werden kann.
Oh wie süß das klingt. Ich weiß zwar auch nicht, ob es hilft, aber ich sage ihm auf jeden Fall, dass er sich jederzeit an meinem Busen bedienen darf und ich ihm keinesfalls seinen geliebten Busen wegnehme

.
Andrea0611 hat geschrieben:
Ich will damit sagen, es geht sicher vorbei! Schau dass du so gut wie möglich auf dein Baby eingehst - ihr findet sicher einen Weg diese Zeit gut zu überstehen. Und versuch dich zu entspannen, wenn du angespannt bist, dann merken die Babys das - das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung...
Ich weiß, am Anfang hört man immer "es geht vorbei" und irgendwie hilft das gar nicht. Aber es ist wirklich so. Ich glaub man kann immer nur versuchen bestmöglich mit der Situation umzugehen und man lernt so unglaublich viel von und durch das eigene Baby. Inzwischen wunder ich mich oft, warum ich am Anfang so angespannt war... Es geht ganz ehrlich vorbei!
Du hast recht, ich will mir das nur derzeit gar nicht sagen, weil ja dann nicht nur dieses anstrengende vorbei geht, sondern auch die wunderschöne Babyzeit

. Aber ich versuche bestmöglich mit der Situation umzugehen, und vor allem: mich zu entspannen! Meist ist es abends schlimm, wenn meine Energieressourcen aufgebraucht sind.
Ganz lieben Dank dir für deine aufbauenden und Mut machenden Worte!
Leyket hat geschrieben:
Es war der Geruch, der ihm fehlte, nehme ich an.
Die Vermutung hatte ich auch schon mal. Ich benutze derzeit noch keine Babypflegeprodukte beim Baden - nur Muttermilch und Ölivenöl... Aber ich kann ja jetzt nicht gar nicht mehr duschen, bzw. nur noch in meiner eigenen Milch baden (wobei - badete Kleopatra nicht auch in (Esels-)Milch

).
Leyket hat geschrieben:
Ich weiss noch, wie weh mir das beim ersten Mal tat, als er dort anfing plötzlich wie wild geworden zu schreien. Es zerriss mir fast das Herz, ich fühlte mich wie eine Versagerin, deren Baby nichtmal an ihrer Brust zufrieden sein kann. Ich fühlte mich so klein.
Hast du es denn nun mal versucht im Laufen zu Stillen und hilft es euch? Oder habt ihr einen ganz anderen Weg gefunden um wieder zur Ruhe zu kommen?
So ging (bzw. teilw. geht) es mir nämlich auch. Das ist ein furchtbares Gefühl. Mein Mann ist abends nicht zu Hause, da er immer arbeiten muss. Vor einigen Tagen hatte er frei und hat die Situation auch mal mitbekommen (da war es besonders schlimm) - und NICHTS half mehr. Mein Baby hat schon angefangen zu schreien, sobald ich nur das T-Shirt hochgezogen habe. Hat gleichzeitig aber signalisiert, dass er hungrig ist. Ich musste dann erst mal rausgehen, mein Mann war ja da. Er wollte nicht getragen werden, nicht gekuschelt, nichts. Er hat dann den Schnuller ausprobiert - und es war Ruhe. Da hab ich dann erst mal einige Tränen vergossen, weil ich das Gefühl hatte, ich kann die Bedürfnisse meines Kindes nicht "stillen".
Ich versuche nun ganz viel Ruhe in unseren Alltag zu bringen, viel zu tragen, viel zu kuscheln und mir viel Zeit zu nehmen. Im gehen stillen klappt, ich vermute allerdings, dass die Hauptsache ist, dass ich mich auf das Stillen und somit mein Baby zu konzentrieren.
Schön, dass du noch mal an mich gedacht hast und danke für die umgehende Rückmeldung daraufhin!
Maijoh hat geschrieben:
Mir schien es so das der Entleerungsreflex irgendwann nach ein paar Minuten ausgelöst wurde und sie sich nicht erleichtern konnte, sondern sich dann an der Brust krümmte und wand und manchmal auch ganz schlimm aufschrie...
Wir hatten oft die Situation das wir dann eine Stillmahlzeit über 3 Versuche zusammengestillt haben weil sie nie lange genug trinken konnte - also quasi nicht freiwillig aufgehört hat zu trinken.
So ähnlich, wie du das beschreibst, ist es bei uns auch. Seine Verdauung allerdings finde ich recht unauffällig. Ich muss auch immer abdocken, aufrecht halten, wieder anlegen. Er quietscht dann immer so komisch. Vielleicht muss er auch doll aufstoßen, aber meist kommt nicht.
Maijoh hat geschrieben:
In Bauchlage weiterstillen (Mama liegt auf dem Rücken, Baby auf ihrem Bauch, Stirn wird beim trinken gestützt)
Im Laufen stillen
Baby auf den Arm nehmen und ein paar Minuten kräftig den Popo reiben
täglich vormittags Kümmelsud trinken (die Mama!)
Kümmelzäpfchen (Wenn das Einschlafstillen gar nicht klappen will und nur ein halbes)
Kein Brot mehr essen ((Seitdem kommen wir sogar ganz ohne Kümmelzäpchen aus

) ich taste mich über Dinkelbrot wieder rein, bis jetzt klappts ganz gut))
Wieso verzichtest du auf Weizenprodukte?
Maijoh hat geschrieben:Ich hoffe du findest etwas das euch hilft, und irgendwann ist es bestimmt ganz vorbei -
und die Stillmahlzeiten die ohne solche Probleme ablaufen, evtl. mit einem Baby das dann ganz friedlich ins
MuMi-Koma abdriftet sind einfach die Mühe wert!
Danke dir! Wir halten durch. Aber jetzt, wo du's sagst: Muttermilchkoma hatten wir länger schon nicht mehr *grübel*...
Ich werde versuchen, zum nächsten LLL-Stilltreffen bei uns zu gehen. Das letzte war am Donnerstag, da muss ich wohl noch einen Monat warten. Und wer weiß, was sich bis dahin schon wieder verändert hat (hoffentlich die Situation mit meinem Beckenboden, aber das ist ein anderes Thema...).
In jedem Fall vielen Dank euch für die (virtuelle) Unterstützung.
Ganz liebe Grüße,
Isa