Stillen/Op
Verfasst: 27.02.2012, 15:02
Hallo!
Ich komme grade vom KKH.. Seit einer knappen Woche weiß ich, dass ich einen Gallenstein habe, der mir meine Übelkeit beschehrt und nun habe ich die Gewissheit, dass die Gallenblase raus muss..
Ich kam zunächst zu einem Arzt, der sofort meinte, ich müsse (max) 7 Tage KKH rechnen. Als ich ihm dann erzählte, dass ich alleinerziehend bin und meinen 2-jährigen noch stille, meinte er sofort, dass ich das während dem KKH-Aufenthalt nicht könne und dann ja eh wahrscheinlich wäre, dass die Milch versiege, ich könne doch vorher abstillen. Ich sagte sofort, dass das keine Option wäre. Ich habe damit wohl nicht seine Meinung geteilt, aber er akzeptierte dies und das war auch für mich so ok. Er rief dann den Chef dazu, um eine zweite Meinung zu haben. Darauf musste ich einige Zeit warten, in der ich mir Gedanken gemacht habe: Wie schaffe ich das (im schlimmsten Fall) 7 Tage? Bzw mein kleiner? Er stillt nachts noch 3-4 Mal, hat noch nie ohne mich nachts geschlafen und tagsüber schläft er seit einem Jahr auch bei keinem anderen mehr. Ich war ziemlich fertig, als mich die zwei zu ihrem Gespräch dazuriefen und dann gab mir der Chef den Rest. Sein erster Kommentar war:
" Was sagen denn Ihr Frauen- und Ihr Kinderarzt dazu, dass sie noch stillen?" ihr hättet diesen Unterton hören müssen
Seine Meinung: Abstillen. Ich sagte dann nur, dass meine Frauenärztin selbst so lange gestillt hat und mir lag auf der Zunge, dass ich Stilberaterin bin, aber das habe ich dann gelassen, bei dem war ich wohl eh untendurch..
Wie mache ich das? Eigentlich weiß ich ja, dass solche OPs kein Grund sind, nicht zu stillen, aber beide sagten mir, dass ich während der gesamten Zeit nicht stillen solle: Ich soll abpumpen und die Milch verwerfen. Aber: Beim Abpumpen kommt bei mir einfach nicht viel, ich habe das letzte Mal vor 1,5 Jahren gepumpt und da kamen immer so 20 ml, wenn überhaupt
Da geht doch die Milch enorm zurück oder? Oder ist da eher die Gefahr eines Milchstaus da?
und wie hoch ist die Gefahr, dass, falls ich wirklich so lange nicht stillen sollte, dass mein Kleiner die Technik verlernt zumal seine Oma die Zeit nicht ohne Ersatzsauger überbrücken werden kann, sonst werden beide ja total irre. Er kam zum Glück von Geburt an mit allen Trinktechniken zurecht (Sauger, Brust und Fingerfeeder), aber was, wenn er eine Woche nur am Sauger trinkt? Könnte es an dem Verlernen hapern, auch wenn ich die Milchproduktion durch Pumpen aufrecht erhalte?
Also Fläschchen kriegt er sonst nur eins, wenn ich von morgens bis abends weg bin und er mittags was zum Beruhigen braucht (ca. 1-2 mal im Monat), Schnuller hat er keinen.
Mensch, das kann doch nicht sein, eigentlich müsste ich doch zumindest am Tag nach der Op stillen können?!?!?
Danke fürs Lesen, entschuldigt, es ist leider doch lange geworden.. Aber ich bin grad mal wieder echt fertig, das kann doch nicht sein?
Ich komme grade vom KKH.. Seit einer knappen Woche weiß ich, dass ich einen Gallenstein habe, der mir meine Übelkeit beschehrt und nun habe ich die Gewissheit, dass die Gallenblase raus muss..
Ich kam zunächst zu einem Arzt, der sofort meinte, ich müsse (max) 7 Tage KKH rechnen. Als ich ihm dann erzählte, dass ich alleinerziehend bin und meinen 2-jährigen noch stille, meinte er sofort, dass ich das während dem KKH-Aufenthalt nicht könne und dann ja eh wahrscheinlich wäre, dass die Milch versiege, ich könne doch vorher abstillen. Ich sagte sofort, dass das keine Option wäre. Ich habe damit wohl nicht seine Meinung geteilt, aber er akzeptierte dies und das war auch für mich so ok. Er rief dann den Chef dazu, um eine zweite Meinung zu haben. Darauf musste ich einige Zeit warten, in der ich mir Gedanken gemacht habe: Wie schaffe ich das (im schlimmsten Fall) 7 Tage? Bzw mein kleiner? Er stillt nachts noch 3-4 Mal, hat noch nie ohne mich nachts geschlafen und tagsüber schläft er seit einem Jahr auch bei keinem anderen mehr. Ich war ziemlich fertig, als mich die zwei zu ihrem Gespräch dazuriefen und dann gab mir der Chef den Rest. Sein erster Kommentar war:
" Was sagen denn Ihr Frauen- und Ihr Kinderarzt dazu, dass sie noch stillen?" ihr hättet diesen Unterton hören müssen
Wie mache ich das? Eigentlich weiß ich ja, dass solche OPs kein Grund sind, nicht zu stillen, aber beide sagten mir, dass ich während der gesamten Zeit nicht stillen solle: Ich soll abpumpen und die Milch verwerfen. Aber: Beim Abpumpen kommt bei mir einfach nicht viel, ich habe das letzte Mal vor 1,5 Jahren gepumpt und da kamen immer so 20 ml, wenn überhaupt
und wie hoch ist die Gefahr, dass, falls ich wirklich so lange nicht stillen sollte, dass mein Kleiner die Technik verlernt zumal seine Oma die Zeit nicht ohne Ersatzsauger überbrücken werden kann, sonst werden beide ja total irre. Er kam zum Glück von Geburt an mit allen Trinktechniken zurecht (Sauger, Brust und Fingerfeeder), aber was, wenn er eine Woche nur am Sauger trinkt? Könnte es an dem Verlernen hapern, auch wenn ich die Milchproduktion durch Pumpen aufrecht erhalte?
Also Fläschchen kriegt er sonst nur eins, wenn ich von morgens bis abends weg bin und er mittags was zum Beruhigen braucht (ca. 1-2 mal im Monat), Schnuller hat er keinen.
Mensch, das kann doch nicht sein, eigentlich müsste ich doch zumindest am Tag nach der Op stillen können?!?!?
Danke fürs Lesen, entschuldigt, es ist leider doch lange geworden.. Aber ich bin grad mal wieder echt fertig, das kann doch nicht sein?