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jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 09.02.2012, 11:42
von Vogelfrei
hallo ihr lieben,

also heute morgen ist mal wieder so ein moment, wo ich am liebsten... :x (aus dem fenster spingen, auswandern, in den keller ziehen oder auf den dachboden, sekundenkleber in meine ohren oder... )

das kennt ihr ja alle :) und ich MUSS jetzt einfach ein bisschen rumjammern, es hilft alles nichts! meine kleine ist wirklich ein tolles kind, keine frage, 5 monate alt und sehr aufmerksam, keine schreierin, pumperlgesund, höchst niedlich... ABER: auch sehr sensibel, mit empfindlichsten antennen ausgestattet und nicht bereit, sich länger als zwei stunden von mir zu entfernen. so weit, so gut. sie ist unser erstes, und über die wochen und monate haben wir uns eingerichtet, von diversen vorstellungen getrennt (nicht nur unseren, sondern z.b. auch denen der hebamme), die da hießen: ein baby kann man auch mal ablegen. es schläft am liebsten im kinderwagen. abends legt man es irgendwann ins kinderbett oder babybay oder so, und da schläft es dann ein.

das hat also alles nicht geklappt. als erstes kam natürlich die geschichte mit dem ablegen. klappte nicht, tragen wir sie seit ihrer geburt ständig durch die gegend. mittlerweile ist es besser geworden, ich kann sie auch mal zehn minuten oder so in ihre wippe setzen und nebenbei essen vorbereiten, brot backen, das katzenklo putzen oder so - alles, was sich auch schnell unterbrechen lässt. dafür bin ich schon SEHR dankbar!

kinderwagen: NEIN. morgens geht mal eine halbe stunde, immerhin. die macht dann der papa am wochenende, ich trage nur noch im tuch - und seit einiger zeit wachsen mir auch so etwas wie rückenmuskeln :D

tagsüber schlafen, ohne dabei getragen zu werden? ja, an der brust und selten länger als 30 minuten. natürlich nur, wenn ich daneben liege. und nicht wirklich planbar. aber immerhin, die halbe stunde kann ich dann auch liegen, das ist toll!

abends allein einschlafen? NEIN. nachts allein schlafen? NEIN. durchschlafen? NEIN. letzteres erwarte ich auch gar nicht, wirklich nicht. eigentlich war töchterchen von anfang an keine schlechte schläferin (d.h. nachts). schon in der ersten nacht zuhause hat sie es auf einmal vier und einmal drei stunden gebracht, und so ging es dann auch ziemlich lange weiter. das einschlafen war immer schon eine andere geschichte, das hat sich immer schon über stunden hingezogen, weil sie einfach immer wieder aufwacht, meist so nach 20 minuten - ach das kennen ja viele hier. aber ich hatte bis vor fünf, sechs wochen eigentlich nie das gefühl, total übermüdet zu sein. zwischendurch natürlich mal, so minutenweise, aber nicht dauerhaft. dafür schlafe ich aber auch von anfang an neben ihr. ohne mich - keine chance. spätestens nach einer halben stunde (mit viel glück) springen die antennen an und baby wird wach. mittlerweile versuche ich gar nicht mehr aufzustehen, weil mir das selbst zu anstrengend ist - immer wenn ich mich gerade mal vorsichtig entspannt habe... also gehen wir zusammen ins bett, wo ich dann hörbücher höre oder an die decke gucke oder darauf warte, dass sie wach wird und wieder einschlafgestillt werden muss. auch daran habe ich mich gewöhnt und möchte das auch am liebsten mit niemand außenstehendem mehr diskutieren, also familie oder freunde oder so ("also jetzt wird es aber langsam zeit, oder?"). töchterchen braucht die nähe, ich brauche kein geschrei, papa steht dahinter, punkt.

nun sind wir offenbar in die zeit des zahnens gekommen, vielleicht war auch noch ein schub davor, ich weiß nicht. das bedeutet viel einschlafgeschrei, viel aufwachen, bevor der schlaf endgültig kommt, ständiges nächtliches aufwachen, besonders so ab drei, vier uhr. meist zum glück ohne weiteres geschrei, entweder sie schläft auf meinem bauch weiter oder kommt auf die andere seite, brust rein, fertig (mit entwas glück natürlich). das ganze aber auch so sechs bis zehn mal pro nacht. ich muss schon sagen: das schlaucht! ich habe mir schon vor monaten abgewöhnt, nachts auf die uhr zu schauen, viel zu demoralisierend. dafür höre ich jetzt z.b. die zeitungsboten und weiß, wir nähern uns der aufstehzeit... oft bin ich sogar froh darüber, denn dieses ständige hin- und hergewälze ist wirklich nicht schön. zusammengefasst: die ersten monate waren die nächte irgendwie noch eine zeit, wo man sich wenigstens ein wenig erholen konnte - aber wenn das nicht mehr so ist, wird es wirklich hart. das wissen viele von euch bestimmt noch besser als ich :roll:

nun gehe ich also (zur zeit) um 18:30 mit meiner tochter ins bett und stehe zwischen sechs und sieben auf. mein freund muss seit ein paar wochen sehr viel arbeiten, d.h. er geht morgens früh aus dem haus und kommt an mindestens zwei abenden die woche erst um 18:15 nach hause, um die kleine dann quasi sofort bettfertig zu machen. gemeinsames abendessen fällt auch weg, alles andere sowieso. (auf dem sofa schläft töchterchen übrigens nicht, das würde ich sonst sofort machen!!) er hat also nciht viel von ihr, und wir voneinander sowieso nicht. das halten wir aber zum glück ganz gut aus, darüber bin ich wirklich froh!

so, und seit ein paar wochen ist baby nun auch tagsüber noch ausgesprochen jammerig. ihre niedliche bläschensprache hat sie gegen ein dauernölen ausgetauscht, dass mir schon die ohren klingeln. ich bin rund um die uhr damit beschäftigt, sie zu bespaßen. länger als zehn minuten hält selten was, dann auf ins nächste zimmer, zum nächsten spielzeug, ans nächste fenster... kaffe trinken mit freundinnen ist zur zeit auch eher schwierig, denn baby fremdelt auch noch, was das zeug hält. dann doch lieber allein zuhause, als eine stunden lang unter gebrüll versuchen, sich im café zu unterhalten :D

so könnte ich wahrscheinlich noch stundenlang weitererzählen (wenn mein freund nicht gleich zur arbeit müsste...). und ich muss trotz allem zugeben: oft bin ich ganz glücklich so, wie es ist. irgendwie klappt es schon, und meine nerven geben auch mehr her, als ich für möglich gehalten hätte. aber (siehe oben), AN MANCHEN TAGEN/NACH MANCHEN NÄCHTEN... muss es einfach raus! und da ich mein baby nicht anschnauzen kann und freund das nicht verdient hat, kriegt ihr es jetzt zu hören :D und vielleicht möchtet ihr ja auch mal? dann los bitte, ich jedenfalls höre zu! und wenn ihr keine lust habt oder keine zeit oder das alles einfach ein paarmal zu oft hören musstet - na ja, dann habe ich es mir halt selbst zum hundertsten mal erzählt :mrgreen:

ganz liebe grüße

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 09.02.2012, 13:21
von Emma2010
Liest sich so als wäre es meine Geschichte :wink: :lol:
Auch wenn du das vermutlich nicht mehr hören kannst, ich schreib es trotzdem :P

ES WIRD GANZ SICHER GANZ BALD BESSER!!!!!!

Bei uns war es wirklich genau so und es wurde langsam Stück für Stück besser! Ich musste erst die Situation akzeptieren wie sie ist- hatte nämlich auch die Vorstellung von einem Baby das man einfach in sein Bettchen legt und es da einfach schläft oder auch sonst wo.Und von nicht ablegen können hatte ich auch noch nie gehört :oops: (hatte nie Kontakt zu Baby`s und mich dooferweise auch nie groß schlau gemacht) :oops:
Naja jedenfalls fiel es mir leichter als ich es akzeptiert hatte (was du ja schon hast so wie es sich liest) und so musste ich nur noch Geduld haben bis es besser wurde. Aber bitte nicht drauf warten,sondern es einfach weiterlaufen lassen ohne große Erwartungen,dann geht es leichter :wink:

lass dir nen Drücker da und ne große Portion Geduld

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 09.02.2012, 15:21
von besucherritze
Ja das kenne ich :wink:
Mir gings haargenauso. Willst du mal meinen Erfahrungsbericht lesen?

Editiert wegen Verstoß gegen die Werberegeln

Es hatte auch was produktives an sich. Ich habe angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen und
schließlich sogar ein Buch geschrieben. Also Danke an mein anstrengendes Kind :mrgreen: Nein, im
Ernst, es wird besser.

Ich habe drei Tipps für dich:

- Suche dir Unterstützung. Vielleicht hast du Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Freundinnen oder sonst jemanden, vielleicht auch
einen Babysitter, der dich hin und wieder entlasten kann? Ich hatte zum Beispiel zwei mal in der Woche ein Mädchen, dass mit unserem
Sohn gespielt hat, während ich mal ganz in Ruhe zuhause rumgewerkelt habe. (Ich hätte sie nur ungern alleine gelassen, aber so war ich für
Notfälle in der Nähe und hatte trotzdem etwas Entlastung.)
- Versuche dich mit anderen Eltern zu treffen und auszutauschen. Auch wenn du schreibst, das deine Kleine gerade draußen sehr anstrengend ist. Vielleicht kannst du
ja auch Freunde einladen... Immer nur alleine mit dem Baby zu sein ist nicht gut.
- Denke immer daran, dass es besser wird und finde dich mit der Situation ab. Das hört sich blöd an, ist aber meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt. Vor der Elternschaft hatte man viele
Freiheiten und hat sich an ein relativ selbstbestimmtes Leben gewöhnt. Das sich das mit der Geburt derart drastisch ändern wird, hat man nicht erwartet
und die Umstellung ist verständlicher Weise schwer. Umso schwerer, umso anspruchsvoller das Kind ist. Auch wenn man das Kind über alles liebt, man kommt
an seine Grenzen.

Alles Gute für dich und einen mitfühlenden Gruß von mir!

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 10.02.2012, 08:28
von Vogelfrei
hallo ihr lieben,

und danke für die antworten! ich habe ja auch vorher schon viel recherchiert und festgestellt, dass ich wahrlich nicht die einzige mit so einem rund-um-die-uhr-baby bin. aber trotzdem ist es immer wieder gut, dass nochmal bestätigt zu bekommen - eigentlich schon fast das einzige, was ich brauche. denn wie ich schon sagte: akzeptiert habe ich eigentlich, wie es nun eben ist. ihr schreibt ja auch, wie wichtig das ist, und ich kann es nur voll und ganz unterschreiben! es hat einige monate gedauert, aber mittlerweile schaffe ich es, einfach meinem bauch zu vertrauen, der da sagt, dass mein kind einfach ist, wie es ist - und nicht geändert werden muss. und meist bin ich wirklich ganz glücklich damit.

das heißt aber natürlich nicht, dass ich nicht trotzdem hin und wieder tage habe, an denen mich die schlechte laune einfach so überfällt und ich nur froh sein kann, wenn dann jemand in der nähe (oder im netz :)) ist, denn ich volljammern kann. mehr ist meist schon gar nicht nötig, damit ich es bis zum nächsten wochenende schaffe, an dem ich mal eine stunde für mich habe.

einen haken hat die jammerei allerdings manchmal, finde ich (bzw. die situation insgesamt).

von dem muss ich aber im nächsten post schreiben, jetzt ruft hier grad wieder jemand... also nur ganz schnell nochmal dank an euch für die solidarität und ganz liebe grüße!

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 10.02.2012, 12:50
von Emma2010
Mir geht es auch so, manchmal hat man einfach Frust und muss jammern ( auch wenn man die Situation akzeptiert hat kommt das manchmal vor ) und die Bestätigung hören das es anderen auch so geht tut einfach gut. Komischerweise hört man ja von den meisten Müttern immer wie lieb ihr Kind ist usw und dann ist man echt gefrustet.

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 11.02.2012, 15:08
von Vogelfrei
genau, emma! andere kinder scheinen einem immer lieber als das eigene zu sein, oder wenn sie schreien, dann eben wegen bauchweh oder zähnen der dergleichen... fies. und ich glaube nicht mal, dass meine freunde, die über ihre kinder berichten, ihre diesbezüglichen probleme einfach totschweigen. ich vermute eher, dass einerseits nicht so viele kinder so hochsensibel sind wie unsere (also bezogen auf den bereich nähe/allein sein etc), und dass es andererseits zu wenig bewusstsein dafür gibt, dass eben nicht alle kinder nach dem schema raus aus dem bauch-rein ins eigene bett funktionieren (jetzt mal grob verallgemeinert). sieht man ja nicht zuletzt an sich selbst - wir sind ja auch mit dieser vorstellung eltern geworden, um erst dann eines besseren belehrt zu werden. und dann denke ich weiter, dass es unter den eltern soclher babys sicher auch solche gibt, die das verhältnis eigenes bedürfnis - bedürfnis des babys anders austarieren, indem sie z.b. mehr schreien in kauf nehmen und das kind entsprechend schneller allein schläft - weil es gar nicht anders kann.

oft sind es ja sogar die "autoritätspersonen" in diesem bereich, die erschreckend wenig flexibel sind, wenn es um das erwünscht verhalten des babys geht. bei uns war das die hebamme, die schon nach wenigen wochen ankündigte, dass wir auf jeden fall versuchen sollten, unser kind um die achte lebenswoche herum an das allein einschlafen zu gewöhnen. ich zuerst nur :?: fand es sehr schwer mir vorzustellen, wie ein baby, das neun monate in meinem bauch und die ersten acht wochen nur auf meinem bacuh geschlafen hatte, von jetzt auf sofort ins eigene bett überwechseln und ohne brust einschlafen sollte... ich habe meine bedenken mehrfach angesprochen, mehrfach gefragt, was wir denn konkret machen sollen, wenn töchterchen eben nicht nach zehn minuten einschläft, sondern zwei stunden schreit. aber die antwort war eigentlich immer nur, dass alles eine frage der einstellung sei. heißt: wenn man ängstlich an die sache rangehe, dann würde es vermutlich auch nicht klappen. :roll: natürlich hat es nicht geklappt. niemand hatte meinen baby vorher in den tollen plan eingeweiht. und so schrie das arme ding zwei abende lang je eine stunde neben papa, während ich nebenan saß und heulte. am dritten abend begann sie dann schon eine stunde vor ihrer bettgehzeit zu schreien. fünfzehn minuten haben wir es an dem abend noch ausgehalten, dann war schluss, und seitdem darf sie an meiner brust einschlafen, wann immer sie will. es hat allerdings noch einige abende gedauert, bis sie wieder ohne gebrüll ins bett gegangen ist. das war die schlimmste woche, die wir bis dahin hatten, in jeder hinsicht. und es hat mein vertrauen in die hebamme, die ich bis dahin toll fand (war aber keine beleg-hebi), nachhaltig erschüttert. ich glaube auch nicht, dass ich sie bei einem weiteren kind nochmal in anspruch nehmen könnte...
ich meine, niemand ist perfekt, weder hebammen noch krankenschwestern oder stillberaterinnen oder ärzte. aber manche böcke sind mir ehrlich gesagt doch ein bisschen zu groß. warum nicht etwas aufmerksamer sein für unterschiede? warum "muss" ein kind so schnell irgendwas sein, tun, können? verstehe ich nicht.
auf jeden fall bin ich sehr froh, dass ich in dieser hinsicht mittlerweile genügend gelassenheit entwickelt habe, um mir und meiner tochter zu vertrauen.

gut also, dass es leute wie besucherritze, die zu dem thema bücher schreiben :D vielleicht schenke ich das mal meiner hebamme - oder den vielen leuten, die so gern sagen, "ach, jetzt könntet ihr doch aber mal..." oder familienmitgliedern, die meinen, "schreien ist gut für die lungen" oder "ein kind muss lernen, dass es nicht alles darf!" oder "und sag ihr mal, dass sie jetzt langsam mal allein schlafen muss!" denn egal, ob das nun ernst, halbernst oder scherzhaft gemeint ist - es gefällt mir nicht, und ich will es nicht mehr hören.

so.

übrigens vielen dank für deine tipps, besucherritze (toller name im übrigen)! im großen und ganzen beherzige ich die auch schon, zumindest hin und wieder. gerade diese woche habe ich mich ein paar mal unter andere eltern begeben, und das war immer gut, selbst wenn es langweilig war :mrgreen: im unterstützung suchen bin ich noch nicht so profi, aber auch das ist ganz bestimmt wichtig, spätestens dann, wenn das kind oder man selbst z.b. mal krank ist oder sonstwie das chaos regiert. im moment ist es bei uns übrigens gerade wie so oft - kaum heule ich mich mal so richtig aus, hat töchterchen ein einsehen und ist ein paar tage lang friedlich :D seit gestern kann sie sich nun auch endlich drehen, das hilft vielleicht... die nächte sind zwar von der entwicklung ausgenommen, aber man kann ja nicht alles haben...

ganz liebe grüße an euch

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 11.02.2012, 19:41
von Emma2010
Da hatte ich echt Glück mit meiner Hebamme,sie hat mich zwar nicht so wirklich aufgeklärt was das mit dem nicht ablegen lassen so auf sich hat,wie lang sowas gehen kann etc aber sie hat mir niemals dazu geraten Emma schreien zu lassen! Und Gott sei Dank szeht im großen und ganzen die ganze Familie dahinter das man kein Kind schreien läßt,das gibt mir halt. Ich war damals soo verunsichert als alle anderen (Kinderarzt,andere Mütter) meinten man muss sie schreien lassen. Ich dachte man muss das aber ich wusste das ich das nicht kann, mein Herz wäre zerbrochen. So hab ich immer gekämpft und mich rechtgefertigt bis ich wirklich fix und fertig mit den Nerven war. Jetzt rede ich mit anderen Müttern nicht darüber,Diskutieren schon gar nicht. Wir machen das so Punkt aus.

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 12.02.2012, 14:08
von Mupfelchen
Ich habe deinen Bericht grade gelesen und wollte dir einfach nur sagen, das ich es gaaaanz toll finde wie ehrlich und klar du geschrieben hast.!!
Jammern ist ABSOLUT erlaubt ;) und wichtig !! :D grade wenn in der Familie niemand was von dem Thema hören mag, oder man gar noch andere vorschläge bekommt.
Hier war es ähnlich..(wenn auch nicht ganz sooo schlimm- mag aber auch an der Zeit sein die mittlerweile vergangen ist ;) )
Wir haben auch Stundenlang stillend, nuckelnd auf dem Sofa gesessen. Alleine Schlafen ist bis heute noch kein Thema..und grade heute Nacht bin ich zum ersten Mal ins Wohnzimmer gezogen, weil ich sein genuckel und gemecker nicht mehr ausgehalten habe. Der Papa hat wacker die Stellung gehalten und ich konnte immerin noch 3 Stunden echten Schlaf finden *Phuuu*
Es wird echt besser ;) ...aber manchmal wünscht man sich einfach ein Kind was man "weg legen kann" zum schlafen ;)

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 13.02.2012, 17:06
von Vogelfrei
danke, mupfelchen!

das baut auf! :D

Re: jemand zum mitjammern? :(

Verfasst: 14.02.2012, 14:56
von Toncks
Habe den Bericht gerade gelesen und muss sagen, dass es bei uns haargenau das gleiche war. Es ist als würde ich den Bericht meiner Tochter vor ein paar Monaten lesen ... Ich schieb dir mal Kraft rüber, weil die brauchst du. Die Nächte schlauchen wirklich. ich kann dir aber nur sagen, durchhalten lohnt, zumindest nachts musst du bald nicht mehr so viel raus.