Zufüttern bei 8 Monate altem Kind?
Verfasst: 15.01.2012, 10:12
Guten Morgen,
ich bin heute etwas ratlos, deswegen möchte ich gerne Euch fragen, was ihr in meiner Situation machen würdet:
Mein Kleiner ist jetzt 8,5 Monate alt, fast Vollstillkind, wog vor einem Monat 9kg auf 77cm und ist somit ganz gut dabei.
Er sitzt schon länger bei uns am Tisch mit, isst aber nur sehr geringe Mengen, z.B. ca. 100g Obstmus mit Joghurt (ist bei uns das zweite Frühstück), ein Stückchen Brötchen, ein paar Nudeln, Erbsen, kleine Obststückchen etc... Also keine Mengen, von denen er satt werden könnte.
Seit 4/5 tagen habe ich aber nun das Gefühl, dass ihm das Stillen nicht reicht:
Er hat immer nur eine Seite getrunken, nun müssen es beide sein und danach will er wieder an die erste Seite.
Er zieht und zerrt und ist richtig sauer und versucht sehr angestrengt zu saugen. Da er immer sehr laut schluckt und früher sehr zügig getrunken hat, habe ich jetzt das Gefühl, dass sich was verändert hat. Die Schluckgeräusche kommen nämlich nur noch kurz und danach klingt es nach trockenem Saugen. Nachts sind wir von 1mal Stillen, machmal auch durchschlafen auf alle zwei Stunden stillen mit beiden Seiten gekommen. Je früher der Morgen, um so wütender ist er.
Die Windeln mache ich auch schon sehr viel enger zu und ich habe das Gefühl, dass die Schenkel schlanker geworden sind. Wiegen bringt nichts, weil unsere Waage extrem von der Waage der Kinderärztin abweicht.
Jetzt frage ich mich, was ich machen könnte, damit mein Kind wieder zufriedener ist? Premilch anbieten nach dem Stillen? (Das wiederspricht aber allem, was ich glaube übers Stillen inzwischen gelernt zu haben) Vermehrt Beikost anbieten? Das würde aber bedeuten vom BLW abzuweichen und ihm gezielt was anzubieten (habe gerade auch keine Ahnung was - Gläschen?, Obstbrei kochen? Gemüsebrei kochen? Wird er alles ablehnen, so wie ich ihn kenne)
Kann es daran liegen, dass ich im neuen Jahr beschlossen habe, mein Gewicht zu reduzieren und 5 kg abgenommen habe? Glaube ich aber nicht, weil meine Stillberaterin und Hebamme gesagt haben, dass die Qualität der Muttermilch gleich bleibt, es sei denn Frau hungert über einen längeren Zeitraum.
Meine Befürchtung ist, um es mal auf den Punkt zu bringen, dass ich meinem Kind gerade nicht mehr alles gebe, was es braucht, wenn ich es beim Vollstillen belasse.
Das ist jetzt leider sehr lang geworden, aber ich habe gerade keine Zeit um den Text zu überarbeiten und zu kürzen.
Danke Euch fürs Lesen!
ich bin heute etwas ratlos, deswegen möchte ich gerne Euch fragen, was ihr in meiner Situation machen würdet:
Mein Kleiner ist jetzt 8,5 Monate alt, fast Vollstillkind, wog vor einem Monat 9kg auf 77cm und ist somit ganz gut dabei.
Er sitzt schon länger bei uns am Tisch mit, isst aber nur sehr geringe Mengen, z.B. ca. 100g Obstmus mit Joghurt (ist bei uns das zweite Frühstück), ein Stückchen Brötchen, ein paar Nudeln, Erbsen, kleine Obststückchen etc... Also keine Mengen, von denen er satt werden könnte.
Seit 4/5 tagen habe ich aber nun das Gefühl, dass ihm das Stillen nicht reicht:
Er hat immer nur eine Seite getrunken, nun müssen es beide sein und danach will er wieder an die erste Seite.
Er zieht und zerrt und ist richtig sauer und versucht sehr angestrengt zu saugen. Da er immer sehr laut schluckt und früher sehr zügig getrunken hat, habe ich jetzt das Gefühl, dass sich was verändert hat. Die Schluckgeräusche kommen nämlich nur noch kurz und danach klingt es nach trockenem Saugen. Nachts sind wir von 1mal Stillen, machmal auch durchschlafen auf alle zwei Stunden stillen mit beiden Seiten gekommen. Je früher der Morgen, um so wütender ist er.
Die Windeln mache ich auch schon sehr viel enger zu und ich habe das Gefühl, dass die Schenkel schlanker geworden sind. Wiegen bringt nichts, weil unsere Waage extrem von der Waage der Kinderärztin abweicht.
Jetzt frage ich mich, was ich machen könnte, damit mein Kind wieder zufriedener ist? Premilch anbieten nach dem Stillen? (Das wiederspricht aber allem, was ich glaube übers Stillen inzwischen gelernt zu haben) Vermehrt Beikost anbieten? Das würde aber bedeuten vom BLW abzuweichen und ihm gezielt was anzubieten (habe gerade auch keine Ahnung was - Gläschen?, Obstbrei kochen? Gemüsebrei kochen? Wird er alles ablehnen, so wie ich ihn kenne)
Kann es daran liegen, dass ich im neuen Jahr beschlossen habe, mein Gewicht zu reduzieren und 5 kg abgenommen habe? Glaube ich aber nicht, weil meine Stillberaterin und Hebamme gesagt haben, dass die Qualität der Muttermilch gleich bleibt, es sei denn Frau hungert über einen längeren Zeitraum.
Meine Befürchtung ist, um es mal auf den Punkt zu bringen, dass ich meinem Kind gerade nicht mehr alles gebe, was es braucht, wenn ich es beim Vollstillen belasse.
Das ist jetzt leider sehr lang geworden, aber ich habe gerade keine Zeit um den Text zu überarbeiten und zu kürzen.
Danke Euch fürs Lesen!