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Verhärtete Milchdrüse

Verfasst: 25.12.2011, 19:58
von Ratsuchende
Hallo Ihr Lieben und frohe Weihnachten,

vielleicht schaut ja gelegentlich jemand rein und hat eine Antwort für mich :D .

Ende Oktober ertastete ich einen Knoten in der linken Brust, Innenseite. Nach etwa einer Woche Zögern ging ich zum FA, allerdings mit etwas Bedenken, denn mein Kleiner war damals knapp 14 Monate und noch fast voll gestillt. Der Arzt tastete die Brüste ab und meinte dann, es sei eine verhärtete Milchdrüse, das würde von selbst verschwinden. Falls nicht, sollte ich in 4-6 Wochen nochmal vorbeikommen.

Nun ist der Knubbel immer noch da... Er ist noch genau so groß wie vorher, und ja, es fühlt sich genau so an wie eine geschwollene Milchdrüse, ich habe das auf der anderen Seite genau so tasten können, als die Brust mal prallvoll war. Nur dass sich diese eine Drüse eben immer so anfühlt, egal wann zuletzt an der Seite getrunken wurde. Schmerzhaft ist es nicht, eventuell minimal druckempfindlicher, das kann aber auch Einbildung sein (weil ich so oft taste :oops: ).

Nun frage ich mich, wie ich weiter vorgehen soll. Ich habe Sorge, wegen weiterführender Diagnostik Abstillen zu müssen - und so richtig gut isst der Kleine immer noch nicht, und vor allem ist er sehr krankheitsanfällig, da will ich ihm erst recht nicht die Muttermilch entziehen... Kennt jemand so etwas Ähnliches?

Re: Verhärtete Milchdrüse

Verfasst: 25.12.2011, 20:11
von Mondenkind
Hallo Ratsuchende,

Ich würde Dir empfehlen, den Knoten nochmal untersuchen zu lassen. Für die Diagnostik musst Du nicht abstillen. Diagnostik bedeutet in diesem Fall zunächst Abtasten, Blutabnahme, Ultraschall und Mammographie.Diese Untersuchungen sind in der Stillzeit etwas schwieriger, aber für einen erfahrenen Untersucher trotzdem durchaus machbar.

So ein Knoten, der nicht verschwindet sollte untersucht werden, schon allein damit Du aufhören kannst, Dir ständig Gedanken zu machen.

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Re: Verhärtete Milchdrüse

Verfasst: 25.12.2011, 20:14
von klimaforscherin
Hallo Ratsuchende,

Sollte in Erwägung gezogen werden, zu operieren, schau mal hier: Anästhesie in der Stillzeit
Wenn aber ein Medikament (z.B. Antibiotikum) zum Einsatz kommen soll, dann gibt es ebenfalls stillverträgliche Medikamente, Ansprechpartner sind diese hier: Embryotox, Reprotox
Ausdrucken, mitnehmen zum Arzt!
Zum Thema OP kannst du mal Teazer befragen.

Ich würde es auch auf alle Fälle untersuchen lassen, zur Not eben bei einem anderen Arzt, sollte er dich wegschicken oder dich zum Abstillen bewegen.

Re: Verhärtete Milchdrüse

Verfasst: 06.01.2012, 19:33
von Ratsuchende
Vielen lieben Dank für die Antworten!

Ich werde mir nun ordentlich in den H... treten und nächste Woche mal einen Termin machen - dann arbeitet mein Mann wieder. Möchte vorerst nicht, dass er es mitbekommt, denn er ist so ein Pessimist und Sorgenspezialist. Ich denke ja nicht, dass es was Schlimmes ist, ich fürchte mich halt mehr vor der Diagnostikmühle und dem befürchteten Druck abzustillen :? .

Einen anderen Arzt zu finden wird wohl nicht leicht sein, die meisten haben Aufnahmestopp :? - bin froh, überhaupt einen gefunden zu haben. Meine bisherige FÄ war zwar superlieb, aber auch bei monatelang vorher vereinbarten simplen VU-Terminen sitzt man mindestens 2h im wartezimmer - das kann ich meinen Kindern nicht antun :roll: .

Ich hoffe mal, dass sich alles schnell in Wohlgefallen auflöst - kennt denn hier niemand so etwas?

Re: Verhärtete Milchdrüse

Verfasst: 07.01.2012, 22:01
von Mondenkind
Lass dich nicht unter Druck setzen, frag hier nach, wenn Du Dir unsicher bist. Du kannst Dich auch an mich wenden, wenn du eine IBCLC (Stillberaterinnen mit med. Grundberuf) in Deiner Nähe suchen willst, dann kann ich Dir vielleicht helfen. Manchmal hilft es ja, wenn man vor Ort jemanden hat, den man anrufen kann.

Es gibt auch viele völlig harmlose Erklärungen dafür, aber abklären sollte man es schon.