Zehn Stunden Stillpause und die Folgen
Verfasst: 02.12.2011, 12:53
Liebe Alle,
ich stille meinen Sohn (morgen acht Monate alt) trotz Beikost sehr häufig, nachts ca zweistündlich, tagsüber vielleicht so alle drei Stunden. Diese Woche ist er krank und stillt noch wesentlich häufiger, da er keinen Appetit auf Brei zu haben scheint.
Jetzt zum eigentlichen Problem:
Nächste Woche findet die Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers statt. Aus verschiedenen guten und sorgfältig abgewogenen Gründen möchte ich dort hin gehen auch wenn das die erste längere Trennung (sprich: über eine Stunde) von meinem Sohn bedeuten wird und mir das einige Bauchschmerzen bereitet. Die Feier beginnt bereits um drei Uhr nachmittags und vor Mitternacht werde ich wohl kaum zuhause sein. Das bedeutet bis zu zehn Stunden Stillpause. Auch weiß ich nicht wo die Feier stattfinden wird (ist immer eine Überraschung, oft wird mit Bus woanders hingefahren oder ein "Event" irgendeiner Art, Konzert, Musical etc besucht), so dass es unwahrscheinlich ist, dass mein Mann mich mit dem Kind zum Stillen "besuchen" kann.
Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1) wie überbrücke ich einen solchen Zeitraum ohne einen Milchstau zu provozieren? Habe zwar eine Handpumpe, den MSR kann aber nur mein Kind auslösen, mit Pumpe kann ich nur ein paar Milliliter "rausquetschen". Wo finde ich eine gute Beschreibung zum Ausstreichen und geht das auch ohne MSR?
2) Gefährde ich mit dieser langen Stillpause meine Milchproduktion? Unsere Stillbeziehung läuft eigentlich gut, ich hatte allerdings immer wieder Phasen mit zuwenig Milch und fand es sehr nervenaufreibend bis die Produktion wieder gut angelaufen war. Bin da wohl etwas störanfällig. Vor Kurzem etwa hatte ich zwei Tage lang leichtes Fieber und danach fünf Tage kaum Milch und hier war wieder mal Krise angesagt, Kind unzufrieden, Mutter am Boden zerstört etc. Sprich: ich habe den Eindruck dass meine Milchproduktion sich schnell nach unten hin einpendelt, um die Produktion wieder zu steigern brauche ich aber deutlich länger als die viel beschriebenen zwei Tage.
Vielen Dank schon mal für alle Ratschläge!
Karolin
ich stille meinen Sohn (morgen acht Monate alt) trotz Beikost sehr häufig, nachts ca zweistündlich, tagsüber vielleicht so alle drei Stunden. Diese Woche ist er krank und stillt noch wesentlich häufiger, da er keinen Appetit auf Brei zu haben scheint.
Jetzt zum eigentlichen Problem:
Nächste Woche findet die Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers statt. Aus verschiedenen guten und sorgfältig abgewogenen Gründen möchte ich dort hin gehen auch wenn das die erste längere Trennung (sprich: über eine Stunde) von meinem Sohn bedeuten wird und mir das einige Bauchschmerzen bereitet. Die Feier beginnt bereits um drei Uhr nachmittags und vor Mitternacht werde ich wohl kaum zuhause sein. Das bedeutet bis zu zehn Stunden Stillpause. Auch weiß ich nicht wo die Feier stattfinden wird (ist immer eine Überraschung, oft wird mit Bus woanders hingefahren oder ein "Event" irgendeiner Art, Konzert, Musical etc besucht), so dass es unwahrscheinlich ist, dass mein Mann mich mit dem Kind zum Stillen "besuchen" kann.
Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1) wie überbrücke ich einen solchen Zeitraum ohne einen Milchstau zu provozieren? Habe zwar eine Handpumpe, den MSR kann aber nur mein Kind auslösen, mit Pumpe kann ich nur ein paar Milliliter "rausquetschen". Wo finde ich eine gute Beschreibung zum Ausstreichen und geht das auch ohne MSR?
2) Gefährde ich mit dieser langen Stillpause meine Milchproduktion? Unsere Stillbeziehung läuft eigentlich gut, ich hatte allerdings immer wieder Phasen mit zuwenig Milch und fand es sehr nervenaufreibend bis die Produktion wieder gut angelaufen war. Bin da wohl etwas störanfällig. Vor Kurzem etwa hatte ich zwei Tage lang leichtes Fieber und danach fünf Tage kaum Milch und hier war wieder mal Krise angesagt, Kind unzufrieden, Mutter am Boden zerstört etc. Sprich: ich habe den Eindruck dass meine Milchproduktion sich schnell nach unten hin einpendelt, um die Produktion wieder zu steigern brauche ich aber deutlich länger als die viel beschriebenen zwei Tage.
Vielen Dank schon mal für alle Ratschläge!
Karolin