Vasospasmus, Soor in Milchgängen?
Verfasst: 06.11.2011, 09:00
Hallo,
mein Sohn ist nun 6 Wochen alt und ich stille seit Geburt voll.
Am Anfang lief auch alles toll: Hausgeburt, Anlegen in der ersten Stunde und sehr oft am Anfang, super schneller Milcheinschuss, dann immer eher zuviel Milch.
Das Stillen tut leider seit Anfang an weh, ganz am Anfang waren die Brustwarzen wund, konnte ich jedoch mit Globulis von meiner Hebamme und Beinwellsalbe schnell hinbekommen, obwohl nun die Brustwarzen keine Wunden zeigen tut das Stillen immernoch weh, mal mehr mal weniger. Die Hebamme konnte keinen Fehler beim Anlegen feststellen. Ach ja, meine Brustwarzen springen nicht sofort hervor, sondern der Kleine braucht immer ein wenig bis er sie im Mund behalten kann, vorallem wenn die Brüste sehr voll sind.
Wegen diesen Schmerzen will ich nächste Woche in ne Stillgruppe gehen und die Stillberaterin wegen korrekten Anlegen oder anderen Stillpositionen befragen...
So nun zu meinem Hauptproblem:
Ich habe nach dem Stillen nach ner Zeit immer wahnsinnige Schmerzen in der gestillten Brust, fängt erst mit kribbeln an und ist dann sehr schmerzhaft, dauert unterschiedlich lange manchmal bis zu einer Stunde, nachts kann ich nach dem Stillen deswegen schlecht einschlafen.
Habe zuerst mit meiner Hebamme zusammen versucht dies zu beheben ohne Erfolg. Nach dem Stillen kühlen, Brustwarzen reindrücken, Milch versucht mit Globuli und Pfefferminztee zu reduzieren, Albicansan (ein homöpathisches Mittel gegen Soor), Magnesium (wegen Zusammenkrampfen in den Milchgängen). Nichts half, die Vermutung war, dass es auf alle Fälle mit dem Milcheinschuss zusammenhängt. Meine Hebamme wusste nicht weiter.
Dann habe ich vor ca. 2 Wochen eine Stillberaterin kontaktiert und sie hat sich auch nochmal erkundigt, sie meinte sie kenne 2 Fälle, wo man alles versucht hat und es einfach mit der Zeit besser wurde. Sie hat mir einen Ultraschall organisiert und da war alles okay.
Nun habe ich schon den Thread von Martina78 http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=138397 gelesen und konnte mich da teilweise sehr wiederfinden und auch in den Beschreibungen von Dr. Newman zu "Vasospasm and Raynaud’s Phenomenon" http://www.nbci.ca/index.php?option=com ... &Itemid=17
Insbesondere weil meine Brustwarzen sich tatsächlich nach dem stillen so weiß und blau verfärben.
Nun habe ich folgende Fragen:
- Er schreibt: "Identify and Fix the original cause of the pain: i.e. Poor Latching and/or Candida"
Sollte / Muss ich zuerst Fluconazol wegen evtl. einem Pilz/Soor der Milchgänge nehmen? Flucanazol hat mir die Stillberaterin genannt, das ganze müsste von mir und meinem Sohn genommen werden. Habe aber ein komisches Gefühl weil man das Soor ja nicht diagnostizieren kann und ich nicht gerne auf Verdacht ein so starkes Medikament nehmen mag. Soll ich es nochmal mit dem homöpathischen Medikament Albicansan versuchen?
Kann ich erstmal die anderen Maßnahmen machen und wenn das alles nichts hilft doch noch Flucanazol nehmen?
Momentan nehme ich schon Magnesium, habe nun mit Kalzium begonnen, Vitamin B6 habe ich gestern in der Drogerie leider nur in einem Komplexmittel in sehr geringen Dosen bekommen, ich decke die Brustwarzen nun gleich nach dem Stillen ab (hatte ich vorher lufttrocknen lassen) und versuche es mit Wärme, ich meine es wird auch schon weniger schmerzhaft und vorallem nicht mehr solange.
Vorallem soll man Vitamin B6 ja nur kurz einnehmen und wenn das dann doch nicht hilft, müsste ich es nochmal nehmen?
- Kann man Soor der Milchgänge nicht doch irgendwie vorab sicher diagnosizieren?
- Meint ihr man muss das alles machen zum Beispiel auch das "The All Purpose Nipple Ointment"?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung...
mein Sohn ist nun 6 Wochen alt und ich stille seit Geburt voll.
Am Anfang lief auch alles toll: Hausgeburt, Anlegen in der ersten Stunde und sehr oft am Anfang, super schneller Milcheinschuss, dann immer eher zuviel Milch.
Das Stillen tut leider seit Anfang an weh, ganz am Anfang waren die Brustwarzen wund, konnte ich jedoch mit Globulis von meiner Hebamme und Beinwellsalbe schnell hinbekommen, obwohl nun die Brustwarzen keine Wunden zeigen tut das Stillen immernoch weh, mal mehr mal weniger. Die Hebamme konnte keinen Fehler beim Anlegen feststellen. Ach ja, meine Brustwarzen springen nicht sofort hervor, sondern der Kleine braucht immer ein wenig bis er sie im Mund behalten kann, vorallem wenn die Brüste sehr voll sind.
Wegen diesen Schmerzen will ich nächste Woche in ne Stillgruppe gehen und die Stillberaterin wegen korrekten Anlegen oder anderen Stillpositionen befragen...
So nun zu meinem Hauptproblem:
Ich habe nach dem Stillen nach ner Zeit immer wahnsinnige Schmerzen in der gestillten Brust, fängt erst mit kribbeln an und ist dann sehr schmerzhaft, dauert unterschiedlich lange manchmal bis zu einer Stunde, nachts kann ich nach dem Stillen deswegen schlecht einschlafen.
Habe zuerst mit meiner Hebamme zusammen versucht dies zu beheben ohne Erfolg. Nach dem Stillen kühlen, Brustwarzen reindrücken, Milch versucht mit Globuli und Pfefferminztee zu reduzieren, Albicansan (ein homöpathisches Mittel gegen Soor), Magnesium (wegen Zusammenkrampfen in den Milchgängen). Nichts half, die Vermutung war, dass es auf alle Fälle mit dem Milcheinschuss zusammenhängt. Meine Hebamme wusste nicht weiter.
Dann habe ich vor ca. 2 Wochen eine Stillberaterin kontaktiert und sie hat sich auch nochmal erkundigt, sie meinte sie kenne 2 Fälle, wo man alles versucht hat und es einfach mit der Zeit besser wurde. Sie hat mir einen Ultraschall organisiert und da war alles okay.
Nun habe ich schon den Thread von Martina78 http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=138397 gelesen und konnte mich da teilweise sehr wiederfinden und auch in den Beschreibungen von Dr. Newman zu "Vasospasm and Raynaud’s Phenomenon" http://www.nbci.ca/index.php?option=com ... &Itemid=17
Insbesondere weil meine Brustwarzen sich tatsächlich nach dem stillen so weiß und blau verfärben.
Nun habe ich folgende Fragen:
- Er schreibt: "Identify and Fix the original cause of the pain: i.e. Poor Latching and/or Candida"
Sollte / Muss ich zuerst Fluconazol wegen evtl. einem Pilz/Soor der Milchgänge nehmen? Flucanazol hat mir die Stillberaterin genannt, das ganze müsste von mir und meinem Sohn genommen werden. Habe aber ein komisches Gefühl weil man das Soor ja nicht diagnostizieren kann und ich nicht gerne auf Verdacht ein so starkes Medikament nehmen mag. Soll ich es nochmal mit dem homöpathischen Medikament Albicansan versuchen?
Kann ich erstmal die anderen Maßnahmen machen und wenn das alles nichts hilft doch noch Flucanazol nehmen?
Momentan nehme ich schon Magnesium, habe nun mit Kalzium begonnen, Vitamin B6 habe ich gestern in der Drogerie leider nur in einem Komplexmittel in sehr geringen Dosen bekommen, ich decke die Brustwarzen nun gleich nach dem Stillen ab (hatte ich vorher lufttrocknen lassen) und versuche es mit Wärme, ich meine es wird auch schon weniger schmerzhaft und vorallem nicht mehr solange.
Vorallem soll man Vitamin B6 ja nur kurz einnehmen und wenn das dann doch nicht hilft, müsste ich es nochmal nehmen?
- Kann man Soor der Milchgänge nicht doch irgendwie vorab sicher diagnosizieren?
- Meint ihr man muss das alles machen zum Beispiel auch das "The All Purpose Nipple Ointment"?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung...