Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
Verfasst: 18.10.2011, 18:14
Hallo,
bisher habe ich hier vor allem viel gelesen und nun möchte ich doch mal eine "eigene" Frage loswerden, auch wenns nicht die erste dieser Art hier ist.
Vorinfos:
Unsere Tochter wird morgen zarte 3 Wochen alt.
Wir haben den Start zum Stillen aus meiner Sicht ganz gut hinbekommen. Sie wurde mit 2800 g geboren (Kaiserschnitt) und hat in den ersten zwei Tagen auf 2520 g abgenommen, weil ich noch keine Milch hatte. Mit Hilfe der Schwestern im KH haben wir dann per Brustsonde zugefüttert und ich habe regelmäßig abgepumpt, bis am 5. Tag die Milch eingeschossen ist und ich voll stillend aus dem KH nach Hause gehen konnte.
Seitdem hat unsere Tochter gut zugenommen (gestern 3520 g, gewogen von der Hebamme). Das Andocken hatte sie von Anfang an gut drauf. Sie sperrt den Schnabel richitig weit auf und schnappt sich dann die Brustwarze. Schmerzen beim Stillen habe ich keine, außer einem kurzen Stechen, wenn sie anfängt zu saugen und die Brust sehr voll ist. Anfangs musste (so jedenfals die Anweisung im KH und von der Hebi) ich sie immer ein bisschen animieren, weil sie langsam und mit großen Pausen getrunken hat und die Brust nicht als Dauerschnulli verwenden sollte. Inzwischen trinkt sie "konzentriert", also schon noch mit Pausen, aber sie fängt dann von alleine wieder an und soll ja auch gar nicht "schlingen.
Soweit ist also alles schön.
Aber: Manchmal (so in etwa der Hälfte der Fälle) "kippt" diese friedliche Situation. Sie dockt dann zwischendurch ab, macht sich ganz steif und fängt an zu schreien. Nehm ich sie dann hoch kommt manchmal ein Bäuerchen, oft aber auch nicht. Sie macht dann suchende, schmatzende Bewegungen, die ich als "ich will wieder an die Brust" verstehe. Das Anlegen klappt in diesen Situationen aber selten, weil sie sich versteift und mit Armen und Beinen zappelt. Andererseits sucht sie aber auch nach der Brustwarze und dockt irgendwann doch wieder an. Wenn ich ihr statt der Brust einen Finger anbiete, saugt sie sehr stark, scheint sich irgendiwe "reinzusteigern" und kommt nur schwer zur Ruhe.
Ich weiß nicht, was sie dann hat. Kriegt sie zu wenig Milch? - Glaube ich eigentlich nicht, weil die Milch aus der Brust läuft, sobald man sie berührt und (nach längerem Trinken an einer Seite) auch ein Anlegen an der anderen Brust nicht hilft.
Kriegt sie zu viel? Nach Angaben der Schwestern im KH und der Hebamme soll ich sie nicht an der Brust nuckeln lassen, tue das aber trotzdem manchmal und habe dabei den Eindruck, dass sie eigentlich ganz gut unterscheiden/steuern kann, ob sie nun kräftig saugen oder ein bisschen "kuschel-nuckeln" will.
Sitzt was quer? Bäuerchen dauern bei unserer Kleinen tendentiell recht lange. Mit Glück gibts ein kleines direkt nach dem Stillen, in den letzten Tagen kam auch schon mal etwas Milch mit hoch, aber oft kommt auch nach einer halben bis einer Stunde nochmal ein "richtiges Bäuerchen" (oder schon ein großer Bauer +g). Die Hebamme meint, das sei nicht weiter schlimm, weil sie recht langsam und bedächtig trinkt und daher vielleicht weniger Luft schluckt, als andere.
Pupsen scheint auch nicht das Problem zu sein, denn das tut sie recht viel. Außerdem haben wir auch ca. 8x Stuhlgang am Tag, sodass sie das eigentlich auch nicht quälen dürfte, oder?
Was also dann? Und wichtiger noch, wie kann man die Situation entspannen? Es ist sehr belastend, vor allem nachts, wenn ein "Still-turn" gut 2 Stunden dauert, bis die Kleine wieder eingeschlafen ist - wobei sie recht regelmäßig nach 2,5 bis 3 Stunden wieder wach wird. Da bleibt kaum ein Stündchen Verschnaufpause für mich.
bisher habe ich hier vor allem viel gelesen und nun möchte ich doch mal eine "eigene" Frage loswerden, auch wenns nicht die erste dieser Art hier ist.
Vorinfos:
Unsere Tochter wird morgen zarte 3 Wochen alt.
Wir haben den Start zum Stillen aus meiner Sicht ganz gut hinbekommen. Sie wurde mit 2800 g geboren (Kaiserschnitt) und hat in den ersten zwei Tagen auf 2520 g abgenommen, weil ich noch keine Milch hatte. Mit Hilfe der Schwestern im KH haben wir dann per Brustsonde zugefüttert und ich habe regelmäßig abgepumpt, bis am 5. Tag die Milch eingeschossen ist und ich voll stillend aus dem KH nach Hause gehen konnte.
Seitdem hat unsere Tochter gut zugenommen (gestern 3520 g, gewogen von der Hebamme). Das Andocken hatte sie von Anfang an gut drauf. Sie sperrt den Schnabel richitig weit auf und schnappt sich dann die Brustwarze. Schmerzen beim Stillen habe ich keine, außer einem kurzen Stechen, wenn sie anfängt zu saugen und die Brust sehr voll ist. Anfangs musste (so jedenfals die Anweisung im KH und von der Hebi) ich sie immer ein bisschen animieren, weil sie langsam und mit großen Pausen getrunken hat und die Brust nicht als Dauerschnulli verwenden sollte. Inzwischen trinkt sie "konzentriert", also schon noch mit Pausen, aber sie fängt dann von alleine wieder an und soll ja auch gar nicht "schlingen.
Soweit ist also alles schön.
Aber: Manchmal (so in etwa der Hälfte der Fälle) "kippt" diese friedliche Situation. Sie dockt dann zwischendurch ab, macht sich ganz steif und fängt an zu schreien. Nehm ich sie dann hoch kommt manchmal ein Bäuerchen, oft aber auch nicht. Sie macht dann suchende, schmatzende Bewegungen, die ich als "ich will wieder an die Brust" verstehe. Das Anlegen klappt in diesen Situationen aber selten, weil sie sich versteift und mit Armen und Beinen zappelt. Andererseits sucht sie aber auch nach der Brustwarze und dockt irgendwann doch wieder an. Wenn ich ihr statt der Brust einen Finger anbiete, saugt sie sehr stark, scheint sich irgendiwe "reinzusteigern" und kommt nur schwer zur Ruhe.
Ich weiß nicht, was sie dann hat. Kriegt sie zu wenig Milch? - Glaube ich eigentlich nicht, weil die Milch aus der Brust läuft, sobald man sie berührt und (nach längerem Trinken an einer Seite) auch ein Anlegen an der anderen Brust nicht hilft.
Kriegt sie zu viel? Nach Angaben der Schwestern im KH und der Hebamme soll ich sie nicht an der Brust nuckeln lassen, tue das aber trotzdem manchmal und habe dabei den Eindruck, dass sie eigentlich ganz gut unterscheiden/steuern kann, ob sie nun kräftig saugen oder ein bisschen "kuschel-nuckeln" will.
Sitzt was quer? Bäuerchen dauern bei unserer Kleinen tendentiell recht lange. Mit Glück gibts ein kleines direkt nach dem Stillen, in den letzten Tagen kam auch schon mal etwas Milch mit hoch, aber oft kommt auch nach einer halben bis einer Stunde nochmal ein "richtiges Bäuerchen" (oder schon ein großer Bauer +g). Die Hebamme meint, das sei nicht weiter schlimm, weil sie recht langsam und bedächtig trinkt und daher vielleicht weniger Luft schluckt, als andere.
Pupsen scheint auch nicht das Problem zu sein, denn das tut sie recht viel. Außerdem haben wir auch ca. 8x Stuhlgang am Tag, sodass sie das eigentlich auch nicht quälen dürfte, oder?
Was also dann? Und wichtiger noch, wie kann man die Situation entspannen? Es ist sehr belastend, vor allem nachts, wenn ein "Still-turn" gut 2 Stunden dauert, bis die Kleine wieder eingeschlafen ist - wobei sie recht regelmäßig nach 2,5 bis 3 Stunden wieder wach wird. Da bleibt kaum ein Stündchen Verschnaufpause für mich.