Stilldrama
Verfasst: 11.09.2011, 23:49
Hallo!
Mein Söhnchen ist mittlerweile fast 4 Wochen alt und das Stillen ist nach wie vor ziemlich anstrengend.
Unser Start war ein wenig holprig - Kaiserschnitt nach Geburtsstillstand, Probleme mit der Sauerstoffsättigung und Verdacht auf Infekt beim Kind und somit 3 Tage Neugeborenenintensiv und dann nochmal 3 Tage "normale" Kinderstation. Stillen wurde vom Krankenhaus zwar unterstützt, aber mit der frischen Kaiserschnittnarbe auf harten, unbequemen Stühlen hab ich es dann letztendlich nicht mit der Konsequenz betrieben, wie ich mir das vorgenommen hatte. Da ich nach kurzer Zeit blutige Brustwarzen hatte, habe ich recht schnell auf Brusthütchen zurückgegriffen. Seit wir zu Hause sind, wird voll gestillt.
Nun zum Problem: mein Kleiner ist immer mal wieder sehr sehr unruhig und hektisch an der Brust. Zur Zeit versuchen wir die Hütchen loszuwerden und bisweilen trinkt er ganz prima ohne. Es braucht 1-2 Versuche anzudocken und dann trinkt er ruhig und gelassen bis er satt ist. Das klappt aber nur selten... Meistens ist er (mit oder ohne Hütchen) total hektisch. Zunächst braucht es dutzende Versuche, bis er gescheit angedockt ist. Die Brust ist in seinem Mund, er schnappt hektisch zu und fängt sofort an loszuschreien, wenn nicht gleich was kommt (wie auch, wenn man noch nicht gesaugt hat). Dabei biegt er sich durch und fuchtelt hektisch mit den Händen rum und reißt sich die Brustwarze erst recht wieder aus dem Mund. Dazu kommt, dass er dabei seinen Kopf hin und herschüttelt. Andocken ist so unmöglich - ich bräuchte 4 Hände um alle zappelnden Babykörperteile festzuhalten. Noch dazu ist meine Brust recht groß und die Nippel scheinbar schwer zu fassen, sogar mit Hütchen.
Hat er dann mal angedockt ist der Stress noch nicht vorbei. Anfangs sprudelt die Milch recht heftig - wieder ein Grund loszulassen und hysterisch loszuschreien. Läuft die Milch dann nach einigen Minuten nicht mehr so schnell, fängt er wieder an abzudocken, zu schreien und zu zappeln. Nach einigen Minuten ist er dann völlig durch den Wind.
Auf diese Weise dauert es oftmals bis zu 90 Minuten, bis das Kind endlich abgefüllt ist. Bei einem Stillrhythmus von 3 Stunden und weniger bin ich mittlerweile ziemlich genervt. Insbesondere nachts, wenn ich eigentlich müde bin, hab ich mittlerweile nur noch wenig Geduld diesen ewigen Kampf zu kämpfen. Die Stillposition macht keinen Unterschied, er zappelt im Liegen, in der Wiegenstellung und wenn ich ihn mir unter den Arm klemme.
Wenn die Hebamme kommt um zu gucken und zu helfen, dann stillt er natürlich immer vorbildlich...
Keine Ahnung, wie lange ich diese Kämpfe noch durchhalte...
Mein Söhnchen ist mittlerweile fast 4 Wochen alt und das Stillen ist nach wie vor ziemlich anstrengend.
Unser Start war ein wenig holprig - Kaiserschnitt nach Geburtsstillstand, Probleme mit der Sauerstoffsättigung und Verdacht auf Infekt beim Kind und somit 3 Tage Neugeborenenintensiv und dann nochmal 3 Tage "normale" Kinderstation. Stillen wurde vom Krankenhaus zwar unterstützt, aber mit der frischen Kaiserschnittnarbe auf harten, unbequemen Stühlen hab ich es dann letztendlich nicht mit der Konsequenz betrieben, wie ich mir das vorgenommen hatte. Da ich nach kurzer Zeit blutige Brustwarzen hatte, habe ich recht schnell auf Brusthütchen zurückgegriffen. Seit wir zu Hause sind, wird voll gestillt.
Nun zum Problem: mein Kleiner ist immer mal wieder sehr sehr unruhig und hektisch an der Brust. Zur Zeit versuchen wir die Hütchen loszuwerden und bisweilen trinkt er ganz prima ohne. Es braucht 1-2 Versuche anzudocken und dann trinkt er ruhig und gelassen bis er satt ist. Das klappt aber nur selten... Meistens ist er (mit oder ohne Hütchen) total hektisch. Zunächst braucht es dutzende Versuche, bis er gescheit angedockt ist. Die Brust ist in seinem Mund, er schnappt hektisch zu und fängt sofort an loszuschreien, wenn nicht gleich was kommt (wie auch, wenn man noch nicht gesaugt hat). Dabei biegt er sich durch und fuchtelt hektisch mit den Händen rum und reißt sich die Brustwarze erst recht wieder aus dem Mund. Dazu kommt, dass er dabei seinen Kopf hin und herschüttelt. Andocken ist so unmöglich - ich bräuchte 4 Hände um alle zappelnden Babykörperteile festzuhalten. Noch dazu ist meine Brust recht groß und die Nippel scheinbar schwer zu fassen, sogar mit Hütchen.
Hat er dann mal angedockt ist der Stress noch nicht vorbei. Anfangs sprudelt die Milch recht heftig - wieder ein Grund loszulassen und hysterisch loszuschreien. Läuft die Milch dann nach einigen Minuten nicht mehr so schnell, fängt er wieder an abzudocken, zu schreien und zu zappeln. Nach einigen Minuten ist er dann völlig durch den Wind.
Auf diese Weise dauert es oftmals bis zu 90 Minuten, bis das Kind endlich abgefüllt ist. Bei einem Stillrhythmus von 3 Stunden und weniger bin ich mittlerweile ziemlich genervt. Insbesondere nachts, wenn ich eigentlich müde bin, hab ich mittlerweile nur noch wenig Geduld diesen ewigen Kampf zu kämpfen. Die Stillposition macht keinen Unterschied, er zappelt im Liegen, in der Wiegenstellung und wenn ich ihn mir unter den Arm klemme.
Wenn die Hebamme kommt um zu gucken und zu helfen, dann stillt er natürlich immer vorbildlich...
Keine Ahnung, wie lange ich diese Kämpfe noch durchhalte...