Tandemstillen zweier Kleinkinder
Verfasst: 31.08.2011, 17:19
Meine Kinder stillen schon lange und ich stille gern. Meine Tochter ist 4,5 und mein Sohn ist 2 Jahre und beiden stillen noch recht viel. Mich stört das alles auch gar nicht. Ich finde es natürlich, praktisch und schön. Das Problem ist allmählich mein Mann. Er hat "die lange Stillerei" (und dann noch mit zwei Kindern!) schon bislang mehr recht als schlecht akzeptiert solange der Kleine noch ein Baby war. Aber jetzt habe ich zwei (Klein-)Kinder am Busen hängen. Er macht leider oft blöde Bemerkungen, auch vor den Kindern. Er findet das unästethisch und irgendwie abstossend. Wenn Julia in der Oeffentlichkeit auch nur fragt, ist es ihm regelrecht peinlich. Deshalb stille ich die Grosse schon nicht mehr in der Oeffentlichkeit - zumindest nicht, wenn der Papa dabei ist.
Meine Kinder sind beide supergut gediehen, selten bis nie krank und einfach ganz tolle, aufgeweckte Kinder. "Leider" sind sie halt recht mamafixiert. Das kriege ich immer wieder zu hören z.B. auch von der Oma und das wird mir immer als grosses Manko angelastet. Durch die Stillerei würde ich sie zu sehr an mich binden. Sie schlafen immer noch bei mir im Bett und da gehen sie sicher NIEMALS freiwillig raus. Ausserdem bleiben sie halt nirgends fremd, z.B. im Ikea-Kinderland, aber auch nicht bei der Oma (die 300km weg wohnt und die Kinder vielleicht 3x im Jahr sieht!). Aber auch an Kindergarten ist momentan noch gar nicht zu denken. Meine Grosse habe ich trotz Schulpflicht (beginnt hier mit 4 Jahren!) hier aus dem Kindergarten rausgenommen, weil es meines Erachtens nicht ging, dass sie dort die ganze Zeit weinte...
Naja, an allem ist letztlich das Stillen schuld...
Mein Mann macht schon geraume Zeit Druck, dass ich ENDLICH abstille, um die Kinder "selbständiger" zu machen. Wenn er dabei ist macht er blöde Bemerkungen, die die Kinder auch bewusst hören sollen. Er versucht sie abzulenken, wenn sie stillen wollen und macht ihnen ein schlechtes Gewissen. Vor allem die Grosse, die das alles natürlich schon voll mitkriegt, leidet da sehr darunter. Sie fragt mich in letzter Zeit immer öfter, warum sie denn keine "Mamamilch" mehr trinken darf. Ich versichere ihr, dass sie immer und solange sie möchte Mamamilch trinken dürfe. Mit meinem Mann habe ich deshalb schlimme Auseinandersetzungen. Er will einfach nicht verstehen, dass das nicht seine Sache ist und er da auch nicht ständig reinfunken darf. Verständnis von Aussen habe ich eigentlich so gut wie gar keins, weil Langzeitstillen in unserer Gesellschaft einfach nicht üblich und auch nicht akzeptiert ist... Es ist einfach nur traurig und ich habe schon gar keine Lust mehr mich ständig verteidigen zu müssen, obwohl ich sicher bin, dass ich meinen Kindern absolut das beste gebe.
Ich zwinge sie ja nicht zu stillen. Ich lasse nur zu, dass sie es tun wenn sie es wollen!!!!!!!
Hat jemand von Euch auch schon sowas durchgemacht und mag sich austauschen?
LG -- Kristina
Meine Kinder sind beide supergut gediehen, selten bis nie krank und einfach ganz tolle, aufgeweckte Kinder. "Leider" sind sie halt recht mamafixiert. Das kriege ich immer wieder zu hören z.B. auch von der Oma und das wird mir immer als grosses Manko angelastet. Durch die Stillerei würde ich sie zu sehr an mich binden. Sie schlafen immer noch bei mir im Bett und da gehen sie sicher NIEMALS freiwillig raus. Ausserdem bleiben sie halt nirgends fremd, z.B. im Ikea-Kinderland, aber auch nicht bei der Oma (die 300km weg wohnt und die Kinder vielleicht 3x im Jahr sieht!). Aber auch an Kindergarten ist momentan noch gar nicht zu denken. Meine Grosse habe ich trotz Schulpflicht (beginnt hier mit 4 Jahren!) hier aus dem Kindergarten rausgenommen, weil es meines Erachtens nicht ging, dass sie dort die ganze Zeit weinte...
Naja, an allem ist letztlich das Stillen schuld...
Mein Mann macht schon geraume Zeit Druck, dass ich ENDLICH abstille, um die Kinder "selbständiger" zu machen. Wenn er dabei ist macht er blöde Bemerkungen, die die Kinder auch bewusst hören sollen. Er versucht sie abzulenken, wenn sie stillen wollen und macht ihnen ein schlechtes Gewissen. Vor allem die Grosse, die das alles natürlich schon voll mitkriegt, leidet da sehr darunter. Sie fragt mich in letzter Zeit immer öfter, warum sie denn keine "Mamamilch" mehr trinken darf. Ich versichere ihr, dass sie immer und solange sie möchte Mamamilch trinken dürfe. Mit meinem Mann habe ich deshalb schlimme Auseinandersetzungen. Er will einfach nicht verstehen, dass das nicht seine Sache ist und er da auch nicht ständig reinfunken darf. Verständnis von Aussen habe ich eigentlich so gut wie gar keins, weil Langzeitstillen in unserer Gesellschaft einfach nicht üblich und auch nicht akzeptiert ist... Es ist einfach nur traurig und ich habe schon gar keine Lust mehr mich ständig verteidigen zu müssen, obwohl ich sicher bin, dass ich meinen Kindern absolut das beste gebe.
Ich zwinge sie ja nicht zu stillen. Ich lasse nur zu, dass sie es tun wenn sie es wollen!!!!!!!
Hat jemand von Euch auch schon sowas durchgemacht und mag sich austauschen?
LG -- Kristina