geringe Gewichtszunahme, Diagnose IUGR
Verfasst: 03.08.2011, 20:41
Hallo,
mein Sohn ist heute 6 Wochen und 1 Tag alt. Sein Geburtsgewicht waren 2690g (eingeleitete Geburt bei 38+6 wegen V.a.IUGR, er war ab der 35.SSW gewichtsmäßig immer gute 3 Wochen hinterher), 50cm und KU 34cm. Am 3.Tag nach der Geburt, also Entlassungstag hatte er 2610g (er kannte bis dahin auch keinen Schnuller oder sonstiges). Anfangs war das Stillen nicht so leicht, und er war immer schon ungeduldig, hat sich da in sein Brüllen reingesteigert, ich hab mich nervös machen lassen und dann hats erst recht schwerer geklappt. Nach 1-2 Wochen wars damit auch vorbei und stillen überhaupt kein Problem. 1.Untersuchung beim Kinderarzt 8 Tage nach Geburt (5 Tage nach Entlassung) 2720g, laut ihm unterste Grenze.
Hab ihn weiterhin vollgestillt, er ist ab da auch häufiger gekommen, grad wenns so heiß draußen war, hab ihn aber gelassen, weil mir das KH gesagt hat, stillen reicht, auch Flüssigkeit braucht er sonst in keiner Form. Schnuller hat er ab Entlassungstag genommen. Mich haben dann schon alle verunsichert, weils oft den Anschein hatte, als würde er ständig Hunger/Durst haben, hab ihn eben nach Bedarf gestillt. Manchmal braucht er auch nur 5 Minuten um sich zu beruhigen oder einzuschlafen.
Mit genau 5 Wochen hatte er dann beim Kinderarzt 3300g, laut ihm viel viel zu wenig, unbedingt zufüttern mit einer PRE Nahrung. In der letzten Woche hat er es jetzt auf 3450g geschafft (ca., weil unsere Waage nicht sooo genau is), Kinderarzt und KH haben immer ganz ohne Gewand und Windel gewogen.
Und jetzt hör ich von vielen Seiten, dass seine Zunahme doch ok is. Er macht auch keinen kränklichen Eindruck, is interessiert an allem (bis ihm zuviel wird und er wieder gestillt werden mag), plappert mit uns, schläft nachts seine 3 Stunden bis zum Stillen,... Er hat gute 8 nasse Windeln am Tag, Stuhl hatte er erst jeden 2.Tag mehrmals, seit einer Woche jeden Tag mehrmals.
Hab ihm jetzt gestern sein 1.Flascherl nach dem Stillen gegeben, da hat er noch 100ml getrunken, meiner Meinung nach viel (vielleicht kriegt er ja dann doch nicht genug?). Aber irgendwie mag ich das Stillen nicht aufgeben. Ich fühl mich als könnt ich mein Kind nicht ernähren (schon im Bauch nicht), als wär ich jetzt sehr ersetzbar, weil ihm das Flascherl jeder geben kann und sehr eingeschränkt, weil ich keinen Plan hab wie ich unterwegs ein Milchflascherl zubereiten soll, stillen ist da ja einfach. Ich will aber natürlich auch, dass es meinem Sohn gut geht, also wenn er das Flascherl braucht, werd ich ihm das auch geben.
Bitte um eure Meinung.
Danke und liebe Grüße
Meli
mein Sohn ist heute 6 Wochen und 1 Tag alt. Sein Geburtsgewicht waren 2690g (eingeleitete Geburt bei 38+6 wegen V.a.IUGR, er war ab der 35.SSW gewichtsmäßig immer gute 3 Wochen hinterher), 50cm und KU 34cm. Am 3.Tag nach der Geburt, also Entlassungstag hatte er 2610g (er kannte bis dahin auch keinen Schnuller oder sonstiges). Anfangs war das Stillen nicht so leicht, und er war immer schon ungeduldig, hat sich da in sein Brüllen reingesteigert, ich hab mich nervös machen lassen und dann hats erst recht schwerer geklappt. Nach 1-2 Wochen wars damit auch vorbei und stillen überhaupt kein Problem. 1.Untersuchung beim Kinderarzt 8 Tage nach Geburt (5 Tage nach Entlassung) 2720g, laut ihm unterste Grenze.
Hab ihn weiterhin vollgestillt, er ist ab da auch häufiger gekommen, grad wenns so heiß draußen war, hab ihn aber gelassen, weil mir das KH gesagt hat, stillen reicht, auch Flüssigkeit braucht er sonst in keiner Form. Schnuller hat er ab Entlassungstag genommen. Mich haben dann schon alle verunsichert, weils oft den Anschein hatte, als würde er ständig Hunger/Durst haben, hab ihn eben nach Bedarf gestillt. Manchmal braucht er auch nur 5 Minuten um sich zu beruhigen oder einzuschlafen.
Mit genau 5 Wochen hatte er dann beim Kinderarzt 3300g, laut ihm viel viel zu wenig, unbedingt zufüttern mit einer PRE Nahrung. In der letzten Woche hat er es jetzt auf 3450g geschafft (ca., weil unsere Waage nicht sooo genau is), Kinderarzt und KH haben immer ganz ohne Gewand und Windel gewogen.
Und jetzt hör ich von vielen Seiten, dass seine Zunahme doch ok is. Er macht auch keinen kränklichen Eindruck, is interessiert an allem (bis ihm zuviel wird und er wieder gestillt werden mag), plappert mit uns, schläft nachts seine 3 Stunden bis zum Stillen,... Er hat gute 8 nasse Windeln am Tag, Stuhl hatte er erst jeden 2.Tag mehrmals, seit einer Woche jeden Tag mehrmals.
Hab ihm jetzt gestern sein 1.Flascherl nach dem Stillen gegeben, da hat er noch 100ml getrunken, meiner Meinung nach viel (vielleicht kriegt er ja dann doch nicht genug?). Aber irgendwie mag ich das Stillen nicht aufgeben. Ich fühl mich als könnt ich mein Kind nicht ernähren (schon im Bauch nicht), als wär ich jetzt sehr ersetzbar, weil ihm das Flascherl jeder geben kann und sehr eingeschränkt, weil ich keinen Plan hab wie ich unterwegs ein Milchflascherl zubereiten soll, stillen ist da ja einfach. Ich will aber natürlich auch, dass es meinem Sohn gut geht, also wenn er das Flascherl braucht, werd ich ihm das auch geben.
Bitte um eure Meinung.
Danke und liebe Grüße
Meli