Stillkrise, Milch geht zurück
Verfasst: 15.06.2011, 23:32
Hallo Ihr Lieben,
ich gerate gerade ziemlich in Panik weil ich mein Kind nicht mehr satt kriege, vielleicht habt Ihr Rat und Ideen?
Zum Hintergrund: Baby ist 10 Wochen alt, bisher voll gestillt und sehr gute Gewichtszunahme:
3.4. Geburt 2970g
6.4. U2 KH 2880g
6.5. U3 Kinderarzt 4130g
31.5. Kinderarzt 5120g
6.6. zuhause (Waage aus Apotheke geliehen, nackt gewogen wie beim Kinderarzt) 5320g
13.6. zuhause 5500g
heute, 15.6. Panikwiegen zuhaus 5550g
Seit zwei oder drei Tagen merke ich dass mir nachmittags und abends die Milch ausgeht. Der Kleine ist extrem unzufrieden an der Brust (ist er bei Blähungen auch, aber diesmal ist das Schreien einfach anders), fahrig, dockt sich an und ab und schreit die Brust an. Wenn er doch mal richtig saugt dann wirkt es sehr anstrengend, Brustwarze fühlt sich dabei irgendwie "trocken" an, kein sattes Schmatzen und das typische Prickeln vom Milchspendereflex setzt auch erst spät ein. Milchfluß scheint dann auch schnell wieder zu versiegen und das Kind ist vollkommen frustriert (ich auch, finde es unerträglich mein Kind so unglücklich zu sehen wo doch das Stillen GUT für ihn sein soll und nicht das Gegenteil). Ich hatte vor zehn Tagen schon einmal das Gefühl dass die Milch nicht reicht, hatte dann ein paar Tage lang nachts abgepumpt und ihm diese Milch abends zugefüttert und ansonsten verstärkt angelegt und zusätzlich zur Stimulation gepumpt. Zudem Stilltee, Malzbier etc. Hatte super gewirkt, die Milchmenge war wieder absolut ausreichend, nur stehe ich jetzt eben eine Woche später wieder vor dem gleichen Problem, nur noch schlimmer. Habe nun gestern Abend aus Verzweiflung eine Flasche PreNahrung zugefüttert (hatte ich noch aus dem Krankenhaus, die ersten zwei Tage nach der Geburt hat er PreNahrung gekriegt weil das angeblich nötig war, hat er aber seitdem nicht bekommen) und heute zwei Mal 60ml Muttermilch, die ich mit viel Müh und Not letzte Nacht und heute tagsüber abgepumpt habe (wenn ich heute zwischen dem ganzen häufigen Anlegen noch gepumpt habe, habe ich grad mal 10 bis 20ml bei 20 Min pumpen und aus beiden Brüsten zusammen bekommen). Und jetzt habe ich schon Angst davor wenn er in ein paar Stunden aufwacht.
Habe heute angefangen Bockshornkleekapseln zu nehmen, wie lange brauchen die denn bis eine Wirkung spürbar wird? Und in welcher Dosierung soll man sie nehmen? Habe sowohl von 3 mal 3 gelesen als auch von einem bestimmten Schema, bei dem man das Zeug sehr hoch dosiert, dafür aber nur eine Woche lang. Bin Allergikerin und reagiere seit der Schwangerschaft praktisch auf jedes Kraut mit fiesen Neurodermitisschüben, daher befürchte ich das Schlimmste und hoffe nur, dass die Kapseln auch wenigstens helfen. Und kann es sein dass mein Kind wegen ein paar Mal Zufüttern aus der Flasche in den letzten zehn Tagen eine Saugverwirrung hat und beim Stillen die Brust nicht mehr richtig stimuliert? Ich möchte so gerne 6 Monate voll stillen, was mache ich denn jetzt?
Vielleicht fällt Euch was ein?
Liebe Grüsse,
Karolin
ich gerate gerade ziemlich in Panik weil ich mein Kind nicht mehr satt kriege, vielleicht habt Ihr Rat und Ideen?
Zum Hintergrund: Baby ist 10 Wochen alt, bisher voll gestillt und sehr gute Gewichtszunahme:
3.4. Geburt 2970g
6.4. U2 KH 2880g
6.5. U3 Kinderarzt 4130g
31.5. Kinderarzt 5120g
6.6. zuhause (Waage aus Apotheke geliehen, nackt gewogen wie beim Kinderarzt) 5320g
13.6. zuhause 5500g
heute, 15.6. Panikwiegen zuhaus 5550g
Seit zwei oder drei Tagen merke ich dass mir nachmittags und abends die Milch ausgeht. Der Kleine ist extrem unzufrieden an der Brust (ist er bei Blähungen auch, aber diesmal ist das Schreien einfach anders), fahrig, dockt sich an und ab und schreit die Brust an. Wenn er doch mal richtig saugt dann wirkt es sehr anstrengend, Brustwarze fühlt sich dabei irgendwie "trocken" an, kein sattes Schmatzen und das typische Prickeln vom Milchspendereflex setzt auch erst spät ein. Milchfluß scheint dann auch schnell wieder zu versiegen und das Kind ist vollkommen frustriert (ich auch, finde es unerträglich mein Kind so unglücklich zu sehen wo doch das Stillen GUT für ihn sein soll und nicht das Gegenteil). Ich hatte vor zehn Tagen schon einmal das Gefühl dass die Milch nicht reicht, hatte dann ein paar Tage lang nachts abgepumpt und ihm diese Milch abends zugefüttert und ansonsten verstärkt angelegt und zusätzlich zur Stimulation gepumpt. Zudem Stilltee, Malzbier etc. Hatte super gewirkt, die Milchmenge war wieder absolut ausreichend, nur stehe ich jetzt eben eine Woche später wieder vor dem gleichen Problem, nur noch schlimmer. Habe nun gestern Abend aus Verzweiflung eine Flasche PreNahrung zugefüttert (hatte ich noch aus dem Krankenhaus, die ersten zwei Tage nach der Geburt hat er PreNahrung gekriegt weil das angeblich nötig war, hat er aber seitdem nicht bekommen) und heute zwei Mal 60ml Muttermilch, die ich mit viel Müh und Not letzte Nacht und heute tagsüber abgepumpt habe (wenn ich heute zwischen dem ganzen häufigen Anlegen noch gepumpt habe, habe ich grad mal 10 bis 20ml bei 20 Min pumpen und aus beiden Brüsten zusammen bekommen). Und jetzt habe ich schon Angst davor wenn er in ein paar Stunden aufwacht.
Habe heute angefangen Bockshornkleekapseln zu nehmen, wie lange brauchen die denn bis eine Wirkung spürbar wird? Und in welcher Dosierung soll man sie nehmen? Habe sowohl von 3 mal 3 gelesen als auch von einem bestimmten Schema, bei dem man das Zeug sehr hoch dosiert, dafür aber nur eine Woche lang. Bin Allergikerin und reagiere seit der Schwangerschaft praktisch auf jedes Kraut mit fiesen Neurodermitisschüben, daher befürchte ich das Schlimmste und hoffe nur, dass die Kapseln auch wenigstens helfen. Und kann es sein dass mein Kind wegen ein paar Mal Zufüttern aus der Flasche in den letzten zehn Tagen eine Saugverwirrung hat und beim Stillen die Brust nicht mehr richtig stimuliert? Ich möchte so gerne 6 Monate voll stillen, was mache ich denn jetzt?
Vielleicht fällt Euch was ein?
Liebe Grüsse,
Karolin