spielt nicht mit anderen Kindern
Verfasst: 25.05.2011, 14:24
So, wir sind nun seit gut zwei Wochen wieder im Kindergarten mit Theo. Die erste Woche bin ich lange mitgegangen und hab ihn erst dort gelassen, wenn er sich allein wohlgefühlt hat. Einmal hab ich ihn auch früher abgeholt.
In der Woche vor seinem Unfall ist Theo gern und sofort ohne mich in den KiGa gegangen. Dass er jetzt ein bisschen an mir hängt, ist verständlich und in Ordnung für mich.
Er ist im Februar 3 Jahre alt geworden, ist körperlich sehr aktiv, konzentriert sich aber nicht sonderlich lange auf eine bestimmte Aktivität oder zumindest nur ausgewählt, prinzipiell eher sprunghaft. Er KANN sich aber konzentrieren, wenn etwas ihn sehr fesselt.
So, nun möchte ich mal hören, dass wir nicht die einzigen sind...: Beim Abholen kommt mir öfter entgegen, dass er sehr an den Erzieherinnen hängt und nicht mit den anderen Kindern spielen will. Auch Angebote, die sie ihm machen, wie in die Matschkule gehen, Malen, Sägen - was weiss ich - da sagt er oft "nein" zu. Das macht er hier zu Hause auch so und dann sag ich ihm irgendwann, dass er sich halt selbst etwas suchen soll, wenn er etwas spielen will. Alles gut, macht er irgendwann. Oft macht er dann auch doch etwas, was ich ihm vorgeschlagen habe. Finde ich auch nciht schlimm, er hat ohnehin gerade so eine "nein" Phase, also nicht weiter bedeutend, finde ich. Und er ist dabei auch nicht unglücklich, wenn er diese Angebote ablehnt oder den anderen zuguckt statt mitzumachen - er ist zufrieden.
Er geht auch gern in den Kiga, morgens ist die Trennung zwar noch manchmal etwas schwierig, dann machen wir Kompromisse, dass ich noch ein Stück mitgehe oder so. Ich lasse ihn also prinzipiell zufrieden zurück. Und im Kiga selbst weint er auch nicht oder so.
Er mag den Morgenkreis noch nicht so sehr, da stehen halt alle Kinder Hand in Hand und singen oder machen ein Tanzspiel oder so. Aber das an der Hand fassen mag er noch gar nicht. Auch okay, finde ich. Dann sollen sie ihm einfach sagen, dass er dann halt zugucken kann, wenn er noch nicht mitmachen will.
Er ist halt einfach noch sehr auf Erwachsene fixiert und will oft, dass sie Sachen für ihn machen, die die anderen Kinder schon selbst machen, zB sein Essen auspacken, Hose hochziehen nach dem Pinkeln.
Es ist jetzt immer so der unausgesprochene Verdacht, dass es an seinem Unfall liegen könnte. Ich bemühe mich, klarzustellen, dass ich dahingehend kaum Änderung feststellen kann. Okay, er will mehr Körperkontakt seitdem, auf den Arm und so - bekommt er hier auch. Aber dass er gern allein vor sich rumspielt und nicht so sehr zu anderen hin will, ist doch nichts Pathologisches, oder? Ich meine, dass das eigentlich am Alter und eben an seinem Charakter liegt - und dafür geht er ja in den Kiga, damit er andere Kinder kennenlernt und Zugang zu ihnen findet. Zu Hause hat er ja auch keine Kinderschaar um sich rum und kennt daher das Spiel mit anderen nicht und eben nur mich, auch eine Erwachsene.
Im Übrigen merken wir zu Hause, dass er durchaus verarbeitet und toll findet, was da passiert. zB wollte er am Freitag auch so ein Morgenkreis-Spiel nicht mitmachen und hat dann zugeguckt. Und am Wochenende hat er dann ganz oft dieses besagte Lied gesungen und Bewegungen dazu gemacht.
Jedenfalls fühle ich mich so subtil unter Druck gesetzt...warum weiss ich eigentlich auch nicht. Ich bin der Meinung, dass wenn sie ihn einfach in Ruhe lassen und mitlaufen lassen, er schon aus sich rauskommt in den nächsten Wochen. Ich finde, man muss da aktiv gar nichts machen ausser ihm halt mal sagen, dass er bitte nicht nur bei Erzieherin Nr. 1 oder Nr. 2 sein braucht sondern auch zu den anderen Kindern gehen darf. Irgendwann macht er das dann schon.
Sie sagen halt, dass es gut ist, dass sie gerade eine Praktikantin haben, so haben sie nicht so viele Kinder auf eine Erzieherin. Hätten sie diese nicht, fänden sie es schwierig, ihm gerecht zu werden. Frage ich, was muss man ihm denn gerecht werden, ausser seine Bedürfnisse zu befriedigen - und die sind nicht, sich tausend Sachen auszudenken, was er machen könnte...?
Naja, es ist jetzt nicht so ganz schlimm die Situation. Sie sagen zB nicht, dass sie das Gefühl hätten, dass er nicht in den Kiga gehört - gar nicht. Ich hab nur irgendwie das Gefühl, er müsse sich schneller eingewöhnen. Aber wie? Und warum?
In der Woche vor seinem Unfall ist Theo gern und sofort ohne mich in den KiGa gegangen. Dass er jetzt ein bisschen an mir hängt, ist verständlich und in Ordnung für mich.
Er ist im Februar 3 Jahre alt geworden, ist körperlich sehr aktiv, konzentriert sich aber nicht sonderlich lange auf eine bestimmte Aktivität oder zumindest nur ausgewählt, prinzipiell eher sprunghaft. Er KANN sich aber konzentrieren, wenn etwas ihn sehr fesselt.
So, nun möchte ich mal hören, dass wir nicht die einzigen sind...: Beim Abholen kommt mir öfter entgegen, dass er sehr an den Erzieherinnen hängt und nicht mit den anderen Kindern spielen will. Auch Angebote, die sie ihm machen, wie in die Matschkule gehen, Malen, Sägen - was weiss ich - da sagt er oft "nein" zu. Das macht er hier zu Hause auch so und dann sag ich ihm irgendwann, dass er sich halt selbst etwas suchen soll, wenn er etwas spielen will. Alles gut, macht er irgendwann. Oft macht er dann auch doch etwas, was ich ihm vorgeschlagen habe. Finde ich auch nciht schlimm, er hat ohnehin gerade so eine "nein" Phase, also nicht weiter bedeutend, finde ich. Und er ist dabei auch nicht unglücklich, wenn er diese Angebote ablehnt oder den anderen zuguckt statt mitzumachen - er ist zufrieden.
Er geht auch gern in den Kiga, morgens ist die Trennung zwar noch manchmal etwas schwierig, dann machen wir Kompromisse, dass ich noch ein Stück mitgehe oder so. Ich lasse ihn also prinzipiell zufrieden zurück. Und im Kiga selbst weint er auch nicht oder so.
Er mag den Morgenkreis noch nicht so sehr, da stehen halt alle Kinder Hand in Hand und singen oder machen ein Tanzspiel oder so. Aber das an der Hand fassen mag er noch gar nicht. Auch okay, finde ich. Dann sollen sie ihm einfach sagen, dass er dann halt zugucken kann, wenn er noch nicht mitmachen will.
Er ist halt einfach noch sehr auf Erwachsene fixiert und will oft, dass sie Sachen für ihn machen, die die anderen Kinder schon selbst machen, zB sein Essen auspacken, Hose hochziehen nach dem Pinkeln.
Es ist jetzt immer so der unausgesprochene Verdacht, dass es an seinem Unfall liegen könnte. Ich bemühe mich, klarzustellen, dass ich dahingehend kaum Änderung feststellen kann. Okay, er will mehr Körperkontakt seitdem, auf den Arm und so - bekommt er hier auch. Aber dass er gern allein vor sich rumspielt und nicht so sehr zu anderen hin will, ist doch nichts Pathologisches, oder? Ich meine, dass das eigentlich am Alter und eben an seinem Charakter liegt - und dafür geht er ja in den Kiga, damit er andere Kinder kennenlernt und Zugang zu ihnen findet. Zu Hause hat er ja auch keine Kinderschaar um sich rum und kennt daher das Spiel mit anderen nicht und eben nur mich, auch eine Erwachsene.
Im Übrigen merken wir zu Hause, dass er durchaus verarbeitet und toll findet, was da passiert. zB wollte er am Freitag auch so ein Morgenkreis-Spiel nicht mitmachen und hat dann zugeguckt. Und am Wochenende hat er dann ganz oft dieses besagte Lied gesungen und Bewegungen dazu gemacht.
Jedenfalls fühle ich mich so subtil unter Druck gesetzt...warum weiss ich eigentlich auch nicht. Ich bin der Meinung, dass wenn sie ihn einfach in Ruhe lassen und mitlaufen lassen, er schon aus sich rauskommt in den nächsten Wochen. Ich finde, man muss da aktiv gar nichts machen ausser ihm halt mal sagen, dass er bitte nicht nur bei Erzieherin Nr. 1 oder Nr. 2 sein braucht sondern auch zu den anderen Kindern gehen darf. Irgendwann macht er das dann schon.
Sie sagen halt, dass es gut ist, dass sie gerade eine Praktikantin haben, so haben sie nicht so viele Kinder auf eine Erzieherin. Hätten sie diese nicht, fänden sie es schwierig, ihm gerecht zu werden. Frage ich, was muss man ihm denn gerecht werden, ausser seine Bedürfnisse zu befriedigen - und die sind nicht, sich tausend Sachen auszudenken, was er machen könnte...?
Naja, es ist jetzt nicht so ganz schlimm die Situation. Sie sagen zB nicht, dass sie das Gefühl hätten, dass er nicht in den Kiga gehört - gar nicht. Ich hab nur irgendwie das Gefühl, er müsse sich schneller eingewöhnen. Aber wie? Und warum?