Stillstart mit wunden Brustwarzen, wie soll gestillt werden?
Verfasst: 20.05.2011, 21:36
Mein erster Beitrag hier und gleich hab ich schon viele Fragen:
Ich hab schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft viel mitgelesen, aber seit unsere Tochter vor drei Wochen geboren ist, hab ich auch einige Fragen.
Unser Stillstart war trotz Kaiserschnitt nach 10 Stunden Wehen, sie hat sich nicht ins Becken eingedreht, recht gut, sie hat von Anfang an gut getrunken.
Leider habe ich von Anfang sehr wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen, aber wir haben uns durchgekämpft und viele Tipps berücksichtigt. Mit dem Anlegen passt es anscheinend auch, das haben schon im Krankenhaus die Schwestern immer gesagt und sagt auch meine Hebamme. Ich versuche also sie wirklich gut anzulegen (merke auch, dass das hilft), creme mit einer Salbe und lasse die Milch antrocknen und trage Heilwolle im BH.
Jetzt zu meinen Fragen:
Wegen der Brustwarzen hat mir meine Hebamme empfohlen, größere Abstände einzuhalten (also zwei bis drei Stunden), was auch ganz gut klappt, für meine Warzen sind diese Abstände aber auch wichtig. Vor gestern hab ich sie stündlich angelegt, wahrscheinlich hatte sie einen Wachstumsschub, das war sehr schmerzhaft für mich. Wir stillen also jetzt so: 15 Minuten links, dann wachwickeln, dann 15 Minuten rechts. Beim nächsten Mal beginne ich rechts. Mit der Zeit nehme ich es nicht so genau, geht auch nicht, unsere Tochter gibt vor, ob sie länger oder kürzer trinkt. Meistens trinkt sie aber 5 Minuten richtig gut, saugt und schluckt und nuckelt dann den Rest der Zeit. Ich lasse sie das, weil sie braucht, aber meinen Warzen tut das nicht so gut. Meist schläft sie mir nach der ersten Seite ein, grad auch in der Nacht ist dann total fertig. Wenn ich sie dann wachwickle trinkt sie die zweite Seite, schläft dann aber nicht mehr ein, sondern ist dann recht schwer zu beruhigen, auch in der Nacht und möchte getragen werden.
Jetzt meine Fragen:
Soll ich sie lieber nach der ersten Brust schlafen lassen, wenn sie einschläft oder ist dieses Stillen nach „Plan“, mit Wickeln dazwischen zur Zeit für uns besser. Würde sie dann in kürzeren Abständen kommen, oder reicht es ihr eigentlich nach der einen Brust schon? Wenn sie nur 5 Minuten kräftig trinkt und den Rest nuckelt, bekommt sie dann genug? Sie nimmt super zu, die Windeln sind immer feucht und voll, Milch habe ich auch genug.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Milch sogar fast zu schnell raussprudelt, sie verschluckt sich dann auch und dockt sich ab. Manchmal möchte sie dann auch nicht mehr weitermachen. Kann ich ihr da noch irgendetwas leichter machen?
Wenn sie nur so kurz trinkt (5 Minuten), soll ich ihr dann lieber nochmal die erste Brust anbieten, damit sie auch die Hintermilch bekommt? Sie kämpft nach dem Stillen manchmal ziemlich mit Blähungen, kann das vielleicht mit zu viel Vordermilch zusammen hängen? Ich hab da auch kein Gefühl dafür, wann eine Brust, „leergetrunken“ ist, meine Brüste sind ziemlich groß.
Vielen Dank schon mal für Eure Tipps!
Ich hab schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft viel mitgelesen, aber seit unsere Tochter vor drei Wochen geboren ist, hab ich auch einige Fragen.
Unser Stillstart war trotz Kaiserschnitt nach 10 Stunden Wehen, sie hat sich nicht ins Becken eingedreht, recht gut, sie hat von Anfang an gut getrunken.
Leider habe ich von Anfang sehr wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen, aber wir haben uns durchgekämpft und viele Tipps berücksichtigt. Mit dem Anlegen passt es anscheinend auch, das haben schon im Krankenhaus die Schwestern immer gesagt und sagt auch meine Hebamme. Ich versuche also sie wirklich gut anzulegen (merke auch, dass das hilft), creme mit einer Salbe und lasse die Milch antrocknen und trage Heilwolle im BH.
Jetzt zu meinen Fragen:
Wegen der Brustwarzen hat mir meine Hebamme empfohlen, größere Abstände einzuhalten (also zwei bis drei Stunden), was auch ganz gut klappt, für meine Warzen sind diese Abstände aber auch wichtig. Vor gestern hab ich sie stündlich angelegt, wahrscheinlich hatte sie einen Wachstumsschub, das war sehr schmerzhaft für mich. Wir stillen also jetzt so: 15 Minuten links, dann wachwickeln, dann 15 Minuten rechts. Beim nächsten Mal beginne ich rechts. Mit der Zeit nehme ich es nicht so genau, geht auch nicht, unsere Tochter gibt vor, ob sie länger oder kürzer trinkt. Meistens trinkt sie aber 5 Minuten richtig gut, saugt und schluckt und nuckelt dann den Rest der Zeit. Ich lasse sie das, weil sie braucht, aber meinen Warzen tut das nicht so gut. Meist schläft sie mir nach der ersten Seite ein, grad auch in der Nacht ist dann total fertig. Wenn ich sie dann wachwickle trinkt sie die zweite Seite, schläft dann aber nicht mehr ein, sondern ist dann recht schwer zu beruhigen, auch in der Nacht und möchte getragen werden.
Jetzt meine Fragen:
Soll ich sie lieber nach der ersten Brust schlafen lassen, wenn sie einschläft oder ist dieses Stillen nach „Plan“, mit Wickeln dazwischen zur Zeit für uns besser. Würde sie dann in kürzeren Abständen kommen, oder reicht es ihr eigentlich nach der einen Brust schon? Wenn sie nur 5 Minuten kräftig trinkt und den Rest nuckelt, bekommt sie dann genug? Sie nimmt super zu, die Windeln sind immer feucht und voll, Milch habe ich auch genug.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Milch sogar fast zu schnell raussprudelt, sie verschluckt sich dann auch und dockt sich ab. Manchmal möchte sie dann auch nicht mehr weitermachen. Kann ich ihr da noch irgendetwas leichter machen?
Wenn sie nur so kurz trinkt (5 Minuten), soll ich ihr dann lieber nochmal die erste Brust anbieten, damit sie auch die Hintermilch bekommt? Sie kämpft nach dem Stillen manchmal ziemlich mit Blähungen, kann das vielleicht mit zu viel Vordermilch zusammen hängen? Ich hab da auch kein Gefühl dafür, wann eine Brust, „leergetrunken“ ist, meine Brüste sind ziemlich groß.
Vielen Dank schon mal für Eure Tipps!