Beikost-Streik und die Gesundheit
Verfasst: 29.03.2011, 10:07
Nun wende ich mich doch mal an Euch, weil ich ratlos und erschöpft bin. Ich bin nicht sicher, schreib ich´s ins "Beikost" oder ins "Stillen".
Mein Sohn ist 8 Monate alt und wir stillen noch. Das finde ich ganz toll und möchte noch gerne lange weiterstillen; abstillen kommt für mich nicht in Frage. Das Problem ist aber, dass wir noch vollstillen und mein Sohn überhaupt kein Interesse an Beikost hat. Ich hab schon alles mögliche ausprobiert und getrickst. Ich dachte, er wird mal früh mit dem Essen anfangen, weil bei uns die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, und ich dachte, er würde sich dann automatisch auch dafür interessieren. Ist aber nicht so. Alle Gemüsebreie werden abgelehnt. Auch die Obstbreie. Auch mit Muttermilch gemischte Hirseflocken werden verschmäht, selbst wenn ich sie in eine Flasche gebe. Flasche nimmt er auch nicht (was ich ganz OK finde). Auch Fingerfood ist uninteressant. Ich hab ihm sogar schon unser normales Essen angeboten, weil ich nicht mehr weiterwusste. Aber nein, er mag nur an der Brust trinken.
Nun wäre ich normalerweise entspannt und würde mir denken, dass er irgendwann schon mal zugreifen wird. Was mir jedoch Sorge bereitet, ist unser Gesundheitszustand. Er hat Eisenmangel und der Arzt meinte, er müsse unbedingt bald Beikost bekommen. Ich kann keine Eisenpräparate nehmen, weil ich seit der beschwerlichen Schwangerschaft mit den drei Analvenenthrombosen-OPs immer noch große Schwierigkeiten beim Stuhlgang habe. Außerdem habe ich das Gefühl, ich bin total ausgesaugt und ausgelaugt und müde. Mein Immunsystem existiert nicht mehr. Dauernd bin ich krank. Seit gestern habe ich schon wieder Gliederschmerzen und mir wohl schon wieder mal einen Virus eingefangen.
Was mache ich nur? So kann es (gesundheitlich) doch nicht weitergehen. Ich muss ja irgendwie funktionieren, vor allem auch für meine Dreijährige. Den Vorschlag vom Doc, mich zurückzuziehen und dem Papa das Füttern zu überlassen, kann ich nicht durchführen, da mein Mann gerade viel geschäftlich unterwegs ist und die nächsten 2-3 Wochen gar nicht zu Hause ist.
Über Ideen, Ratschläge, Zuspruch würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüfße
Mein Sohn ist 8 Monate alt und wir stillen noch. Das finde ich ganz toll und möchte noch gerne lange weiterstillen; abstillen kommt für mich nicht in Frage. Das Problem ist aber, dass wir noch vollstillen und mein Sohn überhaupt kein Interesse an Beikost hat. Ich hab schon alles mögliche ausprobiert und getrickst. Ich dachte, er wird mal früh mit dem Essen anfangen, weil bei uns die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, und ich dachte, er würde sich dann automatisch auch dafür interessieren. Ist aber nicht so. Alle Gemüsebreie werden abgelehnt. Auch die Obstbreie. Auch mit Muttermilch gemischte Hirseflocken werden verschmäht, selbst wenn ich sie in eine Flasche gebe. Flasche nimmt er auch nicht (was ich ganz OK finde). Auch Fingerfood ist uninteressant. Ich hab ihm sogar schon unser normales Essen angeboten, weil ich nicht mehr weiterwusste. Aber nein, er mag nur an der Brust trinken.
Nun wäre ich normalerweise entspannt und würde mir denken, dass er irgendwann schon mal zugreifen wird. Was mir jedoch Sorge bereitet, ist unser Gesundheitszustand. Er hat Eisenmangel und der Arzt meinte, er müsse unbedingt bald Beikost bekommen. Ich kann keine Eisenpräparate nehmen, weil ich seit der beschwerlichen Schwangerschaft mit den drei Analvenenthrombosen-OPs immer noch große Schwierigkeiten beim Stuhlgang habe. Außerdem habe ich das Gefühl, ich bin total ausgesaugt und ausgelaugt und müde. Mein Immunsystem existiert nicht mehr. Dauernd bin ich krank. Seit gestern habe ich schon wieder Gliederschmerzen und mir wohl schon wieder mal einen Virus eingefangen.
Was mache ich nur? So kann es (gesundheitlich) doch nicht weitergehen. Ich muss ja irgendwie funktionieren, vor allem auch für meine Dreijährige. Den Vorschlag vom Doc, mich zurückzuziehen und dem Papa das Füttern zu überlassen, kann ich nicht durchführen, da mein Mann gerade viel geschäftlich unterwegs ist und die nächsten 2-3 Wochen gar nicht zu Hause ist.
Über Ideen, Ratschläge, Zuspruch würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüfße