Bitte um HILFE! Einschlafstillen beenden...
Verfasst: 01.03.2011, 22:24
hallo!
Ich habe meine Tochter (19 Monate) bisher gerne zum Einschlafen gestillt. Es gab zwar öfter Tage, an denen sie trotzdem ewig zum Einschlafen gebraucht hat. Aber da sie keinen Schnuller nimmt und auch sonst kein Kuscheltier hat, habe ich an diesen schwierigen Tagen einfach irgendwie durchgehalten.
Nun bin ich aber schwanger (5. Monat) und habe praktisch keine Milch mehr. Ich lasse sie zum Einschlafen noch immer nuckeln, aber nach 30 min tut es mir einfach zu sehr weh, und so habe ich heute zum zweiten Mal hintereinander nach dieser halben Stunde zu stillen aufgehört. Sie hat natürlich fürchterlich protestiert und geschrieen und getobt. Gestern bin ich die ganze Zeit neben ihr gelegen, und irgendwann ist sie neben mir eingeschlafen.
Heute wieder nach 30 min Nuckeln erklärte ich ihr, dass es mir sehr weh tut und es keine Milch mehr gibt, ich bleibe aber bei ihr im Bett bis sie einschläft - da sie momentan in einer Trotzphase ist (untertags hat sie öfter mal Trotzanfälle), hat sie sich heute so in das Weinen und Toben hineingesteigert, dass sie gut eine Stunde gebrüllt hat. Mein Mann hat mich nach 40 min abgelöst, weil er meinte, dass für sie es wahrscheinlich besser wäre, wenn ich nicht bei ihr sein würde (natürlich hat es mir fast das Herz zerrissen, als ich nebenan war, aber ich kann einfach nicht mehr - seit über einem Jahr schläft sie praktisch nie länger als 1 bis 2 Stunden am Stück, in vielen Nächten schaue ich dann sogar alle 30 min auf die Uhr).
Ich muss dazu sagen, dass untertags Abstillen relativ gut gegangen ist - es funktioniert seit ca. 1 1/2 Monaten, dass sie nur mehr in Früh, zu Mittag (Mittagsschlaf), am Abend und in der Nacht gestillt wurde. In der Nacht störte mich das Dauernuckeln natürlich auch, aber inzwischen funktioniert es so, dass ich nach ein paar Minuten Nuckeln zu ihr sage: "Aus, so jetzt ist es genug", und sie dreht sich wirklich weg und schläft weiter. Aber ewiges Einschlafnuckeln halte ich einfach nicht mehr aus! Ich bin inzwischen darüber so frustriert, dass ich es aushalte, dass sie neben mir weint (sie bleibt dabei also nicht alleine, entweder bin ich neben ihr oder mein Mann).
Wie geht es jetzt aber weiter? Muss ich sie jetzt jeden Abend so lange schreien lassen? Nachdem wir es jetzt 2 Abende so durchgezogen haben, möchte ich es gleich als Anlass zum "Einschlaf-Abstillen" nehmen.
Wer von euch war in einer ähnlichen Situation?
Wäre es besser, sie in der Nacht abzustillen aber das Einschlafstillen beizubehalten?
Wäre es besser, wenn ich sie zu Mittag auch nicht mehr einschlafstille, auf die Gefahr hin, dass sie keinen Mittagsschlaf mehr macht? Das Stillen in der Früh würde ich gerne länger beibehalten, ich würde sie also nicht komplett abstillen wollen.
Sie liegt übrigens bei uns im Bett, Gitterbett hat neben unserem Bett leider keinen Platz. Am Wochenende werden wir im Kinderzimmer (bisher nur als Spielzimmer genutzt) ein großes Bett hinstellen, und ich hatte mal geplant, dass ich sie langsam an das Bett gewöhne - ich glaube nämlich, dass sie im Familienbett deswegen so oft munter wird, weil wir sie aufwecken (in der Früh, wenn mein Mann in die Arbeit muss und meine Tochter und ich das Bett alleine haben, schläft sie locker 2 Stunden durch ohne auch nur einen Mucks zu machen).
Wie gesagt, ich bin wirklich schon sehr verzweifelt - und vorallem würde ich doch noch ein paar Nächte zumindest 5 bis 6 Stunden am Stück schlafen, bevor Baby Nr. 2 kommt
Ich habe meine Tochter (19 Monate) bisher gerne zum Einschlafen gestillt. Es gab zwar öfter Tage, an denen sie trotzdem ewig zum Einschlafen gebraucht hat. Aber da sie keinen Schnuller nimmt und auch sonst kein Kuscheltier hat, habe ich an diesen schwierigen Tagen einfach irgendwie durchgehalten.
Nun bin ich aber schwanger (5. Monat) und habe praktisch keine Milch mehr. Ich lasse sie zum Einschlafen noch immer nuckeln, aber nach 30 min tut es mir einfach zu sehr weh, und so habe ich heute zum zweiten Mal hintereinander nach dieser halben Stunde zu stillen aufgehört. Sie hat natürlich fürchterlich protestiert und geschrieen und getobt. Gestern bin ich die ganze Zeit neben ihr gelegen, und irgendwann ist sie neben mir eingeschlafen.
Heute wieder nach 30 min Nuckeln erklärte ich ihr, dass es mir sehr weh tut und es keine Milch mehr gibt, ich bleibe aber bei ihr im Bett bis sie einschläft - da sie momentan in einer Trotzphase ist (untertags hat sie öfter mal Trotzanfälle), hat sie sich heute so in das Weinen und Toben hineingesteigert, dass sie gut eine Stunde gebrüllt hat. Mein Mann hat mich nach 40 min abgelöst, weil er meinte, dass für sie es wahrscheinlich besser wäre, wenn ich nicht bei ihr sein würde (natürlich hat es mir fast das Herz zerrissen, als ich nebenan war, aber ich kann einfach nicht mehr - seit über einem Jahr schläft sie praktisch nie länger als 1 bis 2 Stunden am Stück, in vielen Nächten schaue ich dann sogar alle 30 min auf die Uhr).
Ich muss dazu sagen, dass untertags Abstillen relativ gut gegangen ist - es funktioniert seit ca. 1 1/2 Monaten, dass sie nur mehr in Früh, zu Mittag (Mittagsschlaf), am Abend und in der Nacht gestillt wurde. In der Nacht störte mich das Dauernuckeln natürlich auch, aber inzwischen funktioniert es so, dass ich nach ein paar Minuten Nuckeln zu ihr sage: "Aus, so jetzt ist es genug", und sie dreht sich wirklich weg und schläft weiter. Aber ewiges Einschlafnuckeln halte ich einfach nicht mehr aus! Ich bin inzwischen darüber so frustriert, dass ich es aushalte, dass sie neben mir weint (sie bleibt dabei also nicht alleine, entweder bin ich neben ihr oder mein Mann).
Wie geht es jetzt aber weiter? Muss ich sie jetzt jeden Abend so lange schreien lassen? Nachdem wir es jetzt 2 Abende so durchgezogen haben, möchte ich es gleich als Anlass zum "Einschlaf-Abstillen" nehmen.
Wer von euch war in einer ähnlichen Situation?
Wäre es besser, sie in der Nacht abzustillen aber das Einschlafstillen beizubehalten?
Wäre es besser, wenn ich sie zu Mittag auch nicht mehr einschlafstille, auf die Gefahr hin, dass sie keinen Mittagsschlaf mehr macht? Das Stillen in der Früh würde ich gerne länger beibehalten, ich würde sie also nicht komplett abstillen wollen.
Sie liegt übrigens bei uns im Bett, Gitterbett hat neben unserem Bett leider keinen Platz. Am Wochenende werden wir im Kinderzimmer (bisher nur als Spielzimmer genutzt) ein großes Bett hinstellen, und ich hatte mal geplant, dass ich sie langsam an das Bett gewöhne - ich glaube nämlich, dass sie im Familienbett deswegen so oft munter wird, weil wir sie aufwecken (in der Früh, wenn mein Mann in die Arbeit muss und meine Tochter und ich das Bett alleine haben, schläft sie locker 2 Stunden durch ohne auch nur einen Mucks zu machen).
Wie gesagt, ich bin wirklich schon sehr verzweifelt - und vorallem würde ich doch noch ein paar Nächte zumindest 5 bis 6 Stunden am Stück schlafen, bevor Baby Nr. 2 kommt