Ich muss mir mal alles von der Seele schreiben...
Verfasst: 20.12.2010, 19:51
Ich muss mir mal alles von der Seele schreiben…..
Ich fühle mich total übermüdet und überfordert. Seit Monaten schlafe ich eigentlich nur noch in 40 min Takt. Mein Kleine hat so Probleme beim zahnen und wacht ständig auf. Diverse Globolis, Cremes oder Iboprofen- Saft helfen nicht. Das Stillen hilft alle 40 min. Wir machen uns das mittlerweile so einfach wie möglich. Seit April schläft meine Kleine bei uns im Bett. Wir quetschen uns auf 1,40 zu dritt. Nicht sehr bequem aber auf jeden Fall besser als 15 mal die Nacht aufstehen. Normalerweise lässt sie sich tagsüber gut ablenken. Bis auf die letzen 6 Wochen. Öfter mal schreit sie bis zu einer Stunde. Wir wechseln im Halbstundentakt die vollgespeichelten Halstücher. 3 Eckzähne hat sie in den letzten Wochen bekommen. Einer fehlt noch und ist im Anmarsch.
Zudem ist sie recht übellaunig und trotzig. Jedes wickeln, in den Kinderwagen setzen, Jacke an- und ausziehen, in den Kinderstuhl setzen, jeder Toilettengang meinerseits, jede Essenssituation ist für uns beide Stress. Zudem hat sie das klettern für sich entdeckt und ich renne nur noch hinterher um sie abzusichern, damit kein Unfall passiert. Mir fällt es total schwer, so übermüdet wie ich bin, geduld aufzubringen und ruhig zu bleiben.
Mein Mann ist gerade in einer sehr arbeitsamen Phase seiner Ausbildung, die er neben seiner Arbeit macht. Wenn er nicht arbeitet oder in der Schule sitzt, muss er lernen. Er versucht was er kann, um mir die Kleine mal abzunehmen, jedoch bin ich überwiegend auf mich allein gestellt.
Und genau das ist mein Problem. Ich kann nicht mehr. Ich bin fix und fertig.
Ich habe meine Eltern schon um Hilfe gebeten. Das Problem ist nur, das diese Hilfe nicht beständig ist. Erst versprechen sie mir, sie wollen einmal die Woche kommen um mir zur Hand gehen und dann wird Woche für Woche abgesagt. Ich glaube sie waren in den letzen Monaten ganze 3 mal da.
Ich versuche mir es im Haushalt so einfach wie möglich zu machen. Fragt mich nicht, wann ich das letzte Mal den Kühlschrank ausgewaschen habe oder mal gewischt habe. (grusel)
Die saubere Wäsche türmt sich in den Körben und wird oft direkt daraus wieder angezogen.
Einiges versuche ich mit Johanna zusammen zu machen, aber es geht halt nicht alles.
Bis vor ein paar Wochen habe ich mir immer gesagt, Zähne zusammenbeißen und durch. Gemacht getan und es lief dann auch irgendwie.
Aber ich habe noch nicht mal mehr die Kraft den Willen aufzubringen die Zähne zusammenzubeißen. Mir ist jeden Tag nur noch zum heulen zumute und ich gehe hier Tag für Tag durch die gleiche Hölle.
Beim Spatziergang mit dem Hund heute Nachmittag kam mir die Welt um mich herum total unwirklich vor. Ich hatte das Gefühl ich fall hier gleich in den Schnee und bin sofort im Tiefschlaf.
Beim spielen heute Nachmittag mit Johanna bekam ich sie nur mit müh und Not auf den Arm gehoben. Ich hab mich total erschrocken, dass mir die Kraft dazu fehlt.
Ich geh jetzt ins Bett.
Gute Nacht
Spatz
Ich fühle mich total übermüdet und überfordert. Seit Monaten schlafe ich eigentlich nur noch in 40 min Takt. Mein Kleine hat so Probleme beim zahnen und wacht ständig auf. Diverse Globolis, Cremes oder Iboprofen- Saft helfen nicht. Das Stillen hilft alle 40 min. Wir machen uns das mittlerweile so einfach wie möglich. Seit April schläft meine Kleine bei uns im Bett. Wir quetschen uns auf 1,40 zu dritt. Nicht sehr bequem aber auf jeden Fall besser als 15 mal die Nacht aufstehen. Normalerweise lässt sie sich tagsüber gut ablenken. Bis auf die letzen 6 Wochen. Öfter mal schreit sie bis zu einer Stunde. Wir wechseln im Halbstundentakt die vollgespeichelten Halstücher. 3 Eckzähne hat sie in den letzten Wochen bekommen. Einer fehlt noch und ist im Anmarsch.
Zudem ist sie recht übellaunig und trotzig. Jedes wickeln, in den Kinderwagen setzen, Jacke an- und ausziehen, in den Kinderstuhl setzen, jeder Toilettengang meinerseits, jede Essenssituation ist für uns beide Stress. Zudem hat sie das klettern für sich entdeckt und ich renne nur noch hinterher um sie abzusichern, damit kein Unfall passiert. Mir fällt es total schwer, so übermüdet wie ich bin, geduld aufzubringen und ruhig zu bleiben.
Mein Mann ist gerade in einer sehr arbeitsamen Phase seiner Ausbildung, die er neben seiner Arbeit macht. Wenn er nicht arbeitet oder in der Schule sitzt, muss er lernen. Er versucht was er kann, um mir die Kleine mal abzunehmen, jedoch bin ich überwiegend auf mich allein gestellt.
Und genau das ist mein Problem. Ich kann nicht mehr. Ich bin fix und fertig.
Ich habe meine Eltern schon um Hilfe gebeten. Das Problem ist nur, das diese Hilfe nicht beständig ist. Erst versprechen sie mir, sie wollen einmal die Woche kommen um mir zur Hand gehen und dann wird Woche für Woche abgesagt. Ich glaube sie waren in den letzen Monaten ganze 3 mal da.
Ich versuche mir es im Haushalt so einfach wie möglich zu machen. Fragt mich nicht, wann ich das letzte Mal den Kühlschrank ausgewaschen habe oder mal gewischt habe. (grusel)
Die saubere Wäsche türmt sich in den Körben und wird oft direkt daraus wieder angezogen.
Einiges versuche ich mit Johanna zusammen zu machen, aber es geht halt nicht alles.
Bis vor ein paar Wochen habe ich mir immer gesagt, Zähne zusammenbeißen und durch. Gemacht getan und es lief dann auch irgendwie.
Aber ich habe noch nicht mal mehr die Kraft den Willen aufzubringen die Zähne zusammenzubeißen. Mir ist jeden Tag nur noch zum heulen zumute und ich gehe hier Tag für Tag durch die gleiche Hölle.
Beim Spatziergang mit dem Hund heute Nachmittag kam mir die Welt um mich herum total unwirklich vor. Ich hatte das Gefühl ich fall hier gleich in den Schnee und bin sofort im Tiefschlaf.
Beim spielen heute Nachmittag mit Johanna bekam ich sie nur mit müh und Not auf den Arm gehoben. Ich hab mich total erschrocken, dass mir die Kraft dazu fehlt.
Ich geh jetzt ins Bett.
Gute Nacht
Spatz