Risse in BW, jetzt Milchstau - Zusammenhang?
Verfasst: 08.10.2010, 22:05
So, jetzt hat es mich auch ganz arg erwischt.
Meinen allerersten Milchstau hatte ich ja kurz nach Eriks Geburt, das war gar keine schöne Erfahrung, aber mit Hilfe meiner Hebamme relativ schnell vorbei.
Seit vorgestern habe ich nun den zweiten (ja, ich weiß, klingt etwas nach Luxusproblem...).
Erst dachte ich, da kommt eine heftige Grippe: Ganz heftige Gelenk-, Knochen und Kopfschmerzen. Gegen Abend war dann klar, was eigentlich los ist, als die linke Brust sehr weh tat und relativ hart war. Trotzdem waren am ersten Tag vor allem die Kopfschmerzen furchtbar und gar nicht in den Griff zu bekommen, die Brust schien gar nicht sooo schlimm zu sein.
Gestern dann ganz anders. Morgens dachte ich noch, dass ich das allein hinbekomme mit den üblichen Mitteln, aber später am Tag habe ich dann doch lieber die Hebamme angerufen, weil es immer schlimmer wurde. Und seither mache ich das volle Programm: Kühlen, Quark auf die Brust, vor dem Stillen wärmen und massieren, Phytolacca und geschickt anlegen beim Stillen. Heute abend ist es schon etwas besser, finde ich. Die Hebamme meinte am Telefon, ich sei etwas zu ungeduldig (das ist die Erfahrung vom letzten Jahr, fürchte ich...).
Kann ich sonst noch etwas tun? Bockshornklee, Retterspitz, Kohlblätter? Oder macht das auch nix anderes als der Quark - einer Entzündung entgegenwirken?
Was mich beunruhigt ist das fiese Stechen, was ich in beiden Brüsten habe. Auch an Stellen die nicht "betroffen" sind. Oder ist das normal in so einem Fall?
Und zum Schluss:
Seit einer Weile habe ich Risse in den BW, die immer schlimmer geworden sind. Mein Kleiner hat sich so einige Unarten beim Stillen angewöhnt: Nur wenig Brust in den Mund nehmen oder sich Wegstemmen beim trinken, schmatzen, etwas Brust loslassen und dann wieder ansaugen, sich abrupt wegdrehen, wenn er satt ist - alles sehr schmerzhaft. Außerdem hat er im Sommer angefangen, gerade gegen Morgen sehr oft zu stillen, manchmal im 30-Min.-Takt. Das versuche ich gerade, ihm wieder anzugewöhnen, damit die BW sich wenigstens ein bisschen erholen können.
(Richtig schlimm ist es übrigens geworden, nachdem ich viel mit Lansinoh gecremt habe. Über einen Thread hier ist mir dann auch klar geworden, warum: Ich bin allergisch. Hätte ich mir auch denken können, denn Wolle vertrage ich auch nicht auf der Haut, Wolle/Seide-Stilleinlagen gehen gar nicht etc.)
Aber: Ich habe mittlerweile echt ein wenig Angst vor dem Anlegen. Und das hatte ich nie in den letzten fast 3,5 Jahren...
Kann das der Auslöser für den Milchstau sein?
Übrigens ist der Kleine nicht so begeistert von Beikost, er stillt also schon so alle 4 oder 5 Stunden, und das ausführlich. Für die Milchstau-Bekämpfung ist das natürlich gut, aber für die BW...
Entschuldigt, es ist lang geworden. Hach, ich bin echt am Ende... Diese Schmerzen...
Bin für Eure Tips sehr dankbar!
Meinen allerersten Milchstau hatte ich ja kurz nach Eriks Geburt, das war gar keine schöne Erfahrung, aber mit Hilfe meiner Hebamme relativ schnell vorbei.
Seit vorgestern habe ich nun den zweiten (ja, ich weiß, klingt etwas nach Luxusproblem...).
Erst dachte ich, da kommt eine heftige Grippe: Ganz heftige Gelenk-, Knochen und Kopfschmerzen. Gegen Abend war dann klar, was eigentlich los ist, als die linke Brust sehr weh tat und relativ hart war. Trotzdem waren am ersten Tag vor allem die Kopfschmerzen furchtbar und gar nicht in den Griff zu bekommen, die Brust schien gar nicht sooo schlimm zu sein.
Gestern dann ganz anders. Morgens dachte ich noch, dass ich das allein hinbekomme mit den üblichen Mitteln, aber später am Tag habe ich dann doch lieber die Hebamme angerufen, weil es immer schlimmer wurde. Und seither mache ich das volle Programm: Kühlen, Quark auf die Brust, vor dem Stillen wärmen und massieren, Phytolacca und geschickt anlegen beim Stillen. Heute abend ist es schon etwas besser, finde ich. Die Hebamme meinte am Telefon, ich sei etwas zu ungeduldig (das ist die Erfahrung vom letzten Jahr, fürchte ich...).
Kann ich sonst noch etwas tun? Bockshornklee, Retterspitz, Kohlblätter? Oder macht das auch nix anderes als der Quark - einer Entzündung entgegenwirken?
Was mich beunruhigt ist das fiese Stechen, was ich in beiden Brüsten habe. Auch an Stellen die nicht "betroffen" sind. Oder ist das normal in so einem Fall?
Und zum Schluss:
Seit einer Weile habe ich Risse in den BW, die immer schlimmer geworden sind. Mein Kleiner hat sich so einige Unarten beim Stillen angewöhnt: Nur wenig Brust in den Mund nehmen oder sich Wegstemmen beim trinken, schmatzen, etwas Brust loslassen und dann wieder ansaugen, sich abrupt wegdrehen, wenn er satt ist - alles sehr schmerzhaft. Außerdem hat er im Sommer angefangen, gerade gegen Morgen sehr oft zu stillen, manchmal im 30-Min.-Takt. Das versuche ich gerade, ihm wieder anzugewöhnen, damit die BW sich wenigstens ein bisschen erholen können.
(Richtig schlimm ist es übrigens geworden, nachdem ich viel mit Lansinoh gecremt habe. Über einen Thread hier ist mir dann auch klar geworden, warum: Ich bin allergisch. Hätte ich mir auch denken können, denn Wolle vertrage ich auch nicht auf der Haut, Wolle/Seide-Stilleinlagen gehen gar nicht etc.)
Aber: Ich habe mittlerweile echt ein wenig Angst vor dem Anlegen. Und das hatte ich nie in den letzten fast 3,5 Jahren...
Kann das der Auslöser für den Milchstau sein?
Übrigens ist der Kleine nicht so begeistert von Beikost, er stillt also schon so alle 4 oder 5 Stunden, und das ausführlich. Für die Milchstau-Bekämpfung ist das natürlich gut, aber für die BW...
Entschuldigt, es ist lang geworden. Hach, ich bin echt am Ende... Diese Schmerzen...
Bin für Eure Tips sehr dankbar!