Erst vollgestillt, dann teilgestillt, nun traurig... :-(
Verfasst: 15.09.2010, 10:36
Hallo zusammen!
Ich habe eine kleine Tochter, die am 27.07. diesen Jahres per Kaiserschnitt auf die Welt kam. Ich habe mich dazu entschieden zu stillen, auch wenn es anfangs ziemlich schmerzhaft war, ich wunde Brustwarzen hatte und manchmal vor Schmerz in das Stillkissen gekniffen habe. Aber ich vertraute darauf, dass die Schmerzen nachließen und sie taten es.
Ich stillte also voll bis sie knapp 5 Wochen alt war.
Das war nicht immer einfach und hat mich oft ziemlich genervt. Nicht wegen dem stillen an sich, sondern eher deshalb, weil ich eine riesige Brust habe und die BW nicht mittig liegen, sondern eher nach unten zeigen, gen Boden, um es mal so auszudrücken. Wenn ich unterwegs war hatte ich also ziemliche Probleme zu stillen, weil es nicht gerade einfach ist, eine riesen Brust mit komisch sitzenden Brustwarzen ohne Stillkissen wie zu Hause so zu drapieren, dass es für mich bequem ist, meine Kleine richtig andocken kann, und ich auch nicht all zu viel von der Brust preisgebe, also das ganze diskret erledige.
So hat sich dann in meinem Kopf der Gedanke manifestiert, dass ich unterwegs auf Flaschennahrung zurück greifen kann. Naja, was soll ich sagen: Irgendwie war das ganze ein Selbstläufer und sie stillte immer weniger. Und nahm immer häufiger die Flasche.
Ich habe nicht komplett abgestillt, denn in der Nacht wenn sie wach wird, wird sie immer noch gestillt, trinkt auch gut an der Brust und schläft dabei auch ein und weiter. Nur tagsüber klappt das nicht. Sie dockt an, saugt kurz, dockt ab, quengelt und schreit ein bisschen, ich kann sie dann wieder andocken, wieder nuckeln, kurzes saugen und wieder abdocken.
Irgendwann hat sie dann gar keine Lust mehr und brüllt nur noch.
Dabei wünsche ich mir einfach nur, dass wir wieder stillen können. Es fehlt mir und macht mich traurig, auch wenn es mich oft genervt hat. Und ich war so entsetzlich dumm, dass ich einfach zur Flasche gegriffen habe, so dass ich nun gerade weinend auf dem Sofa sitze und hier schreiben muss. Ich hatte eh nach dem Kaiserschnitt solche Probleme seelischer Natur und hab sie anfangs nicht richtig annehmen können. Ich glaube, das Stillen hat mir dabei geholfen und hat unsere Bindung gefestigt und gestärkt.
Mir fehlt es so sehr, dass sie wie ein satter Käfer glücklich lächelnd abdockt und dann zufrieden einschläft. Ich würde das so gerne rückgängig machen, und ich weiß nicht, ob ich auf dem richtigen Weg dahin bin.
Milch habe ich noch, wenn ich drücke, dann spritzt es manchmal immer noch raus, aber es ist viel weniger geworden und hat sich wohl dem Nachtbedarf angepasst.
Am 04.09 habe ch angefangen drei Mahlzeiten durch die Flasche zu ersetzen. Anfangs hat sie immer nur total wenig getrunken, aber das hat sich gesteigert. Je häufiger und mehr sie aus der Flasche getrunken hat, desto weniger ging sie an die Brust.
Ich denke nun, dass ihr tagsüber vielleicht nicht genügend Milch rauskommt und sie deshalb schnell frustriert ist und eben dass sie auch nicht mehr so 100% saugt, obwohl das ja nachts klappt.
Ich will das ganze so gerne rückgängig machen, ich will wieder mehr stillen, und trinke nun Milchbildungstee, hab es auch schon mit Malzbier versucht und lege sie seit gestern häufig an, wenn sie Hunger hat. Aber irgendwann brüllt sie dann vor Hunger, so dass ich dennoch zur Flasche greife, aus der sie dann auch mit gutem Zug trinkt.
Heute Morgen waren es nach dem Anlegen 70ml, die sie noch getrunken hat.
ch frag mich gerade, wie ich so dämlich sein konnte zu glauben, dass es uns mit der Flasche und Pulvermilch besser gehen kann.
Bin ich auf dem richtigen Weg?
Ist das ok so mit der Flasche nach dem Stillen, wenn sie brüllt und offenbar nichts mehr aus der Brust bekommt, oder es nicht mag?
Verzweifelte und sehr traurige Grüße
Franzine
Ich habe eine kleine Tochter, die am 27.07. diesen Jahres per Kaiserschnitt auf die Welt kam. Ich habe mich dazu entschieden zu stillen, auch wenn es anfangs ziemlich schmerzhaft war, ich wunde Brustwarzen hatte und manchmal vor Schmerz in das Stillkissen gekniffen habe. Aber ich vertraute darauf, dass die Schmerzen nachließen und sie taten es.
Ich stillte also voll bis sie knapp 5 Wochen alt war.
Das war nicht immer einfach und hat mich oft ziemlich genervt. Nicht wegen dem stillen an sich, sondern eher deshalb, weil ich eine riesige Brust habe und die BW nicht mittig liegen, sondern eher nach unten zeigen, gen Boden, um es mal so auszudrücken. Wenn ich unterwegs war hatte ich also ziemliche Probleme zu stillen, weil es nicht gerade einfach ist, eine riesen Brust mit komisch sitzenden Brustwarzen ohne Stillkissen wie zu Hause so zu drapieren, dass es für mich bequem ist, meine Kleine richtig andocken kann, und ich auch nicht all zu viel von der Brust preisgebe, also das ganze diskret erledige.
So hat sich dann in meinem Kopf der Gedanke manifestiert, dass ich unterwegs auf Flaschennahrung zurück greifen kann. Naja, was soll ich sagen: Irgendwie war das ganze ein Selbstläufer und sie stillte immer weniger. Und nahm immer häufiger die Flasche.
Ich habe nicht komplett abgestillt, denn in der Nacht wenn sie wach wird, wird sie immer noch gestillt, trinkt auch gut an der Brust und schläft dabei auch ein und weiter. Nur tagsüber klappt das nicht. Sie dockt an, saugt kurz, dockt ab, quengelt und schreit ein bisschen, ich kann sie dann wieder andocken, wieder nuckeln, kurzes saugen und wieder abdocken.
Irgendwann hat sie dann gar keine Lust mehr und brüllt nur noch.
Dabei wünsche ich mir einfach nur, dass wir wieder stillen können. Es fehlt mir und macht mich traurig, auch wenn es mich oft genervt hat. Und ich war so entsetzlich dumm, dass ich einfach zur Flasche gegriffen habe, so dass ich nun gerade weinend auf dem Sofa sitze und hier schreiben muss. Ich hatte eh nach dem Kaiserschnitt solche Probleme seelischer Natur und hab sie anfangs nicht richtig annehmen können. Ich glaube, das Stillen hat mir dabei geholfen und hat unsere Bindung gefestigt und gestärkt.
Mir fehlt es so sehr, dass sie wie ein satter Käfer glücklich lächelnd abdockt und dann zufrieden einschläft. Ich würde das so gerne rückgängig machen, und ich weiß nicht, ob ich auf dem richtigen Weg dahin bin.
Milch habe ich noch, wenn ich drücke, dann spritzt es manchmal immer noch raus, aber es ist viel weniger geworden und hat sich wohl dem Nachtbedarf angepasst.
Am 04.09 habe ch angefangen drei Mahlzeiten durch die Flasche zu ersetzen. Anfangs hat sie immer nur total wenig getrunken, aber das hat sich gesteigert. Je häufiger und mehr sie aus der Flasche getrunken hat, desto weniger ging sie an die Brust.
Ich denke nun, dass ihr tagsüber vielleicht nicht genügend Milch rauskommt und sie deshalb schnell frustriert ist und eben dass sie auch nicht mehr so 100% saugt, obwohl das ja nachts klappt.
Ich will das ganze so gerne rückgängig machen, ich will wieder mehr stillen, und trinke nun Milchbildungstee, hab es auch schon mit Malzbier versucht und lege sie seit gestern häufig an, wenn sie Hunger hat. Aber irgendwann brüllt sie dann vor Hunger, so dass ich dennoch zur Flasche greife, aus der sie dann auch mit gutem Zug trinkt.
Heute Morgen waren es nach dem Anlegen 70ml, die sie noch getrunken hat.
ch frag mich gerade, wie ich so dämlich sein konnte zu glauben, dass es uns mit der Flasche und Pulvermilch besser gehen kann.
Bin ich auf dem richtigen Weg?
Ist das ok so mit der Flasche nach dem Stillen, wenn sie brüllt und offenbar nichts mehr aus der Brust bekommt, oder es nicht mag?
Verzweifelte und sehr traurige Grüße
Franzine