Kind geferbert und nun....
Verfasst: 05.05.2010, 12:52
Meine Freundin hat ihre Kindern beide geferbert. Sie war der Meinung, mit 7 Monaten müssten sie mal lernen, dass sie auch im eigenen Bett schlafen können und vor allem auch alleine einschlafen. Ich hab damals ansatzweise eine Diskussion versucht, aber bei ihr bringt das gar nichts. Sie besteht da sehr auf ihre Meinung und da wir da in allem sehr sehr unterschiedlich sind, diskutiere ich nicht mehr mit ihr. (Die Kinder wurden auch mit 7 Monaten abgestillt, "weil es ja langsam mal sein muss"
)
Jedenfalls haben wir gestern telefoniert, als unsere Kinder grad alle Abendbrot aßen. Ich wollte sie später wieder anrufen, da es mit den Kindern in wachem Zustand nicht so viel Spaß gemacht hat. Sie meinte, ihre Kinder lägen um halb acht im Bett, aber dann könne sie noch laaaaaange nicht telefonieren.
Naja, sie müsste bei dem Kleinen dann mindestens noch eine Stunde am Bett sitzen und singen, sonst schliefe er nicht.
(er ist 2).
Ein kleines inneres Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen: das hat sie nun von ihrer Ferberei - das bringt nichts und wieder nichts - jedenfalls nicht dauerhaft. Men Großer stillt abends nochmal, dann bekomm ich einen Kuss, eine große Umarmung und dann lass ich die Tür offen, so dass er mich sehen kann. UNd so schläft er meist nach 5 Minuten ein.
Mein Mann war dann der allerbeste: er meinte nur, da sähe man mal, wie gut es sei, dass wir unsere Kinder so lange einschlafbegeleitet haben (den Großen bis vor kurzem noch), denn jetzt ht er keine Angst mehr vorm Einschlafen, kenne das Bett, fühle sich da wohl und braucht uns eben nicht mehr.
Fazit: was wir jetzt an Zeit in die Kleinen investeieren, zahlt sich irgendwann aus. Umgekehrt wird es die Mütter einholen, die es sich leichter machen wollten.
P.S. Jetzt liest sie das Tyrannenbuch und meint, sie wisse nun, was sie all die Jahre falsch gemacht und versäumt habe...
Ich hab ihr Kloeters empfohlen... 
Jedenfalls haben wir gestern telefoniert, als unsere Kinder grad alle Abendbrot aßen. Ich wollte sie später wieder anrufen, da es mit den Kindern in wachem Zustand nicht so viel Spaß gemacht hat. Sie meinte, ihre Kinder lägen um halb acht im Bett, aber dann könne sie noch laaaaaange nicht telefonieren.
Ein kleines inneres Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen: das hat sie nun von ihrer Ferberei - das bringt nichts und wieder nichts - jedenfalls nicht dauerhaft. Men Großer stillt abends nochmal, dann bekomm ich einen Kuss, eine große Umarmung und dann lass ich die Tür offen, so dass er mich sehen kann. UNd so schläft er meist nach 5 Minuten ein.
Mein Mann war dann der allerbeste: er meinte nur, da sähe man mal, wie gut es sei, dass wir unsere Kinder so lange einschlafbegeleitet haben (den Großen bis vor kurzem noch), denn jetzt ht er keine Angst mehr vorm Einschlafen, kenne das Bett, fühle sich da wohl und braucht uns eben nicht mehr.
Fazit: was wir jetzt an Zeit in die Kleinen investeieren, zahlt sich irgendwann aus. Umgekehrt wird es die Mütter einholen, die es sich leichter machen wollten.
P.S. Jetzt liest sie das Tyrannenbuch und meint, sie wisse nun, was sie all die Jahre falsch gemacht und versäumt habe...