Ich habe einen Knoten in der Schilddrüse, aus dem vorgestern eine Probe entnommen wurde; nächste Woche erfahre ich das Ergebnis, ev. muss ich operiert werden. Mein Baby ist 3 Monate alt und wird voll gestillt; ausser, dass ich natürlich Angst davor habe, wie das Ergebnis ausfällt, mache ich mir schon Sorgen, was es für eine Lösung wg. dem Stillen geben könnte. Ich stille mehr als gerne und die Vorstellung, wg. einer OP ev. abstillen zu müssen, macht mich unendlich traurig (fast verzweifelt). Meine beiden älteren Kinder habe ich jeweils 16 und 20 Monate gestillt (in der Mitte der jeweiligen Folgeschwangerschaft haben sie sich dann von sich aus abgestillt).
Hatte schon einmal jemand eine OP mit anschliessendem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt in der Vollstillzeit??? Wie habt ihr das gehandhabt? War das Baby dann mit euch im Zimmer, habt ihr Unterstützung von der Pflege bekommen?
OP in der Vollstillzeit
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schnuckibutz
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Re: OP in der Vollstillzeit
Wegen der Narkose brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen, die ist mit dem Vollstillen vereinbar. Ebenso gibt es stillkompatible Schmerzmittel.
Artikel der AFS zu Anästhesie und Stillen
Ich selbst hatte zwei OPs, eine davon mit Vollnarkose, während der Vollstillzeit. Ich habe mir Mann und Baby mit im Krankenhaus einquartieren lassen, um weiterstillen zu können, und damit jemand für's Baby mit dabei war. Mein Mann musste dafür ordentlich zuzahlen, aber das war für uns die einzig denkbare Lösung.
Alles Gute Dir!
Artikel der AFS zu Anästhesie und Stillen
Ich selbst hatte zwei OPs, eine davon mit Vollnarkose, während der Vollstillzeit. Ich habe mir Mann und Baby mit im Krankenhaus einquartieren lassen, um weiterstillen zu können, und damit jemand für's Baby mit dabei war. Mein Mann musste dafür ordentlich zuzahlen, aber das war für uns die einzig denkbare Lösung.
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Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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schnuckibutz
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Re: OP in der Vollstillzeit
Hallo,
danke für deine Antwort! Den Artikel wg. den Narkosmitteln werd ich mir dann sicherlich ausdrucken, wenn tatsächlich eine OP nötig sein wird...
Leider könnte mein Mann nicht bei mir im Spital sein, da er auf unsere anderen beiden Jungs aufpassen muss - höchstens für die Zeit direkt während der OP und im Aufwachraum könnte er schauen (für längere Zeit könnten wir keinen Babysitter organisieren, es gibt keine Möglichkeit), dann nicht mehr. Da bräuchte ich dann aber - je nachdem, wie gross der Eingriff tatsächlich werden würde, was sich aber erst während der OP rausstellen würde - Unterstützung...aber wer würde sich wohl dafür zuständig fühlen, mir mein Kind zu reichen, wenn ich das selbst nicht kann
?
danke für deine Antwort! Den Artikel wg. den Narkosmitteln werd ich mir dann sicherlich ausdrucken, wenn tatsächlich eine OP nötig sein wird...
Leider könnte mein Mann nicht bei mir im Spital sein, da er auf unsere anderen beiden Jungs aufpassen muss - höchstens für die Zeit direkt während der OP und im Aufwachraum könnte er schauen (für längere Zeit könnten wir keinen Babysitter organisieren, es gibt keine Möglichkeit), dann nicht mehr. Da bräuchte ich dann aber - je nachdem, wie gross der Eingriff tatsächlich werden würde, was sich aber erst während der OP rausstellen würde - Unterstützung...aber wer würde sich wohl dafür zuständig fühlen, mir mein Kind zu reichen, wenn ich das selbst nicht kann
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Re: OP in der Vollstillzeit
Vielleicht könntest Du Dich in verschiedenen Krankenhäusern erkundigen, ob Du Unterstützung von den Schwestern erhältst? Bei mir damals war das von vornherein ausgeschlossen worden, aber ich wollte/konnte sowieso meinen Mann mitnehmen, da war mir der Punkt egal.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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