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- ist das erste was ich dazu äußern mag.
Ich nehme an, die U2 war mit etwa 1 Woche, und vermutlich auch ungefähr das niedrigste Gewicht? Fürs gesunde Durchschnittsbaby gilt ja: In den ersten Lebenswochen liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme zwischen ca 110 und 220 g.
So, und wenn ich mich nicht verrechnet hab, dann hat Dein Sohn in 4 Wochen 800 g zugenommen, richtig? Das wären dann also durchschnittlich 200g wöchentlich - OBERER Durchschnitt.
Mir ist wirklich völlig schleierhaft, wo hier die Indikation fürs Zufüttern liegen soll, ganz deutlich gesagt.
Du fragtest, woran Du merkst, dass Dein Baby satt ist:
ganz einfach: es lässt die Brust los. Allerdings kann es sein, dass es gerne noch etwas saugen möchte, OHNE noch viel Milch schlucken zu müssen - da kann es sein, dass es mit Saugen an der "leereren" Brust oder am kleinen Finger zufriedener ist. Auch kräftiges Rumtragen direkt nach dem Stillen hilft beim Bäuerchenmachen und kann Quengeln und Ruhelosigkeit vermindern oder sogar ganz vermeiden.
Und sowieso gilt: grundsätzlich nach Bedarf stillen, d.h. wenn Dein Kind sich meldet, einfach anbieten.
Dass Dein Baby übrigens noch 130 ml Pre hinterhergezischt hat, heißt eigentlich nur eins: sein Saugreflex/Saugbedürfnis ist größer als sein Sattheitsgefühl. Dies ist bei vielen Babys so: egal was man ihnen vor die Nase hält, sie saugen erstmal.
Insb. da Dein Kind noch sehr jung ist, kann regelmäßiges Flaschefüttern allerdings auch zu verschiedenerlei Stillschwierigkeiten führen. Außerdem verbringt es die Zeit, in der es Flasche trinkt und so seinen Magen füllt, NICHT an der Brust - d.h. das Gleichgewicht aus Nachfrage und Angebot kann durcheinander geraten.
Weil von der Gewichtsentwicklung her nun so gar kein Sinn hinterm Zufüttern erkennbar ist, rate ich dazu, lieber beim ausschließlichen Stillen zu bleiben. Denn wie gesagt, sowohl Flaschefüttern als auch die künstliche Milch sind ja nicht gänzlich risikofrei fürs Kind.
LG,
Julia