Puh, ich habe mir gerade den BR Beitrag angesehen, und das ist ja echt gruselig wie säuselig das als nette Erziehungshilfe verkauft wird.
Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt weitermachen soll mit schreiben. Ich habe die letzten Tage hier weiter mitgelesen aber bin nicht mehr zum Schreiben gekommen und jetzt grad krieg ich meine Gedanken auch nicht ganz klar auf die Reihe, zu viel im Hirn los momentan.
Nach wie vor habe ich meine Schwierigkeiten mit "Film verbieten". Das so eine Petition etwas bringt, glaube ich sowieso nicht. Wenn ein Verleih so ein Projekt angenommen hat, wollen die ja auch die Einnahmen aus den Kinobesuchen und die werden sich nicht um eine Petition kümmern. Was ich verstehe ist die Sorge, dass sich die Ansichten so ohne Erklärung, dass das nun gerade NICHT mehr den ethischen und wissenschaftlichen Standards entspricht - wenn auch wahrscheinlich, leider viel zu oft, der Realität in Kliniken und Beratungsstellen.
Und als selbst Filmemacherin: ständig wollen einem Leute irgendwelche Themen oder Drehs verbieten und das ist seit einigen Jahren (Stichwort: Lügenpresse) echt krass geworden. Deshalb, auch wenn ich das
Leila hat geschrieben: 17.10.2018, 16:44Es geht im ersten Schritt darum, diesen Film aus der Öffentlichkeit zu bekommen, da er diese Methoden wieder gesellschaftsfähig machen kann. Und natürlich in erster Linie um den Schutz der betroffenen Kinder.
Im zweiten Schritt müssen die Methoden hinterfragt und geändert werden. Das diese bereits öffentlich diskutiert werden, ist schon ein Erfolg.
durchaus ähnlich sehe, kriege ich beim "Verbietenwollen" immer etwas Bauchschmerzen.
Mein Ansatz wäre, laut aber unaufgeregt sachliche Kritik anbringen. So wie es Renz-Polster gemacht hat. Geht zu den Veranstaltungen und stellt die unbequemen Fragen! Und schreibt die Sender an, die Geld gegeben haben und weist auch da auf die Problematiken hin. Zum Beispiel auch bei dem BR Beitrag: schreibt! Am besten direkt an den Intendanten, also nicht Zuschauerservice oder so. Dann muss er beantwortet werden und geht den höchstoffiziellsten Dienstweg. (Intendant wendet sich dann an die Redaktion mit Bitte um Stellungnahme).
Dazu will ich den Film nach wie vor sehen, auch um meine Kriik dann gezielter aussprechen zu können.
Ich schau mir grad das Filmposter an, um zu sehen wer eigentlich noch Geld dazu gegeben hat. Ich seh's nur online und kann nicht weiter reinzoomen, aber irgendeine Bundesbehörde scheint auch dabei zu sein? Muss morgen mal beim Kino vorbeifahren und schauen.
Wir wollen außerdem einen eigenen Film drüber vorschlagen. Wir hatten das schon länger vor, weil wir mal ein Projekt zur Gesundheitsförderung von Kindern porträtiert haben. Da war eine Hochschule mit im Boot, und auch das Jugendamt, Schulen, etc. Und es ging eben viel drum, wie man Familien so unterstützen kann, dass sie erst garnicht so in Not geraten und sich im "Erziehungsdschungel" besser zurecht finden und ihre eigenen Wege finden. Nach der Elternzeit war ich noch nicht dazu gekommen, weil zu viel anderes zu tun war - aber jetzt ist ja eine gute Gelegenheit...