Nicht stillen können als psy. Belastung
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Brianna, das hilft mir leider gar nicht, eher das Gegenteil. Ich werde vom Pre nicht wegkommen können, da mein Kind mit 20ml Mumi pro Tag (!) nicht satt wird. Das Ziel wäre wieder Teilstillen zu können.
Soda, LadyLü ich bin momentan einfach hin und her gerissen. Er ist schliesslich der Vater und seine Meinung zählt auch. Auch wenn ich gerade etwas enttäuscht bin von der heftigen Reaktion von ihm. Mich nimmt es auch mit, wenn die Kleine bei Fütterungsversuchen weint, weil ich mir denke, dass ich ihr das hätte ersparen können, wenn wir es wie gewohnt gemacht hätten.
nachtfalter, wenn sie beginnt und es gut läuft dann finde ich es natürlich toll. Aber wenn sie dann so weinen muss, dass sie nicht gleich wieder beruhigt werden kann, tut mir das im Herzen weh und dann hinterfrage ich es auch, aber nicht gleich so radikal. Und es ist wirklich schwierig, wenn vom LG dann kein Rückhalt mehr kommt, sondern nur noch Vorwürfe. Mir ist egal, was alle anderen sagen oder sagen würden, da höre ich auf mein Gefühl. Aber wenn so etwas von ihm kommt, trifft es mich schon. Liebe Grüße aus Niederösterreich
Wie es mit dem BES auf Dauer weiter geht weiß ich nicht. Vorhin habe ich es alleine probiert aber sie hat es nicht angenommen und zu weinen begonnen. Ich glaube aber, dass ich zu früh war und sie noch keinen Hunger hatte. Ich möchte es auf jeden Fall noch weiter probieren, vielleicht auch etwas langsamer, mal sehen. Ich werde auch weiterhin pumpen. Sie soll wenigstens das Wenige an Mumi bekommen, dass da ist.
Soda, LadyLü ich bin momentan einfach hin und her gerissen. Er ist schliesslich der Vater und seine Meinung zählt auch. Auch wenn ich gerade etwas enttäuscht bin von der heftigen Reaktion von ihm. Mich nimmt es auch mit, wenn die Kleine bei Fütterungsversuchen weint, weil ich mir denke, dass ich ihr das hätte ersparen können, wenn wir es wie gewohnt gemacht hätten.
nachtfalter, wenn sie beginnt und es gut läuft dann finde ich es natürlich toll. Aber wenn sie dann so weinen muss, dass sie nicht gleich wieder beruhigt werden kann, tut mir das im Herzen weh und dann hinterfrage ich es auch, aber nicht gleich so radikal. Und es ist wirklich schwierig, wenn vom LG dann kein Rückhalt mehr kommt, sondern nur noch Vorwürfe. Mir ist egal, was alle anderen sagen oder sagen würden, da höre ich auf mein Gefühl. Aber wenn so etwas von ihm kommt, trifft es mich schon. Liebe Grüße aus Niederösterreich
Wie es mit dem BES auf Dauer weiter geht weiß ich nicht. Vorhin habe ich es alleine probiert aber sie hat es nicht angenommen und zu weinen begonnen. Ich glaube aber, dass ich zu früh war und sie noch keinen Hunger hatte. Ich möchte es auf jeden Fall noch weiter probieren, vielleicht auch etwas langsamer, mal sehen. Ich werde auch weiterhin pumpen. Sie soll wenigstens das Wenige an Mumi bekommen, dass da ist.
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Deidamaus, ich habe ein paar Fragen.
Soll ich beim Bockshornklee nocheinmal erhöhen? Wenn ja, auf 5 g oder auf 5,5 g?
Hab noch für 1 - 2 Tage Kapseln, danach müsste ich wieder welche besorgen. Wie lange soll ich sie nehmen, wenn keine Wirkung ersichtlich ist?
Soll ich die Brust nur noch mit BES geben oder kann ich sie auch vor einer Flasche anbieten?
Ist es ein Problem, wenn sie unterwegs nur die Flasche bekommt?
Soll ich beim Bockshornklee nocheinmal erhöhen? Wenn ja, auf 5 g oder auf 5,5 g?
Hab noch für 1 - 2 Tage Kapseln, danach müsste ich wieder welche besorgen. Wie lange soll ich sie nehmen, wenn keine Wirkung ersichtlich ist?
Soll ich die Brust nur noch mit BES geben oder kann ich sie auch vor einer Flasche anbieten?
Ist es ein Problem, wenn sie unterwegs nur die Flasche bekommt?
- Brianna
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Das tut mir leid. Eigentlich wollte ich dir zeigen, dass sich das Kämpfen lohnt.
Meine Kinder haben beide auch Pre bekommen. Ich bin dankbar, dass es sie gibt. Und jedes "bisschen" Muttermilch ist besser als keine.
Meine Kinder haben beide auch Pre bekommen. Ich bin dankbar, dass es sie gibt. Und jedes "bisschen" Muttermilch ist besser als keine.
J 05/13 L 12/15
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Hab es vorhin wieder probiert. Sie hat es gut angenommen, wir hatten fast keine Sauerei aber sie hat diesmal nur 30 - 40 ml getrunken. Dann hätte sie zu weinen begonnen, ich hab sie hochgenommen, konnte sie aber schnell beruhigen. Sie hat dann den Rest mit der Flasche getrunken. Und ich habe sie dann noch ganz viel gelobt, wie tüchtig und fleißig sie ist.
Hab heute morgen nicht abgepumpt, weil ich es für den Einsatz mit dem BES aufsparen wollte. Bei der eingesetzten Brust kamen drei Tropfen, okay. Aber bei der anderen Brust kam auch nur geschätzt 1 ml raus. Morgens bekomme ich sonst das meiste raus. Hätte wohl doch wie sonst auch pumpen sollen.
Hab heute morgen nicht abgepumpt, weil ich es für den Einsatz mit dem BES aufsparen wollte. Bei der eingesetzten Brust kamen drei Tropfen, okay. Aber bei der anderen Brust kam auch nur geschätzt 1 ml raus. Morgens bekomme ich sonst das meiste raus. Hätte wohl doch wie sonst auch pumpen sollen.
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Brianna, danke. Es ist halt schwierig, wenn man so etwas liest und auf das ganze Thema schon so empfindlich reagiert. Er meint halt, dass dieses Abpumpen nur noch dazu dient um mich zu beruhigen und dass das bisschen Mumi von mir nichts bewirkt, wenn man überlegt, wieviel sie eigentlich davon trinken sollte. Hab ihn dann an die vielen lebenden Zellen erinnert und dann war er ruhig.
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Regenbogen82
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Natürlich hilft jeder Tropfen! Und wenn sie an der Brust trinkt, kommt wahrscheinlich auch mehr als das, was Du abpumpen kannst.
Mir ging es beim ersten Kind ähnlich wie Dir, ungewollte Sectio, ich musste ab sechs Tagen Zufüttern, nach sechs Wochen kamen die ersten Symptome der saugverwirrung und nach zehn ging er quasi gar nicht mehr an die Brust. Ich habe dann online vom BES gelesen und es ausprobiert, hatte aber leider nicht so tolle Unterstützung wie hier und die ibclc in der geburtsklinik riet leider dazu, nur zu pumpen, um anzuregen und gar nicht mehr anzulegen und meinte, dass es sich nicht mehr lohne, wenn ich nicht mindestens 60ml pro mal pumpen könne (das habe ich genau einmal im Leben geschafft und stille gerade voll...). Ich habe dann leider aufgegeben und dem Stillen laaaaaaaange hinterhergetrauert. Ich vermute, dass es für mich persönlich besser gewesen wäre, es nochmal zu versuchen. Leider war weder die passende professionelle noch private Unterstützung zur Hand. Mein Mann war z.B. Auch der Meinung, dass ich mich nicht mehr quälen würde und bald nicht mehr traurig sei, wenn ich abstille, aber das war natürlich Quatsch, weil das Thema durchs Flasche geben und dadurch, andere beim Stillen zu sehen immer wieder präsent war. Beim zweiten und dritten Kind klappt(e) es auch nicht unkompliziert, aber ich habe hier tolle Unterstützung gefunden und bekomme sie noch (und die zweite und dritte Geburt waren übrigens auch toll).
Ich finde, dass die Versuche gut klingen! Wenn Du aber nicht mehr möchtest, "darfst" Du ja auch aufhören und abstillen. Aber Du solltest so entscheiden, wie Du es möchtest und nicht, wie Dein Umfeld es möchte. Und klar ist es für Dein Baby eine Umstellung und erstmal schwierig, aber eigentlich möchte es ja an Deiner Brust trinken und satt werden und das möchtest Du ihm mit dem BES ja wieder ermöglichen.
Mir ging es beim ersten Kind ähnlich wie Dir, ungewollte Sectio, ich musste ab sechs Tagen Zufüttern, nach sechs Wochen kamen die ersten Symptome der saugverwirrung und nach zehn ging er quasi gar nicht mehr an die Brust. Ich habe dann online vom BES gelesen und es ausprobiert, hatte aber leider nicht so tolle Unterstützung wie hier und die ibclc in der geburtsklinik riet leider dazu, nur zu pumpen, um anzuregen und gar nicht mehr anzulegen und meinte, dass es sich nicht mehr lohne, wenn ich nicht mindestens 60ml pro mal pumpen könne (das habe ich genau einmal im Leben geschafft und stille gerade voll...). Ich habe dann leider aufgegeben und dem Stillen laaaaaaaange hinterhergetrauert. Ich vermute, dass es für mich persönlich besser gewesen wäre, es nochmal zu versuchen. Leider war weder die passende professionelle noch private Unterstützung zur Hand. Mein Mann war z.B. Auch der Meinung, dass ich mich nicht mehr quälen würde und bald nicht mehr traurig sei, wenn ich abstille, aber das war natürlich Quatsch, weil das Thema durchs Flasche geben und dadurch, andere beim Stillen zu sehen immer wieder präsent war. Beim zweiten und dritten Kind klappt(e) es auch nicht unkompliziert, aber ich habe hier tolle Unterstützung gefunden und bekomme sie noch (und die zweite und dritte Geburt waren übrigens auch toll).
Ich finde, dass die Versuche gut klingen! Wenn Du aber nicht mehr möchtest, "darfst" Du ja auch aufhören und abstillen. Aber Du solltest so entscheiden, wie Du es möchtest und nicht, wie Dein Umfeld es möchte. Und klar ist es für Dein Baby eine Umstellung und erstmal schwierig, aber eigentlich möchte es ja an Deiner Brust trinken und satt werden und das möchtest Du ihm mit dem BES ja wieder ermöglichen.
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
- Brianna
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Regenbogen, immer mindestens 60 ml auf einmal pumpen? Bei 60 ml hätte ich bei J Freudentänze aufgeführt. Die Aussage ist ja heftig.
J habe ich später übrigens dennoch voll und dann fast 21 Monate gestillt, bis ich ihn abgestillt habe.
J 05/13 L 12/15
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Regenbogen82
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Ja, die Stillberaterin hatte echt einen Knall, was ich natürlich nicht wusste. War extra noch zweimal bei ihr in der Klinik. Und das mit nur pumpen (12mal täglich) und nicht mehr anlegen zum Erhöhen der milchmenge ist ja auch total bescheuert gewesen... Aber sie war halt eine Fachfrau und da habe ich natürlich auf sie gehört.
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
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Fernweh
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Regenbogen82, die Stillberatung bei der wir waren meinte damals, dass ich nicht mehr pumpen bräuchte. Jetzt bereue ich, dass ich nicht weiter gepumpt habe. Bei meinem LG ist auch die Grundeinstellung "aufhören - kein Stress mehr - alles leichter". Aber so "leicht" ist es nicht, jedenfalls nicht für mich.
Schön, dass die anderen Geburtserlebnisse positiv waren und du jetzt vollstillst. Die passende Unterstützung macht wirklich viel aus! Und die falsche oder unzureichende Unterstützung macht leider viel kaputt.
Schön, dass die anderen Geburtserlebnisse positiv waren und du jetzt vollstillst. Die passende Unterstützung macht wirklich viel aus! Und die falsche oder unzureichende Unterstützung macht leider viel kaputt.
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pqr
- SuT-Legende
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Re: Nicht stillen können als psy. Belastung
Hallo Fernweh
Ich finde auch, Eure BES Versuche hören sich insgesamt doch ganz gut an. Gib Euch Zeit für die Umgewöhnung.
Ihr habt hier eine ganz tolle Stillberaterin.
Pumpen konnte ich übrigens bis zum 7. Monat meist nur wenig obwohl ich voll gestillt habe. Also die Menge, die das Kind rauskriegt kann besser sein.
Und schau einfach, womit es Dir gut geht.
Ich kenne Mamas, die sehr lange und sehr zufrieden teilgestillt haben.
Ich wünsche Euch alles Gute.
Ich finde auch, Eure BES Versuche hören sich insgesamt doch ganz gut an. Gib Euch Zeit für die Umgewöhnung.
Ihr habt hier eine ganz tolle Stillberaterin.
Pumpen konnte ich übrigens bis zum 7. Monat meist nur wenig obwohl ich voll gestillt habe. Also die Menge, die das Kind rauskriegt kann besser sein.
Und schau einfach, womit es Dir gut geht.
Ich kenne Mamas, die sehr lange und sehr zufrieden teilgestillt haben.
Ich wünsche Euch alles Gute.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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