Ständig wunde Brustwarzen

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blueberry
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von blueberry »

Ich melde mich morgen wieder, heute schaff ich es nicht mehr.

LG, blueberry
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von merci32 »

Hallo!

Ich hab heute mit der IBCLC Stillberaterin telefoniert. Sie sagt wie gehabt Zungenspaziergang und eventuell von oben stillen. Das krieg ich ja aber nicht hin...
Ich hab am Mittwoch einen neuen Termin bei der Logopädin. Sie macht einen Bericht für die Ärztin fertig, dass die nun doch das Rezept ausstellt.
Heute war das Kneifen teilweise weniger. Teilweise war aber der fiese Schmerz an der BW Spitze da, jedoch abgeschwächt. Ich nehme jetzt wieder Ibuprofen.

Ich hab die Soor Salbe und das Mundgel jetzt gelassen. Keine Veränderung und ich mag den Kleinen nicht mehr was nur auf Verdacht geben...

Das Schmatzen Vakuum lösen war auch fast gar nicht heute.
Oma hat heute doch mit Finger gefüttert, Becher hat nicht geklappt. Er hat aber fast nix genommen und dann war ich auch schon wieder zurück.
Ich konnte jetzt keine unmittelbare negative Auswirkung feststellen. Aber ich bin jetzt auch nicht nochmal weg, also kommt das sowieso nicht nochmal vor.

Gute zwei Wochen noch bis der Kleine 5 Monate alt ist. Die Stillberaterin hier meint auch, dass es sich bis dahin verwächst...

Stillen war heute Nacht besser, warum kann ich nicht sagen...
Eben im Liegen aber wieder doof an der BW Spitze... Vielleicht doch vom Füttern heute... :(
Ist nicht so gut gewesen, dass das nicht geklappt hat...

Blueberry, vielleicht kannst du zu meiner Beschreibung vom Liegen Stillen noch was sagen, vielleicht kann ich da was besser machen? Kopieren das gleich nochmal rein.
Und vielleicht hattest du Zeit für das Video und dir ist da was aufgefallen?
Viele Grüße!
Der Kleine 7/2016, der Mittlere 10/2014, die Große 01/2012.
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von merci32 »

Damit du weiter oben nicht rumsuchen musst:
Ich liege auf der Seite, mein Sohn in seinem Schlafsack auch. Mein Kopf auf einem Kopfkissen, aber die Schulter nicht. Sein Kopf ruht nicht auf meinem Arm, das wäre zu hoch für meine Brust. Ich versuche Bauch an Bauch mit ihm zu liegen, aber das klappt nicht. Es ist immer so 10 cm Platz zwischen unseren Bäuchen. Meine Brust ist ja recht groß, wenn wir wirklich Bauch an Bauch liegen, das geht gar nicht, dann ist sein Gesicht in meinem Brustkorb... Ich versuche ihn mit der Nase auf BW Höhe zu legen, das klappt ich weiß nicht ob das klappt... Eigentlich ja. Aber: Wenn ich das mache ist seine ganze Nase in meiner Brust. Er finder das doof und feiert dann irgendwie rum...
Er stößt sich auch mit seinen Füßen an meinen abgewinkelten Beinen ab und rutscht dadurch manchmal wieder zu hoch.
Manchmal habe ich das Gefühl die BW ist zu tief also am unteren Mundwinkel. Kippe ich meinen Körper, stehe mich ein bisschen, dass sie höher kommt, bin ich ja im Ganzen aber auch abgeschrägt und so weiter weg...
Es ist schwierig den richtigen Moment zu treffen, wenn der Mund weit auf ist. Und dann weiß ich gar nicht, wie ich ihn zur Brust bringen soll und versuche aus Verzweiflung die Brust irgendwie zu ihm zu bringen... Ich kann mit der Hand gut an seinen Hinterkopf oder vielleicht die Schulterblätter. Aber wenn ich am Kopf drücke, drücke ich ihm den auf seine Brust, soll ja aber leicht nach hinten.
Die andere Hand brauche ich ja aber um die Brust zu formen.
Der Kleine 7/2016, der Mittlere 10/2014, die Große 01/2012.
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blueberry
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von blueberry »

Liebe Merci,

bitte entschuldige, hier ist gestern und heute etwas "Land unter" gewesen, da meine Kleine einen MD-Infekt hat und der Kindergarten des Großen geschlossen ist. Die Nacht war kurz und oft unterbrochen (haha, Wortspiel :lol: ) und ich bin groggy. Frag bitte nach, falls ich was überlese, das Dir wichtig ist.

Zur Zunge: Die Zunge liegt beim Stillen normalerweise ja über der unteren Kauleiste, hinter der nach außen gestülpten Unterlippe. Dadurch wird sie im Mundwinkel sichtbar, weil sie sich ja um die Brust schmiegt. Um sie im MUndwinkel zu sehen, muss man evtl. die Brust und/oder die Unterlippe vorsichtig mit einem Finger ein bisschen wegzupfen.
merci32 hat geschrieben:Er hat heute ein paar Mal die Zunge rausgestreckt. Das kann er also.
Das ist gut :) ! Es gibt noch ein paar andere Formen von bewegungseinschränkenden Zungenbändchen (wo z.B. nur die Seiten der Zunge bis zum Gaumen hoch reichen, aber nicht die Mitte (da sieht die Zunge beim Weinen dann V-förmig aus), aber das lässt sich für mich online nicht beurteilen und die Fachleute hatten ja Entwarnung gegeben, was das Zungenbändchen anbelangt.

Hast Du selbst, wenn es kneift, das Gefühl, dass der Mund nicht weit genug offen ist? (Sprich: Kneift er Deines Erachtens dann die Kauleisten zusammen?)
Von außen (soweit ich das auf den Videos sehen konnte) sieht es eher nicht so aus - da sieht man vom Kneifen recht wenig. Es könnte sein, dass Dein Baby die Zunge ungünstig einsetzt und die BW zwischen Zunge und Gaumen "gekniffen" wird. Darum:
merci32 hat geschrieben:Ich hab heute mit der IBCLC Stillberaterin telefoniert. Sie sagt wie gehabt Zungenspaziergang
Hat sie mal was von richtigem Saugtraining gesagt? Das wäre wie eine Art "Fingerfeeding" aber unter enger fachlicher Anleitung und nicht zum Füttern, sondern mit therapeutischer Ausrichtung, sprich: damit könnte man z.B. an einer falschen Zungenstellung arbeiten, indem man die Fingerführung gezielt einsetzt. Das muss man aber von einer erfahrenen Fachperson gezeigt bekommen. Frag Deine IBCLC mal, ob sie das kann oder ob sie jemanden an der Hand hat, der das machen könnte. Ich zitiere mal aus dem Thread über stillfreundliche Zufüttermethoden:
Finger-Feeding

Finger-Feeding bedarf einer recht strengen Indikationsstellung, sonst kann es ebenfalls Stillprobleme auslösen oder verstärken. Zur Behandlung von Saugverwirrung eignet sich Finger-Feeding nicht so gut. Sinnvolle Einsatzgebiete können sein:
* Behandlung von Saugschwäche
* "Hoher Gaumen"

Finger-Feeding klappt meist nur bei (sehr) jungen Säuglingen, auch dies begrenzt seine Einsatzmöglichkeiten. Beim Finger-Feeding liegt das Baby gegenüber der Mutter auf ihrem Schoß, sein Oberkörper lehnt an ihren angewinkelten Oberschenkeln. Das Baby saugt dann an ihrem kleinen Finger (der blitzsauber ist, einen so kurz wie möglich geschnittenen Fingernagel hat und mit dem "Kissen" nach oben zeigt). Währenddessen drückt die Mutter mit ihrer anderen Hand dem Baby in dessen Saugrhythmus(!) über ein dünnes Schläuchlein oder einen speziellen Finger-Feeding-Aufsatz mit einer Spritze etwas Milch in die Wangentasche. Der Finger muss an der richtigen Stelle im oberen Gaumen liegen, nicht zu weit hinten.
Babys mit einem starken Saugreflex neigen dazu, den Finger immer weiter in Richtung Hals einzusaugen. Das ist ungünstig. Babys mit übermäßigem Würgereiz hingegen können mit einer Kombi aus Finger-Feeding und Zungentrainigs unterstützt werden, sich nach und nach an den Reiz im Mund zu gewöhnen. Für saugschwache Babys ist Finger-Feeding oft nicht nur Zufüttermethode, sondern ein Teil der Therapie. Grundsätzlich ist hier unbedingt fachliche Begleitung sinnvoll, denn oft wird beim Finger-Feeding mit vorhergehender spezieller Gesichtsmassage gearbeitet, und der Finger muss zunächst von der Zungenspitze aus eingesaugt werden usw. - also bitte nicht auf eigene Faust.


Das würde sich vom Fingerfeeding, wie Ihr es bisher gemacht habt, also unterscheiden!

Zum Zungenspaziergang hab ich mich inzwischen etwas belesen und umgehört - dazu gehen die Meinungen wohl durchaus auseinander. Auf jeden Fall ist auch da persönliche Anleitung unumgänglich: ist Euch das vor Ort gezeigt worden und hat Euch jemand beim Durchführen zugeschaut und korrigiert? Wie geht es Eurem Baby damit?

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merci32 hat geschrieben:Und vielleicht hattest du Zeit für das Video und dir ist da was aufgefallen?
Ich hatte leider noch keine Zeit dafür. Teazer hat es aber auch nicht bekommen - kannst Du mir per PN bitte einen Direktlink schicken?

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merci32 hat geschrieben:Ich hab am Mittwoch einen neuen Termin bei der Logopädin. Sie macht einen Bericht für die Ärztin fertig, dass die nun doch das Rezept ausstellt.
Klingt gut, mit dem Rezept! Ich kann nachvollziehen, dass sich das läppert mit dem Geld :( (Pulvermilch läppert sich andererseits finanziell auch bis zum Ende des ersten Lebensjahres...)
merci32 hat geschrieben:Meine Stillberaterin kennt leider niemanden, der jetzt auf Säuglinge spezialisiert wäre. Aber ich habe aus dem Internet eine Liste mit mehreren Therapeuten, ich könnte einfach anrufen und fragen.
Bei Castillo Morales gibt es z.B. eigentlich auch Gesichtsmassagen (nicht IM Mund, sondern außen am Gesicht), die bei Stillproblemen Anwendung finden können. Wenn es also mehrere bei Euch in der Gegend gibt, die CaMo anbieten, fände ich es durchaus lohnenswert, gezielt nochmal nach jemandem zu suchen, der nicht zum allerersten Mal ein Kind mit Stillproblemen betreut!

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merci32 hat geschrieben:Das Schmatzen Vakuum lösen war auch fast gar nicht heute.
Prima! :)
merci32 hat geschrieben:Heute war das Kneifen teilweise weniger. Teilweise war aber der fiese Schmerz an der BW Spitze da, jedoch abgeschwächt. Ich nehme jetzt wieder Ibuprofen.
Ich kann mir vorstellen, dass ein Teil der Schmerzen am Vasospasmus liegt. Das gehst Du ja jetzt an. Wenn die BW schon weiß wird, wenn Du nur den BH aufmachst, kann das am plötzlichen Temperaturabfall liegen (viele Frauen mit Vasospasmus beobachten das z.B. auch beim Heraustreten aus der Dusche). Könntet Ihr es wärmer machen, dort, wo Du stillst? Und Du solltest nicht frieren.
Vielleicht kannst Du auch mit einem kleinen warmen Körnerkissen arbeiten, das Du erst direkt vor dem Andocken wegnimmst (bei dm gibt es z.B. solche Traubenkernkissen, die man auf der Heizung oder in der Mikrowelle wärmt und die klein und handlich sind). Nach dem Stillen kannst Du auch direkt eine damit (oder an Deinem Körper) vorgewärmte Stilleinlage auflegen, sobald Dein Baby loslässt, oder die BW mit der warmen(!) Hand bedecken und schnell den BH schließen, da jedes Abdocken natürlich auch ein Temperaturabfall ist - zudem dann auch noch mit Verdunstungskälte verbunden wegen der Feuchtigkeit.

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Zu den Stillpositionen:
merci32 hat geschrieben: Wenn seine Hände miteinander spielen widerspricht das natürlich deinem Rat, Baby näher an mich, keine Hände zwischen uns...
Ja, das halte ich eigentlich für ungünstig in der Wiegenhaltung.

Ich hatte ja ürsprünglich eine Form empfohlen, bei der Dein Baby mit seinem Gewicht und seinem Bauch direkt auf Dir drauf liegt. Das finde ich eigentlich auch immernoch am erstrebenswertesten, weil die Schwerkraft und die Babyinstinkte dann FÜR Euch arbeiten und Ihr einfach sehr stabil positioniert seid. (Und dabei wäre in jedem Falle der untere Babyarm unter Deinem Arm hindurchgeführt und nicht vor dem Babybauch - als wolle Dein Kind dich weitgefasst umarmen :mrgreen: . Dann könnte Dein Baby auch leicht auf Dich zugerollt mit dem oberen Arm Deine Brust festhalten, wie es die Logopädin empfohlen hatte, ohne dass es deshalb zwischen Deinen und seinen Bauch käme mit der Hand).
(Hier* hab ich übrigens Bilder gefunden (Bild 2, 3 und 5 von den insgesamt sechs), wo jemand mit einem Tuch genauso hantiert, wie ich :D Mein Tuch ist nur deutlich dickerer Frottee (meist ein Duschtuch), aber das Prinzip ist das Gleiche.)

Ich schreibe EIGENTLICH, denn:

Du musst das finden, das für Euch praktisch taugt und sich am besten anfühlt, nicht das, was ich "für richtig" halte. :wink:

Egal welche Stillposition: wirklich wichtig ist, dass Du die Brust nicht zum Kind hinbewegen und damit "unter Spannung" oder "auf Zug" halten musst. In Deinem allerersten Video war das so, dass Du die Brust beim Andocken "zum Babymund gezogen/geschoben" hast. Dadurch ziehst Du die Brust/die Haut auf einer Seite straff und machst es Deinem Kind ganz schwer, die Brust wiederum in seinem Mund zu formen und zu halten, vor allem, wenn Du sie vom Babykinn/-hals zum Mund hochziehen musst.
Also: der Babymund sollte dort zu liegen kommen, wo Deine Brustwarze ist, wenn Du die Brust quasi einfach der Schwerkraft überlässt 8) . Handtuch/gerollter Waschlappen/ Handfläche können eine Auflage für die Brust bilden, aber sie sollte dennoch vor dem Sandwich-Formen locker beim Babymund liegen.

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Zum Liegendstillen:

Ganz wichtig und unverzichtbar: Dein Baby braucht eine feste Stütze im Rücken, von den Schulterblättern abwärts (NICHT auf Kopfhöhe, falls Ihr so einschlaft und das Baby sich dreht, darf nichts im Gesicht landen!) Bei fast allen, die ich kenne, haben sich dafür fest gerollte Handtücher bewährt (die Rolle sollte nicht zu dünn sein - Handtuch evtl. vor dem Rollen der Länge nach falten).

Wenn diese Stütze fehlt, fühlt das Baby sich nicht stabil und tendiert außdem dazu, mit der Hüfte und den Schultern Richtung Rückenlage zu kippen. Das führt schnell zur Tendenz, sich mit den Kiefern an der BW festzuhalten (autsch!) oder das Baby kann nicht richtig schlucken, weil es den Kopf Richtung Schulter verdrehen muss und zieht dann an der Brust, hat die BW schräg im Mund o.ä.. Entspannt ist auf jeden Fall anders - wir wollen aber ein entspanntes Baby 8) .

Hier* siehst Du Bilder, wie da aussehen kann (die mit dem lustigen gemusterten Laken).
Ich liege auf der Seite, mein Sohn in seinem Schlafsack auch. Mein Kopf auf einem Kopfkissen, aber die Schulter nicht. Sein Kopf ruht nicht auf meinem Arm, das wäre zu hoch für meine Brust. Ich versuche Bauch an Bauch mit ihm zu liegen, aber das klappt nicht. Es ist immer so 10 cm Platz zwischen unseren Bäuchen. Meine Brust ist ja recht groß,

Völlig in Ordnung so. Im Liegen haben Frauen mit großen Brüsten oft Abstand zum Babybauch. Wichtig ist, dass die Richtung immernoch stimmt, der Babynabel also zur Mama zeigt und nicht z.B. das Baby in Rückenlage nur den Kopf zur Mama dreht.
Ich versuche ihn mit der Nase auf BW Höhe zu legen, das klappt ich weiß nicht ob das klappt... Eigentlich ja. Aber: Wenn ich das mache ist seine ganze Nase in meiner Brust. Er finder das doof und feiert dann irgendwie rum...
Dann AM PO anfassen und etwas mehr Richtung Deiner Füße und Deines Bauches ziehen, bis die Nase frei ist und das Kinn schön fest an/in die Brust geschmiegt. (Oder Baby liegenlassen, wie es liegt, und Dich selbst in die genau entgegengesetzte Richtung bewegen mit dem gesamten Körper [s.u.] - NICHT nur die Brust!)
Er stößt sich auch mit seinen Füßen an meinen abgewinkelten Beinen ab und rutscht dadurch manchmal wieder zu hoch.
Ja, das haben meine auch gern gemacht :roll: :lol: .
Lösung bei Kind 1: eher weit unten im Bett starten (wenn man selbst die Beine anwinkelt, passt man ja auch weiter unten Richtung Fußende ins Bett) und dann hinterherrutschen.
Lösung bei Kind 2 (das sich einfach zu häufig und zu weit abgestoßen hatte :wink: ): Mamas Beine ausstrecken und stattdessen anlehnen.

In beiden Haltungen oft bequem: ein Kissen zwischen die eigenen Knie und ein weiteres (oder die Bettdecke) fest in Mamas Rücken/unters Becken stopfen (zum Drunterstopfen kurzs etwas aufs Baby zu rollen, Stopfen, zurückrollen).
Manchmal habe ich das Gefühl die BW ist zu tief also am unteren Mundwinkel.

Wird das besser, wenn Du die Brust zum Sandwich formst?
Kippe ich meinen Körper, stehe mich ein bisschen, dass sie höher kommt, bin ich ja im Ganzen aber auch abgeschrägt und so weiter weg...
Das müsstest Du eigentlich ausgleichen können, indem Du die 10 cm Abstand zwischen Dir und Deinem Baby verringerst.
Es ist schwierig den richtigen Moment zu treffen, wenn der Mund weit auf ist. Und dann weiß ich gar nicht, wie ich ihn zur Brust bringen soll und versuche aus Verzweiflung die Brust irgendwie zu ihm zu bringen... Ich kann mit der Hand gut an seinen Hinterkopf oder vielleicht die Schulterblätter. Aber wenn ich am Kopf drücke, drücke ich ihm den auf seine Brust, soll ja aber leicht nach hinten.
Die andere Hand brauche ich ja aber um die Brust zu formen.
Ich hab mal eine Anleitung zum Asymmetrischen Anlegen im Liegen getippt. Für's Anlegen mit "Sandwich statt Apfel" gilt ja analog das Gleiche, mit nur minimalen Abweichungen in der Bewegungsrichtung (und bitte in Eurem Fall: nicht Brust allein bewegen sondern ganze Mama). Vielleicht ist da was hilfreiches dabei für Dich.

Achso, und: Übung macht den Meister. Ich fand es lange Zeit herausfordernd, nicht diagonal im Bett zu enden, wenn alles passte :lol: . Macht ja aber nix 8) .

LG, blueberry


[* ich habe beide mit Sternchen gekennzeichneten Websites allein wegen der Bilder verlinkt. Über den Inhalt der restlichen Website kann ich KEINE Aussage treffen und das Verlinken soll NICHT als Empfehlung des gesamten Website gelten.]
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von merci32 »

Hallo blueberry!

Ich wünsch deiner Kleinen gute Besserung. Ich kenn das ja auch. Hoffentlich steckt der Rest der Familie sich nicht an!
Zur Zunge: Die Zunge liegt beim Stillen normalerweise ja über der unteren Kauleiste, hinter der nach außen gestülpten Unterlippe. Dadurch wird sie im Mundwinkel sichtbar, weil sie sich ja um die Brust schmiegt. Um sie im MUndwinkel zu sehen, muss man evtl. die Brust und/oder die Unterlippe vorsichtig mit einem Finger ein bisschen wegzupfen.
Ich hatte da auch mit der Stillberaterin hier drüber gesprochen - sie meint, mein Sohn ist sehr "empfindlich" und lässt sich schnell stören/ablenken. Einmal hatte sie das auch versucht. Ich hab das heute wieder probiert, aber er lässt sofort die Brust los...
Meinst du, ich sollte sie bitten nochmal zu kommen und danach zu schauen?
Es gibt noch ein paar andere Formen von bewegungseinschränkenden Zungenbändchen
Ich hab angst, dass es nachher sowas ist und dann warte ich ganz umsonst darauf, dass er 5 Monate alt wird und sich der hohe Gaumen verwächst. Meine Hebamme war toll, es war eine tolle Geburt - aber beim Stillen hatte sie ziemlich wenig Ahnung. Die Kinderärztin - mhm? Hab ich nach der Sache mit dem Logopäden jetzt gewechselt, also zur nächsten U Untersuchung. Die Stillberaterin ist ja nun eine IBCLC. Soll ich sie da vielleicht nochmal drauf ansprechen?
Hast Du selbst, wenn es kneift, das Gefühl, dass der Mund nicht weit genug offen ist? (Sprich: Kneift er Deines Erachtens dann die Kauleisten zusammen?)
Von außen (soweit ich das auf den Videos sehen konnte) sieht es eher nicht so aus - da sieht man vom Kneifen recht wenig. Es könnte sein, dass Dein Baby die Zunge ungünstig einsetzt und die BW zwischen Zunge und Gaumen "gekniffen" wird.
Ich galube das Problem daran ist, dass es nicht immer gleich ist. Generell habe ich den Eindruck, dass ich mir aussuchen kann, ob es sich an der BW Spitze fies anfühlt oder ob es "außen" kneift. Und da nehme ich tausend mal lieber das Kneifen. Ich weiß nicht, ob er den Mund nicht weit genug offen hat. Manchmal denke ich das beim Anlegen, aber dann fühlt es sich doch ganz ok an. Aber er kneift schon mit den Kauleisten, aber eher mit der unteren. Da frage ich mich, ob er die Zunge vielleicht zurückgezogen hat...
Hat sie mal was von richtigem Saugtraining gesagt?
Nein, davon war nie die Rede. Ich seh schon, ich sollte sie doch nochmal anrufen?
ist Euch das vor Ort gezeigt worden und hat Euch jemand beim Durchführen zugeschaut und korrigiert? Wie geht es Eurem Baby damit?
Jein. Sie hat mir das bei einem Hausbesuch erklärt. Aber ich habe das dann nicht direkt bei meinem Sohn gemacht und sie hat nicht dabei zugeguckt. Ich bin da so unmotiviert mit, weil ich das Gefühl hab, dass das gar nicht klappt. Ich lasse ihn den kleinen Finger einsaugen (also nicht einfach reingesteckt), drehe ihn dann um und gehe dann "hüpfend" (wie soll ich das beschreiben? so mehrere Druckpunkte setzend) zur Zungenspitze. Die Stillberaterin sagte, die Zunge soll sich dabei nach vorn hin entspannen und quasi "rausgestrichen" werden. Das klappt aber fast nie, eigentlich nie. Sie sagte dann wir sollen das im Fliegergriff machen. Das klappt aber auch nicht...
kannst Du mir per PN bitte einen Direktlink schicken?
Hast du. :)
Ich kann nachvollziehen, dass sich das läppert mit dem Geld
Die Logopäding schickt der Kinderärztin jetzt einen Bericht, dass die dann (hoffentlich auch wirklich!) das Rezept ausstellt. Ich bin morgen nochmal bei der Logopädin, derselben weil diese nun eben diesen Bericht macht, dass ich auch das Rezept bekomme.
Die Idee mit dem Zahnarzt behalte ich aber im Hinterkopf, das klingt nach einer sehr guten Option. :)
auch Gesichtsmassagen (nicht IM Mund, sondern außen am Gesicht), die bei Stillproblemen Anwendung finden können. Wenn es also mehrere bei Euch in der Gegend gibt, die CaMo anbieten, fände ich es durchaus lohnenswert, gezielt nochmal nach jemandem zu suchen, der nicht zum allerersten Mal ein Kind mit Stillproblemen betreut!
Ich frag die Logopädin mal nach ihren Erfahrungen mit Stillkindern - hoffentlich fühlt sie sich nicht auf den Schlips getreten.... :? Ich spreche sie auf die Gesichtsmassage an. Wenn das alles immer noch doof ist, probiere ich über den Zahnarzt ein Rezept zu bekommen und dann nochmal eine andere Logopädin/Physiotherapie zu kriegen mit vorherigem die Liste durchtelefonieren.
Aber erstmal sehen was sie morgen sagt, vielleicht ist das ja auch gut...
ein Teil der Schmerzen am Vasospasmus liegt.
Mhm ja, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Eigentlich ist es im Wohnzimmer warm. Aber ja, ich kann es noch wärmer machen. Das Körnerkissen (muss ich erstmal besorgen, das einzige das wir haben hat meine Tochter immer in Beschlag, wenn sie ins Bett geht, das mag sie so gern) dann vorm BH Öffnen auf die Brust? Das die so schön warm rauskommt, dass die BW dann gar nicht erst weiß wird? Oder erst wenn die BW schon weiß ist, dass sie vorm Stillen durch die Wärme wieder rot wird?
B6 hab ich heute in der Apotheke bestellt, ist morgen da. Magnesium und Calcium nehme ich wie das auf der Website stand.
Du musst das finden, das für Euch praktisch taugt und sich am besten anfühlt, nicht das, was ich "für richtig" halte.
Ja, aber trotzdem ist der Input ja sehr wichtig. Ich hab das heute doch wieder so gemacht, dass sein unterer Arm um mich rum liegt - und finde das doch besser, das kneift weniger. Die blueberry Position ist aber echt schwierig - schwerer als Schnürsenkel binden. :mrgreen: Da würde ich zurückkehren, wenn das jetztige sich doch als totale Sackgasse herausstellt.
Also: der Babymund sollte dort zu liegen kommen, wo Deine Brustwarze ist, wenn Du die Brust quasi einfach der Schwerkraft überlässt 8) . Handtuch/gerollter Waschlappen/ Handfläche können eine Auflage für die Brust bilden, aber sie sollte dennoch vor dem Sandwich-Formen locker beim Babymund liegen.
Das versuche ich morgen besser zu machen. Das ist zwar grundsätzlich schon so, aber da könnte vielleicht Verbesserungspotenzial liegen.
Völlig in Ordnung so. Im Liegen haben Frauen mit großen Brüsten oft Abstand zum Babybauch. Wichtig ist, dass die Richtung immernoch stimmt, der Babynabel also zur Mama zeigt und nicht z.B. das Baby in Rückenlage nur den Kopf zur Mama dreht.
Ah gut, dann muss ich mir deshalb ja keine Gedanken mehr machen.
Er finder das doof und feiert dann irgendwie rum...
Das sollte "eiert" heißen, Autokorrektur. :mrgreen:
Dann AM PO anfassen und etwas mehr Richtung Deiner Füße und Deines Bauches ziehen, bis die Nase frei ist und das Kinn schön fest an/in die Brust geschmiegt.
So erreiche ich, dass er den Kopf mehr in den Nacken kippt und so die Nase frei ist, aber das Kinn fest an der Brust?
Wird das besser, wenn Du die Brust zum Sandwich formst?
Wenn ich nachts nur nicht so müde wäre... ;) Puh... Ich werde diese Nacht darauf achten...
Das müsstest Du eigentlich ausgleichen können, indem Du die 10 cm Abstand zwischen Dir und Deinem Baby verringerst.
Ja, ich hatte das Gefühl, dass das letzte Nacht was gebracht hat. :)

Situation nachts im Liegen
Ist doch deutlich besser geworden. Nicht toll, aber besser. Manchmal einige Züge schmerzfrei!!!! Ist ja egal, ein bis drei Züge ohne Schmerz und ohne Kneifen sind ja mehr als gar keiner. Wie das kommt, kann ich nicht sagen und vor allem leider auch nicht, warum das dann nicht die ganze Zeit schmerzfrei weitergeht. Aber vielleicht ist das ja der erste Schritt auf dem Weg zur 5-Monats-Grenze? Auf jeden Fall macht er dieses ganz dolle Kneifen als ich geschrieben hab, ich mag ihm die Brust am liebsten gar nicht wiedergeben, weil gleich der erste Haps so ein fieses Kneifen ist, das war letzte Nacht nicht.

Situation tags im Sitzen
Leider ist jetzt doch dieses fiese an der BW Spitze zurück. Ich hatte heute zwei Ibuprofen. Aber allein die Tatsache, dass ich da nicht so hinterher bin, die auch wirklich alle 6 Stunden zu nehmen, zeigt ja, dass der Schmerz nicht so schlimm ist wie zuvor. Aber ich nehme wirklich alles lieber als dieses an der BW Spitze, das ist ganz furchtbar.
Auch wenn das zurück ist, hatte ich trotzdem ein ganz tolles Erfolgserlebnis: Eine Änderung an der Position hat etwas bewirkt! Sonst war es immer so, dass ich ihn zehn mal abgedockt, verrückt habe, aber es nie auch nur den leistesten Unterschied gemacht hat, immer der gleiche Schmerz. Das war heute nicht so. Einmal war dann das an der BW Spitze auch ganz weg, weil ich ihn dann doch mehr auf BW auf Nase Richtung wieder geschoben hab. Und dieses es gibt doch Ursache Wirkung - das gibt mir heute Auftrieb.
Und auch hier war es so: Es gab schmerzfreie Züge. Und ich würde das nicht ganz allein auf die Ibuprofen schieben wollen, denn die hilft natürlich, betäubt ja aber die Brust auch nicht. (Ich bin auch von 600 auf 400 runtergegangen.)
Ich hab immer noch wahnsinnig angst, dass dieser Schmerz an der BW Spitze in voller Wucht zurückkommt. Aber ich bin doch leicht optimistisch heute.

Und mich erleichtert das so wahnsinnig, dass ich jetzt weiß, ok es liegt am hohen Gaumen - ich bin nicht schlud. Das nimmt ja nicht den Schmerz - aber das entspannt die Situation doch ungemein. :)

Viele Grüße!
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von merci32 »

Ach so: In einem anderen Thread hattest du was von Nuckeltier geschrieben, dass die Eltern dann stolz sagen, mein Kind nuckelt nicht mehr, aber gar nicht wahr, das Ohr vom Hasen ist ganz abgelutscht.
Wäre das denn eine Alternative für uns?
Am liebsten würde ich ihm den Schnuller geben. Aber das geht ja nicht wegen des Kneifens.
Und den Daumen hätte ich lieber nicht so gern.

Das ist wirklich schwierig, finde ich. Gibt es da irgendeine Zwischenlösung? Also wenn Brust so viel er möchte nicht geht, weil mir das weh tut (das ist übrigens wirklich traurig, ich hab schon oft das Gefühl, er möchte gern noch nuckeln, oder so Schlückchen trinken, einfach weils so schön ist und ich breche das dann aber ab, weil ich weiß, dass er an sich mit der Mahlzeit selbst (also von der reinen Milchmenge her) fertig und zufrieden ist, eben weil ich das nur so lange mitmachen mag wie es "sein muss"). Und aber der Schnuller auch nicht geht und ich auch gern hätte, dass er den Daumen nicht nimmt.

Oder will ich da einfach zu viel und muss mich damit abfinden, dass er den Daumen nimmt?
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von Enni »

Wegen des Daumens: vielleicht mag er ihn ja gar nicht dauerhaft haben. Mein Kleiner ist auch ein Saugverwirrungskandidat; Schnuller führten zu fehlendem korrektem Vakuum, sogar mein eigener Finger löste an seinem dritten Lebenstag eine leichte Saugverwirrung aus. Irgendwann entdeckte er seinen Daumen, dann seine Finger, nuckelte lange darauf herum, und ich fand es nicht wirklich toll, aber es gab keine Alternative. Und irgendwann - so vor zwei, drei Monaten - war es vorbei. Seitdem nuckelt er nur noch (ohne Saugverwirrung) an meinem Finger, wenn wir Auto fahren. Sein Daumen und seine Finger sind total out.

Also: abwarten, vielleicht erledigt sich das Daumen-Problem ja von selbst. :-)

Ansonsten Hut ab, wie du kämpfst! Ich habe beim Großen drei Monate nur unter Schmerzen stillen können, und es war schlimm. Du hast jetzt schon so viel geschafft! Ich drück dir feste die Daumen, dass du das Stillen bald genießen kannst!
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von blueberry »

merci32 hat geschrieben:
ist Euch das vor Ort gezeigt worden und hat Euch jemand beim Durchführen zugeschaut und korrigiert? Wie geht es Eurem Baby damit?
Jein. Sie hat mir das bei einem Hausbesuch erklärt. Aber ich habe das dann nicht direkt bei meinem Sohn gemacht und sie hat nicht dabei zugeguckt. Ich bin da so unmotiviert mit, weil ich das Gefühl hab, dass das gar nicht klappt. Ich lasse ihn den kleinen Finger einsaugen (also nicht einfach reingesteckt), drehe ihn dann um und gehe dann "hüpfend" (wie soll ich das beschreiben? so mehrere Druckpunkte setzend) zur Zungenspitze. Die Stillberaterin sagte, die Zunge soll sich dabei nach vorn hin entspannen und quasi "rausgestrichen" werden. Das klappt aber fast nie, eigentlich nie. Sie sagte dann wir sollen das im Fliegergriff machen. Das klappt aber auch nicht...
Nur ganz kurz hierzu, der Rest morgen:

Deshalb hab ich nachgefragt. Ich würde sagen: dann lasst das einfach bleiben mit dem Zungenspaziergang! Dann ist das nicht das Richtige. Folge da Deinem Bauchgefühl und Deinem Eindruck, dass das nix bringt - den würde ich nach Deiner Beschreibung nämlich teilen.

Frag sie lieber nochmal gezielt, ob sie selbst Erfahrung mit Saugtraining bei falscher Zungenstellung und ähnlichem hat, oder wen sie Dir da empfehllen könnte aus der Gegend. Das wäre zielführender.

LG und eine gute Nacht,
blueberry

P.S.: Liegendstillen TAGSÜBER üben, aus den Gründen, die ich in der verlinkten Anleitung geschrieben hatte.
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von blueberry »

Liebe Merci,

Danke für die Besserungswünsche! Ja, die Kleine ist wieder fit und bisher hat sich niemand angesteckt :D .
merci32 hat geschrieben:Ich hatte da auch mit der Stillberaterin hier drüber gesprochen - sie meint, mein Sohn ist sehr "empfindlich" und lässt sich schnell stören/ablenken. Einmal hatte sie das auch versucht. Ich hab das heute wieder probiert, aber er lässt sofort die Brust los...
Meinst du, ich sollte sie bitten nochmal zu kommen und danach zu schauen?
Verstehe. Nein, dann lass ihn in Ruhe, wenn ihn das so stört. Evtl. kannst Du beim Andocken sehen, ob er beim Mund weeeeit Aufmachen die Zunge unten (über der unteren Kauleiste) hat?
merci32 hat geschrieben:Und mich erleichtert das so wahnsinnig, dass ich jetzt weiß, ok es liegt am hohen Gaumen - ich bin nicht schlud. Das nimmt ja nicht den Schmerz - aber das entspannt die Situation doch ungemein. :)
Das kann ich Dir zu 100% nachfühlen, es ging mir nach der KISS-Diagnose meines Sohnes genauso - endlich hatte ich eine Erklärung für unsere Still- und Trageprobleme!
merci32 hat geschrieben:
Es gibt noch ein paar andere Formen von bewegungseinschränkenden Zungenbändchen
Ich hab angst, dass es nachher sowas ist und dann warte ich ganz umsonst darauf, dass er 5 Monate alt wird und sich der hohe Gaumen verwächst. Meine Hebamme war toll, es war eine tolle Geburt - aber beim Stillen hatte sie ziemlich wenig Ahnung. Die Kinderärztin - mhm? Hab ich nach der Sache mit dem Logopäden jetzt gewechselt, also zur nächsten U Untersuchung. Die Stillberaterin ist ja nun eine IBCLC. Soll ich sie da vielleicht nochmal drauf ansprechen?
Sollte es sich nicht "verwachsen", können wir ja diesem Gedanken nochmal nachgehen. Ich kenne das aber nur aus der Theorie und weiß nicht, ob es einem in Deutschland überhaupt gelänge, in der Nähe einen Zahnarzt, Kinderarzt o.ä. zu finden, der sowas wie einen "posterior tongue tie" überhaupt behandeln würde. Ich vermute also, da liefe es dann auf "wenigstens wissen, woran es liegt" hinaus... Also brauchen wir da jetzt nicht drüber nachzudenken. Ich finde "falsche Saugtechnik" auch wahrscheinlicher nach Eurer Vorgeschichte mit Flaschen und allem - ich würde also eher in Richtung Saugtraining meine Fühler ausstrecken.

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merci32 hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob er den Mund nicht weit genug offen hat. Manchmal denke ich das beim Anlegen, aber dann fühlt es sich doch ganz ok an. Aber er kneift schon mit den Kauleisten, aber eher mit der unteren. Da frage ich mich, ob er die Zunge vielleicht zurückgezogen hat...
Zur Zungenhaltung: das schon erwähnte Saugtraining. Wenn Deine IBCLC (wie es scheint) damit selbst keine Erfahrung hat, vielleicht gibt es eine andere IBCLC in Eurer Nähe, die das kann? Hattest Du nicht auch Kontakt zu Frau Gr*sens? Sie kann Dir da bestimmt jemand Geeignetes empfehlen (oder diesbezüglich selbst helfen)!

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Zum Mundöffnen: Das kann man Kindern vormachen und mit Worten wie "Gaaaanz weit auf!" begleiten. Es lohnt sich, das immer wieder vorzumachen und ist völlig non-invasiv. Wenn Dein Baby (z.B. beim Gähnen) den Mund ganz weit aufmacht, kannst Du es auch dazu sagen. "Genau: gaaaanz weit auf!". Immer mit viel Begeisterung und Freude :D . Wichtiger aber eben: beim Andocken (und neu-Andocken nach Abmachen) dazusagen und parallel dazu auch vormachen (also sitzt man beim Andocken dann mit gaaaaanz weit offenem Mund da :lol: und freut sich wahrnehmbar, wenn es geklappt hat 8) )

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Stichwort Abmachen: ich seh Dich auf den Videos immer mit dem Daumenrecht zügig abmachen - kommst Du so denn wirklich zwischen die Kauleisten Deines Babys um das Vakuum komplett zu lösen? Ich hab da selbst mit dem kleinen Finger oft Probleme und es dauert auch nen Moment. Wenn man zu schnell abmacht und vor allem das Vakuum nicht zuverlässig komplett löst, sondern die BW gegen Widerstand rauszieht/-schiebt, kann das viele kleine (nicht unbedingt sichtbare) Verletzungen innen und außem am Gewebe machen, die Schmerzen verursachen können.

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merci32 hat geschrieben:Eigentlich ist es im Wohnzimmer warm. Aber ja, ich kann es noch wärmer machen. Das Körnerkissen (muss ich erstmal besorgen, das einzige das wir haben hat meine Tochter immer in Beschlag, wenn sie ins Bett geht, das mag sie so gern) dann vorm BH Öffnen auf die Brust? Das die so schön warm rauskommt, dass die BW dann gar nicht erst weiß wird? Oder erst wenn die BW schon weiß ist, dass sie vorm Stillen durch die Wärme wieder rot wird?
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Günstig wäre, wenn die BW nicht schon weiß in den Babymund geht. Mit einer "verkrampften" BW ein Baby anzudocken (wobei die BW ja langgezogen werden soll im Babymund), stelle ich mir unangenehm vor. Schau, womit Du zurecht kommst und was für Euch passt - das kann man pauschal nicht beantworten. Wenn Dein HÄNDE, mit denen Du die Brust hantierst, schön warm sind (evtl. mal ein warmes Handbad im Waschbecken machen - anschließend gut trocknen! - falls Du zu kalten Händen neigst) ist das sicher auch nicht verkehrt.
B6 hab ich heute in der Apotheke bestellt, ist morgen da. Magnesium und Calcium nehme ich wie das auf der Website stand
Prima! Dem würde ich unbedingt seine Zeit geben und es konsequent ein, zwei Wochen betreiben, ob das zur Verbesserung seinen Beitrag tun kann. Wirst Du B6 isoliert nehmen oder als Vitamin-B-Komplex?
merci32 hat geschrieben:Ich frag die Logopädin mal nach ihren Erfahrungen mit Stillkindern - hoffentlich fühlt sie sich nicht auf den Schlips getreten.... :? Ich spreche sie auf die Gesichtsmassage an. Wenn das alles immer noch doof ist, probiere ich über den Zahnarzt ein Rezept zu bekommen und dann nochmal eine andere Logopädin/Physiotherapie zu kriegen mit vorherigem die Liste durchtelefonieren.
Aber erstmal sehen was sie morgen sagt, vielleicht ist das ja auch gut...
Und, wie war's? Vielversprechend oder eher "ich suche mal noch nach einer Alternative"?
merci32 hat geschrieben: Ich hab das heute doch wieder so gemacht, dass sein unterer Arm um mich rum liegt - und finde das doch besser, das kneift weniger.
Ja, das wäre auch meine Anmerkung zum Video gewesen, dass ich das mit dem Arm ändern würde, damit Du ihn näher zu Dir ranziehen kannst mit seinem Bauch und er tendenziell mit dem Gesichtchen (Wangen und Kinn) in der Brust "versinken" kann.

Ich weiß nicht genau, wie stabil das Stillkissen liegt, wenn Du Dein Baby richtig nah an Dich ran nimmst - läuft er dann Gefahr, an Deinem Bauch vom Stillkissen zu rutschen? Wenn ja: es gibt sogenannte amerikanische Stillkissen aus Schaumstoff zum Umschnallen (bei denen kann das per se nicht passieren - Strahl im Zwillingsstillthread hat gerade gute Erfahrungen damit gemacht) und man kann sich sonst bestimmt auch an den Bezug von einem B*ppy oder einem anderen kleinen Stillkissen einen Koffergurt o.ä. befestigen, der verhindert, dass zwischen Mamas Bauch und Stillkissen eine Lücke entsteht, in die das Baby rutscht, wenn man es ganz zu sich ranholt. (Oder eben, wie gesagt, ganz ohne Stillkissen - ob nun mit Handtuch oder ohne, Hauptsache stabil, so dass Dein Kleiner sich nicht wackelig fühlt und nahe genug an/in der Brust landet.)
merci32 hat geschrieben:
Dann AM PO anfassen und etwas mehr Richtung Deiner Füße und Deines Bauches ziehen, bis die Nase frei ist und das Kinn schön fest an/in die Brust geschmiegt.
So erreiche ich, dass er den Kopf mehr in den Nacken kippt und so die Nase frei ist, aber das Kinn fest an der Brust?
Wenn das nicht dazu führt, dass er mit dem Kinn an Deine Brust geschmiegt ist, kann das entweder daran liegen, dass Du insgesamt zu weit entfernt bist vom Baby (im Liegen also näher an ihn ranrutschen müsstest) bzw. er von Dir zu weit weg ist (im Sitzen Du also Dein Baby mit seinem Bauch näher an Dich ziehen könntest), oder es liegt schlicht am dauerhaften Sandwich-Formen - dann ist es okay, solange Du mit Deinen Fingern dennoch weit genug weg bist vom Babymund, dass er Dich auch beim weeeeit Aufmachen des Mundes beim Andocken nicht mit den Lippen an Deinen Fingern berührt.
merci32 hat geschrieben:ein ganz tolles Erfolgserlebnis: Eine Änderung an der Position hat etwas bewirkt! Sonst war es immer so, dass ich ihn zehn mal abgedockt, verrückt habe, aber es nie auch nur den leistesten Unterschied gemacht hat, immer der gleiche Schmerz. Das war heute nicht so. Einmal war dann das an der BW Spitze auch ganz weg, weil ich ihn dann doch mehr auf BW auf Nase Richtung wieder geschoben hab. Und dieses es gibt doch Ursache Wirkung - das gibt mir heute Auftrieb.
Ich wünsche Dir noch viele solcher Erlebnisse! :D
merci32 hat geschrieben:Das ist wirklich schwierig, finde ich. Gibt es da irgendeine Zwischenlösung? Also wenn Brust so viel er möchte nicht geht, weil mir das weh tut (das ist übrigens wirklich traurig, ich hab schon oft das Gefühl, er möchte gern noch nuckeln, oder so Schlückchen trinken, einfach weils so schön ist und ich breche das dann aber ab, weil ich weiß, dass er an sich mit der Mahlzeit selbst (also von der reinen Milchmenge her) fertig und zufrieden ist, eben weil ich das nur so lange mitmachen mag wie es "sein muss"). Und aber der Schnuller auch nicht geht und ich auch gern hätte, dass er den Daumen nicht nimmt.

Oder will ich da einfach zu viel und muss mich damit abfinden, dass er den Daumen nimmt?
Rückfrage: Saugt er denn tatsächlich am Daumen? Also, so richtig mit Sog und so? Oder hat er Daumen und evtl. auch mal andere Finger einfach mal im Mund und lutscht dran, erkundet sie mit der Zunge und den Lippen etc.? Das ist ja ein Unterschied.

LG, blueberry
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merci32
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Re: Ständig wunde Brustwarzen

Beitrag von merci32 »

Hallo!

Mir gehts richtig gut. Es ist immer noch nicht toll, aber trotzdem: Ich finde, es geht in die richtige Richtung. Kleine Schritte, Mini Schritte, aber ich bin so so froh darüber. :)
Verstehe. Nein, dann lass ihn in Ruhe, wenn ihn das so stört. Evtl. kannst Du beim Andocken sehen, ob er beim Mund weeeeit Aufmachen die Zunge unten (über der unteren Kauleiste) hat?
Ich habs jetzt doch einmal geschafft. Ich hab die Brust ein bisschen zurückgezogen und konnte in seinem Mundwinkel seine Zunge sehen. Das heißt dann, dass er die Zunge über der Kauleiste hat?
der sowas wie einen "posterior tongue tie" überhaupt behandeln würde.
Ich hatte die Logopädin da nochmal drauf angesprochen und sie hat auch in seinem Mund gefühlt diesmal, an ihrem Finger saugen lassen und ich hab das mit dem Zungenbändchen auch nochmal gesagt. Und sie meint, er hat eine super Zunge. ;) Also machen wir uns da jetzt wirklich einfach keine Gedanken drum (gar nicht so einfach).
Zur Zungenhaltung: das schon erwähnte Saugtraining.
Also die Logopädin meinte ja, sie würde an seiner Saugtechnik nix verändern wollen, weil er genug Milch bekommt und daraus schließt sie, dass mit seiner Saugtechnik alles ok ist. (Weiß ich jetzt natürlich nicht, ob sie da klug schließt?) Im Moment habe ich ja das Gefühl, dass es tatsächlich so ist, dass sich der hohe Gaumen verwächst. Sollte nochmal was doof werden, würde ich da aber drauf zurückkommen.
um Mundöffnen: Das kann man Kindern vormachen und mit Worten wie "Gaaaanz weit auf!" begleiten.
Ja, das hat meine IBCLC hier auch gesagt. Hab ich auch gemacht, aber er hat das noch nie nachgemacht... :? Er findet es aber sehr lustig. ;)
Stichwort Abmachen: ich seh Dich auf den Videos immer mit dem Daumenrecht zügig abmachen - kommst Du so denn wirklich zwischen die Kauleisten Deines Babys um das Vakuum komplett zu lösen?
Ja, ich weiß eigentlich macht man das mit dem kleinen Finger. Ich hab das bei meiner großen Tochter auch schon so gemacht. Irgendwie ist das so drin. Ja doch, ich schieb den Daumen ganz zwischen die Kauleisten und löse das Vakuum richtig.
Günstig wäre, wenn die BW nicht schon weiß in den Babymund geht.
Ja, da muss ich mich drum kümmern, das Kissen zu besorgen. Ich nehme fleißig Calcium, Magnesium und B6 (nicht als Komplex) und das war zumindest die letzten zwei Tage nicht gewesen.
Und, wie war's? Vielversprechend oder eher "ich suche mal noch nach einer Alternative"?
Die Logopädin schiebt die Probleme eher nicht auf den hohen Gaumen. Aber die Logopädin ist ja auch keine Stillberaterin. ;) Ich würde meinen, die Wahrheit liegt am Ende irgendwo in der Mitte. Sie sagt, mein Sohn hat eine starke Spannung in den Armen und im Schulterbereich und dass er da immer so eine Tendenz nach hinten hat. (Ich hoffe, ich beschreibe das verständlich genug...) Das hatte sie ja letztes Mal schon gesagt, und das stimmt auch, dass er den oberen Arm beim Stillen immer so ganz weit nach hinten streckt. Und daher ja auch die Tipps vom letzten Mal, mit dem Füße/Sitzhöcker Gegendruck geben, Arme so nach vorn beugen/bringen, Hand drücken.
Und das hilft auch. Das Hand drücken wie gesagt irritiert ihn eher. Den Popo klemm ich mir wie beschrieben gegen den Ellenbogen und das obere Ärmchen halte ich so nach vorn, dass er das nicht nach hinten strecken kann. Und doch ja, ich finde, das nützt was.
Sie hat jetzt auch noch zum Massieren was gezeigt. Ich soll ihn so "knautschen", so die Arme an ihn drücken (schwierig zu beschreiben), also ihm die Arme im Liegen an ihn randrücken. Außerdem das Becken hin und her kippen, wenn die Beine unten sind und wenn sie oben sind. Dann Hand und Fuß diagonal zusammenführen und dann diagonal ganz ausstrecken. Die Kopfhaut hin und her schieben. Die Wangen ausstreichen. Den Bauch mit diagonalen langen Bewegungen ausstreichen.
Sie meint, ich soll das nach Möglichkeit vorm Stillen machen. Hier geht es gerade drunter und drüber, vorm Stillen haben wir das jetzt noch nicht geschafft, aber auf dem Wickeltisch jeden Tag haben wir das gemacht. Die Logopädin meint, er muss seine Spannung quasi "loswerden".
Ich finde auch, das hört sich alles ganz schlüssig an.

Sie meinte, wenn diese Spannung im Schulterbereich nicht weg geht, dann könnte man noch zu einer Physiotherapeutin gehen, die auch Castillo Morales macht. Aber das warte ich jetzt erstmal ab.

Ich hab das Gefühl: Der hohe Gaumen verwächst sich langsam und die Massage von der Logopädin trägt dazu bei, dass die Zeit bis dahin erträglicher wird.
Und das gemeinsame Suchen hier nach einer guten Stillposition natürlich.
amerikanische Stillkissen aus Schaumstoff zum Umschnallen
Ja, das hab ich schon mal im Internet gesehen und fand, dass das so panne aussieht und ob das was bringt. ;) Interessant, dass das tatsächlich Sinn macht. Ich behalte das auf jeden Fall im Hinterkopf. Ja doch, er rutscht manchmal so komisch auf mich und das boppy dann irgendwie von mir weg. Da muss ich noch dran üben. Vielleicht ist das zum Umschnallen dann tatsächlich eine gute Option.
Dann AM PO anfassen und etwas mehr Richtung Deiner Füße und Deines Bauches ziehen
Das krieg ich nicht hin... Ich kann/mag die Brust nicht loslassen... Ich war jetzt die letzen beiden Nächte auch sehr nachlässig. :| Nicht so schlau. Ich muss jetzt egal wie müde wieder Kissen in seinen Rücken stopfen und wirklich die Augen richtig aufmachen und gucken was ich da eigentlich mache... Die Augen wollen ja nachts gar nicht so richtig auf... Ja, und das tags auch wirklich mal im Liegen angehen...
Rückfrage: Saugt er denn tatsächlich am Daumen? Also, so richtig mit Sog und so? Oder hat er Daumen und evtl. auch mal andere Finger einfach mal im Mund und lutscht dran, erkundet sie mit der Zunge und den Lippen etc.? Das ist ja ein Unterschied.
Er macht natürlich dieses Finger/Faust/Daumen in den Mund stecken so zum Erkunden. Aber er macht das mit dem Daumen auch wirklich richtig zum Nuckeln/Saugen, so wie er das sonst mit einem Schnuller machen würde...

Stand der Dinge
Es ist also immer noch nicht toll. Manchmal ist dieses Reiben an der BW Spitze wo ich denke, auweia, wenn das nicht dieser furchtbare Schmerz an der BW Spitze wird. Das Kneifen ist aber deutlich besser geworden. Immer noch ist es so, dass wenn ich an der Position was verändere, dann auch tatsächlich der Schmerz/das unangenehme Gefühl weniger wird - und das für mich ganz toll immer noch ist. Die Momente wo ich denke - huch, irgendwie fühlt sich das jetzt ja gar nicht doof an - das wird mehr. Das ist dann nicht die ganze Mahlzeit lang so, auch obwohl ich da gar nix verändere. Aber es ist ja immerhin einen Teil der Mahlzeit so.

Ich hoffe jetzt ganz doll, dass das wirklich die ersten Schritte auf dem Weg zu "richtig gut" sind und es nicht wieder - wie so oft - einen herben Rückschlag gibt.
Und ich melde mich natürlich weiterhin und berichte, wie es uns geht. :)

Und: Vielen vielen Dank liebe blueberry für deine Zeit mitten in der Nacht trotz deiner Kinder! Ohne dich hätte ich auf jeden Fall aufgegeben, dank dir hatte ich die Kraft weiter zu machen - und jetzt zu erleben, dass es besser wird. Und es ist so schön, meinen Kleinen zu stillen.
Auch allen anderen hier (natürlich auch Teazer!) - vielen lieben Dank fürs Mitlesen und Tipps geben und da sein und liebe Worte finden. Das hat mir ganz viel Kraft gegeben.
Drückt mir die Daumen, dass das jetzt wirklich gut und schmerzlos wird!

Liebe Grüße!
Der Kleine 7/2016, der Mittlere 10/2014, die Große 01/2012.
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