Auch hier wieder nur meine laienhafte Erfahrung: Der Pirat hat mit knapp 7 Monaten angefangen, nennenswerte Mengen zu essen. Stillen war da aber, glaube ich, noch ziemlich lange die Hauptnahrungsquelle. Ich kenne einige Kinder, die deutlich laenger praktisch vollgestillt haben, Heute sind sie alle gesund und gut ernaehrt. Ich glaube, bis zum Ende des ersten Lebensjahres muss man sich da schonmal gar keine Sorgen machen ("Food under one is just for fun"). Wenn manche Kinder mit 5 Monaten schon krabbeln und andere erst mit einem Jahr, und das alles normal ist, warum sollen dann alle Kinder auf den Tag genau mit 6 Monaten 200 g Brei pro Mahlzeit verputzen?millenia hat geschrieben: Ich hoffe so sehr, dass die Kleine bald etwas Beikost zu sich nimmt, dann kann ich das bestimmt wieder lockerer sehen. Aber auch das Thema Beikost muss ich lockerer sehen, sie scheint noch nicht bereit zu sein. Ab wann muss man sich da eigentlich Gedanken machen?
Ich weiss nicht, ob das bei allen Kindern so ist, aber der Pirat isst sozusagen "zyklisch". Er hat Phasen, da haut er rein, dass man sich ernsthaft fragt, wie die Gesetze der Physik zulassen koennen, dass das alles in dem kleinen Bauch verschwindet. Und dann koennen wieder Wochen vergehen, in denen er nach ein paar Loeffelchen beschliesst, satt zu sein. Anfangs hat es mich total gestresst, wenn er tagelang nur Miniportionen essen wollte oder z.B. alles ausser Yoghurt und ein bisschen Obst verweigert hat. Inzwischen habe ich ja nun die Erfahrung gemacht, dass sich das ausgleicht und er dann irgendwann wieder aufholt und sich dabei immer guter Gesundheit erfreut.