Meine Diagnosewoche

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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elamshin
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von elamshin »

Kann ich auch bestätigen. Essen, zuerst Brei und jetzt meist normales Tischessen wird max. auf Zimmertemperatur gern gegessen. Obst wird generell kalt gemocht.
2/2012, 8/2014 und 9/2019
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Sakura
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Sakura »

Stimmt, wie Miracleine sagt: bei uns wird alles gegessen, hautpsache kalt. Sogar kühlschrankkalt wird problemlos angenommen, warmes geht gar nicht.
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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jusl
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von jusl »

Aufwärmen.... Hm.... Es gibt ja Gegner der Mikrowelle, mir sind aber keine wissenschaftlichen Studien bekannt, die das belegen.
Oder, jusl? Was sagt die Physikerin zur Mikrowelle?
Nix :lol: , aber Biologen sagen: "Igitt, Keimschleuder!" wenn man nochmal "auf lauwarm" aufwärmt. Ich kann mich da den anderen nur anschließen: mit heißem Wasser zubereitet, und dann ein Weilchen stehen lassen und dann kühl/zimmerwarm/kühlschrankkalt essen, ist bei 6 Monate alten Babys kein Problem.

Wobei ich zugeben muss: so ganz hab ich den Arbeitsaufwand nicht verstanden. :oops: Flocken in die Schüssel geschüttet, heißes Wasser aus dem Wasserkocher drüber, dann einen Klacks Fett dazu - das ist doch eigentlich eine Sache von wenigen Sekunden, oder? Wenn die Babys das dann mögen, supi, wenn nicht, ess ich's entweder einfach selbst, oder lass es eine halbe Stunde stehen und probiere es dann noch mal. Eigentlich easy.

LG
Julia
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Nina
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Nina »

Naja die Zubereitung ist ja auch nicht das Problem. Aber zum Füttern brauch ich Zeit und Ruhe. Also erstmal den richtigen Moment abpassen, wo im Optimalfall BEIDE essen wollen. Dann eins in die Wippe, eins auf den Schoß und abwechselnd füttern. Dauert dann theoretisch so 15 Minuten ungefähr. Für diese Zeit muß ich Katharina irgendwie beschäftigen, denn ich habe dann keine Hand frei und keine List daß sie ankommt und an der Wippe rumzerrt oder auf mir rumturnt oder etwas zerstört.... Ich muß ihr also entweder AUCH Brei machen und danach die Sauerei wegmachen oder etwas anderes - Obstteller oder so. Wieder Zeit weg. Dann die Großen, die die Fütterzeit gerne nutzen um sich oben die Köpfe einzuschlagen oder irgendwas von mir zu wollen. Also da immer wieder drauf hinweisen, daß es jetzt gerade nicht geht. Dann klingelt es an der Tür, dann klingelt das Telefon. Das kann ich zur Not ja noch ignorieren, aber ich habe das Gefühl, oft unterbrochen zu werden und bin abends froh, wenn ich es geschafft habe, beide zweimal zu füttern. Wir sind viel unterwegs - dann muß ich oft alles mitnehmen oder ich denke die ganze Zeit, daß wir nachhause müssen damites mit dem Brei noch klappt. Denn wenn der Abendwahnsinn losgeht, geht hier gar nichts mehr.
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
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jusl
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von jusl »

Hm, verstehe. Vielleicht wäre es gut, die Taktik zu ändern ;-)
Zum Beispiel: Mehrmals täglich wenig Brei zubereiten, und immer wenn Du mit einem Baby im Tragetuch an der Küche vorbeikommst, 2 Löffelchen füttern. Oder - was sich ja geradezu aufdrängt ;-): Lass doch Deine älteren Kinder die Babys füttern. Dann sind 4 Kinder automatisch beschäftigt, und Du kannst Dich um Katharina kümmern. Oder: Plane den Brei doch schonmal für morgens und mittags ein, wenn die Großen schon und noch aus dem Haus sind. Und alles weitere im Laufe des Tages ist Zugabe.

Könntest Du Dir weitere Möglichkeiten vorstellen?

LG
Julia
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Nina
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Nina »

Die Großen einspannen wollte ich auch schon. Aber dazu ist es noch zu tricky, die Zwillinge zu füttern, und es dauert auch sehr lange und macht große Sauerei. Da haben die Großen keine Geduld für, leider. Und mithelfen ist hier eh im Moment so ein Thema. Hier wird gerade eher sabotiert als geholfen :evil:
Baby im Tt füttern habe ich auch schon gemacht, aber dann wachsen die Wäscheberge hier bis an die Decke, weil sie ja immer die Hälfte wieder ausspucken. Wie gesagt, ist schon noch ziemliche Sauerei das alles. Der einzige tröstliche Gedanke ist zZ, daß es bald besser wird ...
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von elamshin »

Fürs Tragetuch hab ich noch einen Tipp falls du es noch nicht probiert hast: Ich steck einfach zwei Mullwindeln zwischen TT und Baby, füttere und nehme bei Bedarf eins weg. Das macht dann weniger Wäsche als ein verwatztes TT.
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Kleeblaettchen »

Hallo Nina,
mensch das hört sich immer noch sooo stressig an. Ich hab für euch gehofft das es einfacher geworden ist, aber "es ist nur eine Phase...."

Vielleicht hilft es dir ja es nicht soo eng zu sehen mit dem Brei geben, wenns grad passt dann passt es halt und wenn nicht dann halt nicht.

Bei uns gab es zwei Momente da hats ech "bumm" gemacht und es war schlagartig besser.

DURCHHALTEN!!!

und sich über die klitzekleinen ruhigen momente freuen...
Liebe Grüße Kleeblaettchen
mit
Winterkind *2008 gestillt,geflascherlt,geimpft,im eigenen Bett schlafend
2x Sommerkind *2012 vollgestillt, Voll- bzw Teilzeitgetragen,ungeimpft bleibend, Stoffgewickelt, bei Mama schlafend

immer mal Kleinschreibend,da im arm öfter mind. ein Baby
Dank Großzwerg hängt die Tastatur, Rechtschreibfehler also bitte ignorieren. Danke
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Nina
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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Nina »

Kleeblaettchen hat geschrieben: Bei uns gab es zwei Momente da hats ech "bumm" gemacht und es war schlagartig besser.
Was waren das denn für Momente?


Ich bin gerade etwas mutlos, was die Beikost angeht. Sie mögen nicht so richtig. Klar krieg ich was rein, wenn ichs oft genug reinschiebe, schlucken sie es irgendwann. Aber es ist nicht das, was sie wollen, das merke ich deutlich. Sie spuclen das meiste immer wieder aus oder behalten es lange im Mund, ohne zu schlucken und drehen den Kopf weg...

Und heute hat Lilli so arge Beschwerden gehabt, sie hat Verstopfung bekommen und dann tat es ihr so weh, das war ganz schlimm :-( Ich hatte dann ein schlechtes Gefühl und hab es für heute sein lassen.
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

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Re: Meine Diagnosewoche

Beitrag von Kleeblaettchen »

Nina hat geschrieben:Kleeblaettchen hat geschrieben:Bei uns gab es zwei Momente da hats ech "bumm" gemacht und es war schlagartig besser.Was waren das denn für Momente?
Einmal mit neun Wochen und ein paar zerquetschte, von einem Tag auf den anderen waren sie plötzlich zufriedener, es wurde nicht mehr ständig geschrien (das haben sie wirklich bis auf schlafen und essen nur gemacht). Jetzt gab es, wenn auch kurz, ruhige Momente. Dasselbe ist dann ein paar Wochen später nochmal passiert, wobei sie wieder deutlich entspannter und zufriedener wurden. Keine ahnung womit das zusammengehangen hat. Es war auf einmal so.


Wie ist es denn wenn du ein paar Tage mit der Beikost pausierst? Oder brauchen sie es soo dringend, die Kalorien?
Vielleicht hilft es ja schon zwei drei Tage ohne und dann wollen sie plötzlich von selbst.

Ich lass mal nen Drücker da,wenn du magst
Liebe Grüße Kleeblaettchen
mit
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