Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?

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Louise Odier
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?

Beitrag von Louise Odier »

Also bei uns hat es sich nie ergeben, aber ich hätte nach Absprache mit der Mutter überhaupt kein Problem damit ein anderes Kind zu stillen.
Ich würde im Notfall auch unse Mäusel von einer anderen vertrauten Person stillen lassen, kann es mir aber nicht so ganz vorstellen.

Ich bin echt erstaunt darüber, dass das hier doch schon so einige probiert haben, also dass sich die Gelegenheit ergeben hat. Ist ja doch eher ein Tabuthema, gefühltermaßen. Das hätte ich nicht gedacht, finde ich aber schön. :D
Das Röslein mit ihrer kleinen veganen Familie
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04/2008 (GH) und 09/2011 (HG) und 04/2015 (HG)
chriss
alter SuT-Hase
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Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?

Beitrag von chriss »

Witzig - mein neffe ist ein halbes jahr älter als meine Maus, und er wurde bis 14 monate gestillt, also 8 monate haben meine schwester und ich gleichzeitig gestillt.

Wir sind bei familienfeiern oft gemeinsam am Sofa gesessen beim stillen - aber auf die Idee zu Tauschen oder Babyzusitten sind wir beide nicht gekommen ...
Jetzt, wo die beiden mit normaler Nahrung überleben, ist das sowieso absurd..

Bei uns ist vor nem Monat eine Mutterstute gestorben - wir haben auch bei den anderen Mutterstuten anfangs abgepumpt - und inzwischen darf das Waisenfohlen bei 3 von 4 Stuten saugen, also ganz so verkehrt dürft diese Ammengeschichte nicht sein wenns die Pferde von natur aus so machen - im Notfall wohlgemerkt, nicht dass jemand am abend schön feiern gehen kann.
Chris mit J 9/10, und S 03/13
juliaundfelix
hat viel zu erzählen
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Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?

Beitrag von juliaundfelix »

Ich selbst hab das noch nicht gemacht... allerdings nicht, weil ich etwas dagegen hätte sondern einfach aus Mangel an Gelegenheit. Ich würde jederzeit ein fremdes Kind stillen. Warum auch nicht? Ist doch superpraktisch, wenn man z.B. auf das Kind der Freundin aufpasst und die Kleine hat Bedarf. Warum sollte man diesem Baby dann die Flasche und den Nucki anbieten, wenn man das beim eigenen nicht tun würde? Ich selbst wäre total froh gewesen, hätte ich mein Kind einer stillenden Frau zum Hueti geben können. Dann hätte ich auch in der Babyzeit mal beruhigt ein paar Stunden weg sein können, z.B. zum Coiffeur oder zum Arzt oder oder oder. Hatte ich leider nicht. Und weil es halt den meisten Frauen in dieser Situation so geht, drum ist man als stillende Mutter halt leider auch immer so "angehängt". Das liegt aber eben nicht am Stillen an sich sondern eben am Keinesfalls-Fremdstillen in unserer Gesellschaft.
juisty
gut eingelebt
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Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?

Beitrag von juisty »

Ich habe noch nie ein fremdes Kind gestillt, würde es aber sicher tun, wenn "Not am Mann" wäre. Sprich, Mutter ist nicht da, und Baby weint. Warum nicht? Amme war früher doch auch ein ganz normaler Beruf, mich wundert es eher, dass es diesen nicht mehr gibt. Liegt wohl an der ganzen Fertignahrung in den Supermarktregalen. Schade.
Liebe Grüße
Juisty - mit großem Bruder (08/2009) und kleiner Schwester (04/2011)
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