Alice89 hat geschrieben: 14.06.2021, 11:38
Kurzform: Ein vollgestilltes Baby darf zunehmen, so viel es möchte. Wie sieht das ab Beikostalter aus?
Langform: Meine Tochter lag bei der Geburt auf der 22. Perzentile, ist in den ersten drei Monaten wegen einer Gedeihstörung aufgrund eines verkürzten Zungenbändchens auf die 3. (und darunter...) abgerutscht und futtert sich seit der Durchtrennung kontinuierlich nach oben. Am Ende der Vollstillzeit lag sie auf der 50. Perzentile, heute, mit 8 Monaten, auf der 75. (ich wiege "nur" noch einmal pro Monat mit meiner Personenwaage, ist jetzt also nicht ganz exakt, aber der Trend hält scheinbar an).
Sie bekommt dreimal täglich was angeboten, meist einmal Obstbrei mit Getreide und einem TL Mandelmus, einmal Gemüsebrei (manchmal mit Fleisch) mit einem TL Butter und einmal vom Tisch, in der Regel Nudeln oder Kartoffeln und Gemüse. Grob geschätzt isst sie pro Mahlzeit durchschnittlich ca. 50 g, vom Brei eher weniger, vom Tisch wohl etwas mehr. Dazu stillt sie noch 8 bis 10 mal in 24 Stunden.
Kann ich so weiter machen oder sollte ich irgendwo ein Auge drauf haben (z. B. auf die Fettmenge)? Kann es sein, dass sie wegen ihrer anfänglichen Gedeihstörung jetzt nach dem Motto "Nimm, was du kriegen kannst" lebt?
Ergänzung: Sie ist aber auch noch nicht mobil im Sinne von robben/krabbeln/laufen.
Solange Du Gesundes ohne Druck anbietest, würde ich mir da keine Sorge machen und davon ausgehen, dass sich das reguliert , wenn sie läuft oder krabbelt.
Fettärmer galten ich bei Babies nicht für eine gute Idee und würde bei den normalenMengen bleiben. .
Bin da auch absolut kein Profi. Aber mein Mini mutierte mit beikost Start förmlich zum Buddha. Dem hat es einfach geschmeckt und er isst heute noch gerne und gut, hat aber absolute normal Maße.
Rakete hat sich von der 1. Perzentile (Geburtsgewicht) fröhlich bis auf die 88. Perzentile gefuttert in ca. 8,5 Monaten, Beikost haben wir mit ca. 5,5 M gestartet. Mit 9 Monaten lernte sie krabbeln (mit 13 M dann laufen). Seitdem geht die Kurve wieder ordentlich runter
Valeska mit Adventkind 2019 und Spätsommerkind 2022
Das Baby hier ist jetzt 11 Monate alt und war bei der U6 vor einem Monat auch auf der 95. Perzentile. Seitdem habe ich nicht mehr gewogen, aber der Trend dürfte sich fortsetzen. Er isst sehr gerne. Ich mache mir da aber gar keine Gedanken. Wir bieten abwechslungsreich und gesund an und er nimmt sich halt, was er mag. Ich gehe stark davon aus, dass es sich einfach irgendwann mit steigender Mobilität verwachsen wird. Bei deiner Tochter bestimmt auch.
Wir haben vor einigen Tagen mit Beikost begonnen. Wir bieten Brei (Süsskartoffel) an und einfach von unserem Tisch, was er haben wollte/konnte. Er ass begeistert, aber nur sehr kleine Mengen (Brei fast gar nix). Nun ist er seit vier Tagen total verstopft und es quält ihn. Ich bin verunsichert, ob ich eine Esspause machen sollte oder nur noch vom Tisch oder einfach so weiter und darauf hoffen, dass es sich selber reguliert? Was meint ihr dazu? Was sind eure Erfahrungen?
Glaube schon! Aber Brei war es wirklich nur ganz wenig, gestern und heute gar nix. Überlege nun, ob ich Apfel- oder Birnenbrei machen soll (das sollte ja eher abführend, bzw regulierend sein) oder lieber mal wieder nur stillen?
Kambly hat geschrieben: 22.06.2021, 17:22
Glaube schon! Aber Brei war es wirklich nur ganz wenig, gestern und heute gar nix. Überlege nun, ob ich Apfel- oder Birnenbrei machen soll (das sollte ja eher abführend, bzw regulierend sein) oder lieber mal wieder nur stillen?
Ich würd etwas birnenmus anbieten. Verstopfung bei beikost beginn find ivh nicht ungewöhnlich als dreifach mama