Mein Kind ...

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BSL
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von BSL »

anitramk hat geschrieben: 23.04.2024, 13:47 Ich muss mal schauen. Hier zu Hause hat sie einzelne Sachen, die ihm gehören und die sich auch immer mal nimmt. Aber als Armband, was sie mit in die Schule nehmen kann, muss ich erstmal überlegen, was ich da noch hätte. :-(
Vielleicht ein Schmuckstück/Manschettenknöpfe oder so etwas wie ein Aufnäher was er als Kapitän so hatte? Aber erstmal finde ich es irgendwie gut, dass deine kleine im Malen ein Ventil gefunden hat. Das dahinter keine "echte" Todessehnsucht steckt hoffe ich sehr und das du es gut begleitet bekommst 💗
06/22 🐻
Sommermama2017
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Sommermama2017 »

Ein kleines Medallion mit Foto? Wobei das halt nicht deinem Mann gehört hat.
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rueckenwind
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von rueckenwind »

Oh weh, da schmerzt nur beim Lesen das Herz! Aber auch irgendwie beruhigend,dass sie so eine gute Möglichkeit zu haben scheint, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, das ist ja auch eine tolle Ressource.
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anitramk
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von anitramk »

Ich hab mit der Lehrerin eben geschrieben. Sie meinte, es wohl heute überhaupt das erste Mal, dass das Landkind alleine von sich aus den Tod vom Papa angesprochen und thematisiert hat. Sie hätte dann das Bild gemalt und da das etwas überraschend kam, hat die Klassenlehrerin die Förderlehrerin gebeten, das nochmal mit dem Landkind zu besprechen. Beide Lehrkräfte fanden es wohl nicht besorgniserregend, sie hatten sich eher Sorgen gemacht, dass das Landkind die letzten Monate so "normal" war.

...das Stadtkind... kam dan aus der Schule nach Hause. Im Moment ist in der Schule so ein Präventionsseminar zum Thema Alkohol gewesen. In einer Vertretungsstunde hat dann ein Lehrer berichtet, dass in der Schulzeit ein Freund wohl an Leberschäden durch Alkoholvergiftung gestorben wäre. Ein Klassenkamerad meinte dann, sein Vater sei vor zwei Jahren an Leberversagen gestorben - aber einfach so ohne Alkoholvergiftung. Und das Stadtkind hat dann eben erzählt, dass sie sich so konzentrieren und anstrengen musste nicht los zu weinen und dass sie gar nicht verstehen kann, wie man sowas einfach so nach 2 Jahren schon erzählen kann. Sie könnte NIE jemals so locker drüber reden, dass bei ihrem Papa Herz, Niere und Leber versagt hätten.
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clairdelune
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von clairdelune »

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2024, 16:39 Oh weh, da schmerzt nur beim Lesen das Herz! Aber auch irgendwie beruhigend,dass sie so eine gute Möglichkeit zu haben scheint, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, das ist ja auch eine tolle Ressource.
Hier möchte ich unterschreiben. Ich finde es super gut, dass sie ihre Trauer äußern kann, sogar im Schulumfeld.
((Martina)) ((Landkind))

Edit: ((Stadtkind)) :cry:

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2024, 07:47 Um 11 ist der Termin, sie soll vorsichtshalber nach dem frühen Frühstück nichts mehr essen so dass man ggfs auch noch andere Optionen hat. Dann wissen wir, ob die Antibiotika angeschlagen haben und was mit dieser Blase passiert.
Hat das MRT geklappt?
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anitramk
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von anitramk »

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2024, 07:47
Um 11 ist der Termin, sie soll vorsichtshalber nach dem frühen Frühstück nichts mehr essen so dass man ggfs auch noch andere Optionen hat. Dann wissen wir, ob die Antibiotika angeschlagen haben und was mit dieser Blase passiert.
Habt ihr schon etwas gehört? Wie gehts dir?
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Sommermama2017 »

anitramk hat geschrieben: 23.04.2024, 17:04 Und das Stadtkind hat dann eben erzählt, dass sie sich so konzentrieren und anstrengen musste nicht los zu weinen und dass sie gar nicht verstehen kann, wie man sowas einfach so nach 2 Jahren schon erzählen kann. Sie könnte NIE jemals so locker drüber reden, dass bei ihrem Papa Herz, Niere und Leber versagt hätten.
((Stadtkind)) Das ist (vielleicht/wahrscheinlich) einfach noch viel zu früh.
So früh hätte ich auch nicht so "öffentlich", nicht mit Freunden, sondern "nur MitschülerInnen", über den Tod meiner Mutter reden können bzw auch nicht wollen(!).
Schwierig, wenn aktuell solche Themen im Unterricht kommen und man nicht weg kann, nicht weghören kann. :(
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Labello86 »

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2024, 07:47
blauelagune hat geschrieben: 23.04.2024, 07:14
Mein Mittlerer war seinerzeit mit 4 ohne irgendwelche Betäubung allein im MRT. Ich bin ganz naiv rangegangen, dass das klapppt🙈, war auch so.
Danke für diesen Erfahrungsbericht, auch den einem aus der klinischen Praxis ein paar Tage früher!

Ich glaube, meine Zweifel rühren daher, dass ich selbst, leicht klaustrophobisch veranlagt, MRT wirklich ganz furchtbar finde und es mich sehr anstrengt nicht panisch zu werden.
Ganz gut, dass mein Mann dort ist um sie vorzubereiten und zu begleiten. Ich würde meine Ängste möglicherweise ungewollt übertragen.
Um 11 ist der Termin, sie soll vorsichtshalber nach dem frühen Frühstück nichts mehr essen so dass man ggfs auch noch andere Optionen hat. Dann wissen wir, ob die Antibiotika angeschlagen haben und was mit dieser Blase passiert.
Hat alles geklappt Rückenwind? Ich hoffe sehr deiner Kleinen geht es schon besser und die Befunde sind gut.
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rueckenwind
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von rueckenwind »

Vorhin hat endlich mein Mann angerufen, das MRT hat geklappt, die Lütte war sehr tapfer obwohl sie sich sowohl vor als auch nach dem MRT als Reaktion auf das Beruhigungsmittel übergeben musste.

Leider ist die Eiterblase nicht kleiner geworden, glücklicherweise hat sie sich aber auch nicht bewegt. Neurologie und HNO sind zögerlich und wollen nur im Notfall operieren, weshalb sie mindestens noch 3,5 Wochen lang zur 4-wöchigen Antibiose und Beobachtung im Krankenhaus bleiben wird.
Wir sind ziemlich fertig gerade, hatten doch sehr auf Entwarnung und ein bisschen Entspannung dadurch gehofft. Es bleibt also heikel und auch die Frage, wie wir uns in den kommenden Wochen organisieren ist ziemlich belastend. Morgen bis Sonntag kann erfreulicherweise meine Mutter kommen, da der Anfang ihrer Wiedereingliederung auf nächste Woche verschoben wurde. Ab Montag sollten auch die Züge wieder regulär fahren. Ich hoffe, mein Mann kann unbezahlten Urlaub nehmen, damit wir uns halbwegs gut organisieren können. Ich bin leider seit Dezember nicht ganz gesund geworden und bin nach wie vor nicht vollständig belastbar

Ich glaube, es ist eigentlich ganz gut, dass ich mich jetzt erstmal um Alltagsorganisation kümmern muss, das bindet ein bisschen die Kapazitäten Angst um meine Jüngste zu haben. Dafür liege ich dann nachts wach...

Mein Mittlerer ist gerade bei einem Freund zu Besuch, das wird nachher bestimmt schwer, ihm das mitzuteilen. Er ist die ganze Zeit echt bedrückt und meinte gestern, dass er sich sehr unangenehm an die Zeit nach der Geburt seiner kleinen Schwester, als sie im Krankenhaus war, erinnert fühlt.
Heute Abend mach ich mich mal auf die Suche nach Dingen, mit denen man eine frustrierte 4-Jährige unterhalten kann und gleich geh ich vielleicht noch und grab im Garten um oder so was.
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Cryptomon »

rueckenwind hat geschrieben: 23.04.2024, 18:07 Ich hoffe, mein Mann kann unbezahlten Urlaub nehmen, damit wir uns halbwegs gut organisieren können.
Kindkrank!
Muss dann hinterher beantragt werden (also mit der Bestätigung aus dem KH), klappt aber auch ein Jahr später noch problemlos 😬
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¹ Cryptokind 1 & 2


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Was für andere der Ringsling, ist für mich der Onbuhimo!

Passwörter sind wie Unterhosen: Nie offen rumliegen lassen, regelmäßig wechseln, keinen Fremden ausleihen.

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