Das kenne ich so auch von meiner Mutter. Ich bin von ihren 5 Kindern am längsten (8 Monate lang) gestillt worden, weil ich wohl bis dahin jegliche Flasche verweigert habe. Sie hat das Stillen auch immer so ambivalent beschrieben. Einerseits praktisch und schön kuschelig, aber andererseits dann ab 6 Monaten als lästig und "dann reichts ja auch". Das finde ich immer noch verwirrendMau hat geschrieben: 07.10.2022, 00:38 In den 90ern wurden wohl genau 6 Monate stillen empfohlen, weil danach der Schadstoffgehalt der Milch die Vorteile überwog. Wie viel da genau dran ist, weiß ich nicht, aber früher gab es ja noch viel mehr giftiges Zeug als heute. Ich frage mich nur, warum man dann nicht bei jeder Mutter die Milch analysiert hat, um zu sagen, ob sie am besten gar nicht/maximal 6 Monate/so lange sie will, stillen sollte.
Deswegen hat mir meine Mutter die 6 Monate, die ich gestillt wurde auch als absolutes Maximum verkauft. Daran dass danach noch mehrere Monate Pre nötig sind, habe ich gar nicht gedacht. Als ich dahinter gekommen bin, war für mich klar, dass ich mindestens so lange stillen will, bis mein Kind seinen Bedarf mit Essen decken kann. Das wäre inzwischen der Fall, aber trotzdem kein Stillende in Sicht![]()
Ich hatte das Glück, dass eine meiner Schwägerinnen meinen Neffen über 2 Jahre lang gestillt hat, so bin ich mit längeren Stillzeiten in Kontakt gekommen. In der Schwangerschaft habe ich gesagt: 6 Monate stillen ist mein erstes Ziel, wenns gut läuft 1 Jahr lang