Re: Zu wenig Milch zum Vollstillen von ehemaligen Zwillingsfrühchen
Verfasst: 14.05.2024, 11:31
Hallo Mondenkind,
jetzt habe ich mich lange nicht gemeldet. Letzte Woche hatte mich an der schwächeren Brust ein übler Milchstau mit 39°C Fieber erwischt - mehr oder minder aus heiterem Himmel. An dem Tag haben wir einen Familienausflug gemacht und dementsprechend habe ich auf das morgendliche und abendliche Nachpumpen verzichtet, vermutlich wird da der Hund begraben liegen.
Die Stillfrequenz habe ich nicht gesteigert, das stimmt. Die Kinder sind morgens meistens überraschend lange satt (oft bis zu 4 Stunden!), so dass ich diese Zeit nutze, um Dinge erledigt zu bekommen und eben zusätzlich zu pumpen. Das mache ich momentan 2-3x pro Tag: morgens etwa eine Stunde nach dem Aufstehen und abends meistens auch etwa eine Stunde nachdem ich nur meine Tochter gestillt hab (Häufigkeit hängt davon ab, wie unruhig sie ist. Hunger konnte ich mitterweile ausschließen, auch nach einer Flasche mit bestehender Sättigung will sie zur Beruhigung an meine Brust). Gestern habe ich mit 2x Pumpen 230ml geschafft.
Die zwischenzeitliche Befürchtung, dass mein Sohn sich an zu große Flaschenmahlzeiten gewöhnt und meine Brust dann verschmäht, haben sich mehr oder minder zerstreut. Wir bieten ihm im Regelfall mindestens 160ml an, es ist aber auch ok, wenn er 230ml trinkt (wobei ich da dann schon langsam denke, dass es jetzt doch mal reichen sollte...). Durchs Pumpen kann ich mittlerweile zuverlässig eine gesamte Mahlzeit durch Mumi abdecken, worüber ich mich sehr freue. Es ist auch okay für mich, wenn die abendliche Flasche bleibt und ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir mit Beikost starten. Ich denke, mein Sohn könnte da eher für bereit sein als meine Tochter. Insgesamt merkt man, dass sie in der Entwicklung hinterher ist. Ob das jetzt ohnehin ihr normales Tempo gewesen wäre oder ob es an den Komplikationen liegt, weiss ich nicht. Ich versuche, das so anzunehmen, wie es ist.
Ich habe tatsächlich am ehesten das Gefühl, dass mein Sohn gewachsen ist und deswegen weniger moppelig aussieht. Die letzte Gewichtskontrolle ergab nach knapp 2 Wochen ein Plus von 290g. Im Gesamten hat er 4-5 gut nasse Windeln pro Tag, mitterweile ca. alle 3 Tage Stuhlgang (als er so viel Pre bekam, waren wir mit Müh und Not bei 10-14 Tagen!), er hat eine feste Haut und ist in den Wachphasen sehr aktiv. Mein Mädchen hat in der selben Zeitspanne leider nur 130g zugenommen, macht sicht aber ähnlich gut. Den nächsten Termin beim Kinderarzt haben wir in 2 Wochen, dort werde ich das Thema Gewichtsentwicklung nochmal ansprechen - er war bisher immer sehr zufrieden und auch meine Hebamme ist der Meinung, dass wir das wöchentliche Wiegen eigentlich nicht mehr brauchen.
Zur Gewichtsentwicklung:
Mädchen
Geburt: 1130g
29.01. 2950g (hier zuletzt im Krankenhaus gewogen)
01.02. 2940g (Hebamme), Beginn FMS
05.02. 3050g (Hebamme), Ende FMS wegen Verdacht der Unverträglichkeit
10.02. 3060g (Hebamme), erneuter Beginn FMS
15.02. 3250g (Hebamme)
20.02. 3460g (Hebamme)
23.02. 3590g (Kinderarzt), Aufbrauchen restliches FMS
26.02. 3750g (Hebamme)
05.03. 3900g (Kinderarzt)
13.03. 4050g (Hebamme)
22.03. 4350g (Kinderarzt)
27.03. 4490g (Hebamme)
11.04. 4790g (Frühchensprechstunde)
15.04. 4770g (Hebamme)
25.04. 4970g (Hebamme)
07.05. 5100g (Hebamme)
Junge
Geburt: 1080g
14.01. 3170g (hier zuletzt im Krankenhaus gewogen)
16.01.24 3190g (Hebamme)
20.01.24 3310g (Hebamme)
26.01.24 3540g (Hebamme)
01.02.24 3710g (Hebamme) - ab hier beide Zuhause, dem entsprechend beide gestillt ohne Zufütterung
05.02.24 3940g (Hebamme)
10.02.24 4090g (Hebamme) - ab hier zufüttern mit Muttermilch Vorräten
13.02.23 4180g (Kinderarzt)
15.02. 4260g (Hebamme) - ab hier Pre zusätzlich
20.02. 4500g (Hebamme)
26.02. 4760g (Hebamme)
05.03. 5080g (Kinderarzt)
13.03. 5190g (Hebamme)
27.03. 5530g (Hebamme)
11.04. 5810g (Frühchensprechstunde)
15.04. 5810g (Hebamme)
25.04. 5860g (Hebamme)
07.05. 6150g (Hebamme)
jetzt habe ich mich lange nicht gemeldet. Letzte Woche hatte mich an der schwächeren Brust ein übler Milchstau mit 39°C Fieber erwischt - mehr oder minder aus heiterem Himmel. An dem Tag haben wir einen Familienausflug gemacht und dementsprechend habe ich auf das morgendliche und abendliche Nachpumpen verzichtet, vermutlich wird da der Hund begraben liegen.
Die Stillfrequenz habe ich nicht gesteigert, das stimmt. Die Kinder sind morgens meistens überraschend lange satt (oft bis zu 4 Stunden!), so dass ich diese Zeit nutze, um Dinge erledigt zu bekommen und eben zusätzlich zu pumpen. Das mache ich momentan 2-3x pro Tag: morgens etwa eine Stunde nach dem Aufstehen und abends meistens auch etwa eine Stunde nachdem ich nur meine Tochter gestillt hab (Häufigkeit hängt davon ab, wie unruhig sie ist. Hunger konnte ich mitterweile ausschließen, auch nach einer Flasche mit bestehender Sättigung will sie zur Beruhigung an meine Brust). Gestern habe ich mit 2x Pumpen 230ml geschafft.
Die zwischenzeitliche Befürchtung, dass mein Sohn sich an zu große Flaschenmahlzeiten gewöhnt und meine Brust dann verschmäht, haben sich mehr oder minder zerstreut. Wir bieten ihm im Regelfall mindestens 160ml an, es ist aber auch ok, wenn er 230ml trinkt (wobei ich da dann schon langsam denke, dass es jetzt doch mal reichen sollte...). Durchs Pumpen kann ich mittlerweile zuverlässig eine gesamte Mahlzeit durch Mumi abdecken, worüber ich mich sehr freue. Es ist auch okay für mich, wenn die abendliche Flasche bleibt und ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir mit Beikost starten. Ich denke, mein Sohn könnte da eher für bereit sein als meine Tochter. Insgesamt merkt man, dass sie in der Entwicklung hinterher ist. Ob das jetzt ohnehin ihr normales Tempo gewesen wäre oder ob es an den Komplikationen liegt, weiss ich nicht. Ich versuche, das so anzunehmen, wie es ist.
Ich habe tatsächlich am ehesten das Gefühl, dass mein Sohn gewachsen ist und deswegen weniger moppelig aussieht. Die letzte Gewichtskontrolle ergab nach knapp 2 Wochen ein Plus von 290g. Im Gesamten hat er 4-5 gut nasse Windeln pro Tag, mitterweile ca. alle 3 Tage Stuhlgang (als er so viel Pre bekam, waren wir mit Müh und Not bei 10-14 Tagen!), er hat eine feste Haut und ist in den Wachphasen sehr aktiv. Mein Mädchen hat in der selben Zeitspanne leider nur 130g zugenommen, macht sicht aber ähnlich gut. Den nächsten Termin beim Kinderarzt haben wir in 2 Wochen, dort werde ich das Thema Gewichtsentwicklung nochmal ansprechen - er war bisher immer sehr zufrieden und auch meine Hebamme ist der Meinung, dass wir das wöchentliche Wiegen eigentlich nicht mehr brauchen.
Zur Gewichtsentwicklung:
Mädchen
Geburt: 1130g
29.01. 2950g (hier zuletzt im Krankenhaus gewogen)
01.02. 2940g (Hebamme), Beginn FMS
05.02. 3050g (Hebamme), Ende FMS wegen Verdacht der Unverträglichkeit
10.02. 3060g (Hebamme), erneuter Beginn FMS
15.02. 3250g (Hebamme)
20.02. 3460g (Hebamme)
23.02. 3590g (Kinderarzt), Aufbrauchen restliches FMS
26.02. 3750g (Hebamme)
05.03. 3900g (Kinderarzt)
13.03. 4050g (Hebamme)
22.03. 4350g (Kinderarzt)
27.03. 4490g (Hebamme)
11.04. 4790g (Frühchensprechstunde)
15.04. 4770g (Hebamme)
25.04. 4970g (Hebamme)
07.05. 5100g (Hebamme)
Junge
Geburt: 1080g
14.01. 3170g (hier zuletzt im Krankenhaus gewogen)
16.01.24 3190g (Hebamme)
20.01.24 3310g (Hebamme)
26.01.24 3540g (Hebamme)
01.02.24 3710g (Hebamme) - ab hier beide Zuhause, dem entsprechend beide gestillt ohne Zufütterung
05.02.24 3940g (Hebamme)
10.02.24 4090g (Hebamme) - ab hier zufüttern mit Muttermilch Vorräten
13.02.23 4180g (Kinderarzt)
15.02. 4260g (Hebamme) - ab hier Pre zusätzlich
20.02. 4500g (Hebamme)
26.02. 4760g (Hebamme)
05.03. 5080g (Kinderarzt)
13.03. 5190g (Hebamme)
27.03. 5530g (Hebamme)
11.04. 5810g (Frühchensprechstunde)
15.04. 5810g (Hebamme)
25.04. 5860g (Hebamme)
07.05. 6150g (Hebamme)