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Re: Vitamin D Supplementierung?

Verfasst: 07.12.2013, 18:51
von Lunali
Also, kurz: meine Werte warten grottig. Vermutlich länger schon, also war ich in den Schwangerschaften unterversorgt und hab es weitergegeben. Da kann man dann mit 500 IE natürlich nichts auffüllen. Und beim Großen war ich ja auch schon durch mit der Rachitisprophylaxe.

Symptome: Infektanfälligkeit, Fontanelle spät geschlossen, weicher Schädel und noch diverse Kleinigkeiten. Auf Dauer ist ein gravierender Mangel ja auch nicht witzig, Stichwort Knochen zum Beispiel.

Überdosieren ist nicht gut, klar, aber darum gibt mal hohe Dosen auch nur unter Kontrolle der Werte. Ich nehm zum Beispiel 40.000 IE wöchentlich, die normale Kinderdosis zur Rachitisprophylaxe ist ja 500 am Tag, also 3.500 die Woche. Und es gibt Menschen, die nehmen noch deutlich mehr. Ich habe mit dieser Dosis gerade den Rand des Normalbereiches erreicht. Manche sprechen bei dem Wert noch von Mangel. Also um überdosieren mach ich mit keine Sorgen.


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Re: AW: Vitamin D Supplementierung?

Verfasst: 07.12.2013, 19:25
von MaareMum
Ne, eine Überdosierung bekommt man bei Vitamin D wirklich nicht so schnell hin.

Und bei den Normalwerten kennt man ja Werte, bei denen Leute tatsächlich krank werden. Ob zu hoch oder zu niedrig.
Bei Normalwerten hat man immer einen gewissen Spielraum um die festgelegten Grenzen rum, was noch akzeptabel oder was behandlungsbedürftig ist. Wieviel Spielraum noch akzeptabel ist, hängt vom Wert (z.B. Vitamin D, Hämoglobin, Glucose...) und von der Situation des einzelnen Patienten ab.
Wenn du gesund bist, kann dein Vitamin D Spiegel z.B. niedriger tolerabel sein als wenn du Osteoporose hast oder Krebs oder oder...

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