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Re: stillen ist eklig... :-/

Verfasst: 02.02.2012, 10:14
von Elena
greenie bird hat geschrieben:
blueberry hat geschrieben:Ich hab jetzt nach der ersten Seite nicht mehr alle Antworten gelesen, wollte aber zu bedenken geben, dass solch heftige, auch physisch empfundene Abwehr ("eklig" finden ist schon heftig), die jemand in so derart abfällige Worte fassen muss (allein schon die ganzen Schmutz und Tierisches assoziierenden Worte in den Zitaten), schon sehr an Abwehr denken lässt:
das wäre vielleicht möglich, ich kenne aber Frauen mit genau solch abwehrender Haltung beim Stillen, die beim Sex überhaupt gar kein Problem damit haben, wenn ihr Partner sich an der Brust zu schaffen macht...es wird also oft genug auch andere Gründe geben müssen
Ich musste an genau das Gleiche denken wie Blueberry. Wer so ein aggressives Unbehagen empfindet, scheint irgendeine Art von tiefgreifendem Problem mit seinem Körper oder dem anderer zu haben.

Und die Aussage in dem anderen Forum, die Brust sei für den Mann da und man müsse den schon ranlassen, wenn er will, zeugt auch nicht gerade von einem entspannten Verhältnis zum eigenen Körper, sondern von einer ziemlich verkrampften Sexualisierung. Was ist denn das für eine Haltung: Ich muss meinen Körper meinem Mann zur Verfügung stellen, und deshalb kann ich nicht stillen, weil Berührungen der Brust durch den Mann in der Stillzeit als unangenehm empfunden werden...??? So wurde doch dort argumentiert. Das klingt schon ziemlich krankhaft, finde ich.

Meine Brust jedenfalls gehört weder meinem Mann noch meinem Kind, sonder mir. Und ich bestimme selbst, wer wann was damit machen darf und scheue mich nicht, dem Mann da was zu verbieten, genau wie ich mich nicht scheue, Knibbeln oder Beißen meiner 10 Monate alten Tochter zu unterbinden.

Re: stillen ist eklig... :-/

Verfasst: 02.02.2012, 10:39
von greenie bird
na, als ich letztens in einem Thread geschrieben habe, dass Frauen, die so eine Einstellung zum Stillen haben ein psychisches Problem haben müssen, war das recht skandalös...naja wenigstens bin ich jetzt nicht mehr allein mit dieser Auffassung.
Da ich Erfahrungen mit Essstörungen habe, habe ich das ein wenig verglichen, denn da stimmt das Verhältnis zum eigenen Körper nicht.