Ich habe bei der radikalen Kondo-Diät schon wieder gesündigt.
So wie beim ersten Schrankausmisten wieder ein paar Teile zurück hineingewandert sind, war's nun auch beim Bücherregal. Es saß wieder das Vielleicht-könnte-man-das-noch-brauchen-Teufelchen auf meiner Schulter.
Aber gut, ich halte es sowieso für utopisch, dass ich nur einmal in meinem Leben ausmiste und danach nie wieder. In manchen Bereichen kommt einfach immer wieder Material dazu, ohne dass ich sofort etwas wegwerfen kann. Von daher bilde ich mir gerade ein, dass es doch möglich sein sollte, so wie Flylady im Januar ihre Zonen immer wieder decluttert, dass man sich auch einmal jährlich die Kategrien vorknöpfen könnte.
Ich besitze beispielsweise Bücher, die ich nicht mag, aber alle paar Jahre mal brauche. Sollte mir mal etwas Besseren ins Bücherregal kommen, zu was ich häufiger greife und womit eines der eben beschriebenen Bücher ersetzbar wird, dann mache ich das gern.
Das Bücherregal sieht auf jeden Fall schon viel besser aus. Auf der Verkaufsplattform eingestellte Dinge, die keine oder nur wenig Klicks hatten oder bei denen derzeit ein absolutes Überangebot herrscht, habe ich zum Altpapier sortiert, dafür anderes auf der Plattform eingestellt, aber nur so viel, wie in einen kleinen Karton passt. Ein paar Bücher liegen noch herum, teilweise einzusortierende Erinnerungsstücke und teils Bücher, die ich für einen öffentliche Bücherschrank für geeignet halte. Das Internet sagt, dass es nicht allzu weit entfernt einen gibt.
Eine Frage zur nächsten Kategorie, dem Papierkram, an diejenigen mit Homeoffice/ Büro/ Arbeitszimmer:
Ist das wirklich privater und beruflicher Kram? Oder macht ihr nochmals separat "berufliches Magic Cleaning"?