Gewicht passt, würde ich sagen, sowohl gestern bei uns gewogen als auch heute in der neuen Kinderarztpraxis (nette Waage ham die da
18.9.21: 2.700g Hebamme (Tuchwaage, mit Pampers)
19.9.21: 2.750g Hebamme
21.9.21: 2.900g Hebamme
24.9.21: 2.950g Hebamme
27.9.21: 3.000g Hebamme
29.9.21: 3.050g Hebamme
3.10.21: 3.150g Hebamme
9.10.21: 3.250g Hebamme
17.10.21: 3.350g Hebamme
25.10.21: 3.600g Hebamme
1.11.21: 3.650g U3
11.11.21: 4.100g Hebamme
24.11.21: 4.500g Hebamme
7.1.22: 5.100g Hebamme
17.1.22: 5.235g U4
26.1.22: 5.330g selbst gewogen, nackt, Standwaage
2.2.22: 5.530g
9.2.22: 5.490g
16.2.22: 5.630g
23.2.22: 5.710g
2.3.22: 5.850g
9.3.22: 5.930g
16.3.22: 5.990g
23.3.22: 6.080g
30.3.22: 6.150g
6.4.22: 6.160g
13.4.22: 6.150g (zuhause gewogen) / 6.100g U5 (Größe 67cm, Kopf 43cm)
20.4.22: 6.250g
27.4.22: 6.360g
28.4.22: 6.460g (mit Pampers, die war aber nicht wirklich voll)
Die andere/neue Ärztin ist wirklich ein komplett anderer Typ und hat eine ganz andere Art. Sie hat mich viel gefragt und viel erzählen lassen (das gab es bei unserer alten Ärztin eher nicht). Ihr erster Satz nach meinen Ausführungen war: "Ich würde vorschlagen, hier mal den Druck aus der Geschichte zu nehmen." Ja, hurra!
Ihre Empfehlungen:
- Nicht mehr zuhause wiegen, sondern das Thema in die Praxis zu verlagern. Dafür haben wir kommende Woche noch mal einen Termin bekommen. Stresst mich aber so gar nicht, auch wenn das im Prinzip ja auch ein Wiegetermin ist. Welchen Rhythmus die sich dafür mittel- und langfristig vorstellen, müsste ich dann noch rausfinden. Die eigene Waage jedenfalls wegpacken, abgeben, verkaufen.
- Gewicht weiter beobachten. L hätte zwar Unterhautfettgewebe, was ihr gut gefällt, aber sei eben trotzdem ne Zarte. Gut entwickelt und gesund, sie hat L auch sehr gründlich nochmal untersucht. Ungefähr 100g Zunahme die Woche wären auch in ihrem Alter noch wünschenswert, aber wenn das im Rahmen der Beikost-Einführung nicht immer klappt, sei das nicht schlimm. Da würde sie dann mitgehen und quasi die Verantwortung mit tragen - so oder so ungefähr hat sie es ausgedrückt. Klingt ja schon ganz anders als in unserer alten Praxis.
- Bei der Beikost ohne Druck dranbleiben, hochkalorisches (Avocado mit Mandelmus, sowas), auch mal was in die Hand geben. Unsere alte Ärztin hält natürlich gar nichts von Fingerfood, ist ja klar.
- Stillen (das einzige, was ich so nicht ganz nachvollziehen kann): Da ich ja noch sehr viel stille, 10-12mal hatte ich geschätzt, ruhig den Abstand vor dem Beikost-Angebot verlängern, L auch mal selbst kommen lassen. Ich weiß, dass ein Reduzieren des Stillens generell auch schleichend zum Abstillen führen kann und würde das daher auch nicht komplett genauso sehen. Aber generell leuchtet mir natürlich ein, dass wenn der kleine Magen voller Milch ist, nicht mehr viel Platz für Brei bleibt. Denke daher, dass ich eher weniger streng auf die Uhr schaue und mir L nicht alle 2-2,5h schnappe, sondern auch hier selbst entspannter bin. Also hier fährt die neue Ärztin schon irgendwo n bisschen die Grundtendenz "etwas weniger Stillen, damit mehr Lust aufs Essen kommt". Was natürlich nicht klappen wird, wenn L einfach generell noch keinen Bock aufs Essen hat. Aber den Punkt kann ich ja auch für mich so auslegen, wie ich es für richtig halte.
Grundsätzlich fühle ich mich in der neuen Praxis sehr viel besser aufgehoben, die ganze Kommunikation war einfach anders, empathischer, wertschätzender. Mehr als Vorschlag und Empfehlung formuliert, mehr "Würden Sie den Weg mitgehen?" als dieses "So MUSS es laufen".
Kommende Woche würde ich meinen Mann wieder schicken, dann bildet der sich auch ne Meinung. Und dann denke ich, werden wir aber dort bleiben. Ich hoffe natürlich so oder so, dass der Beikost-Knoten bei uns bald platzt - ob das nun mit nem Gewichtssprung einhergeht ist mir eigentlich schon egal. Aber es würde mich auch einfach entspannen, wenn ich wüsste, dass das Kind auch ein paar nennenswerte Kalorien aus anderer Nahrungsquelle bekommt.
Milchpumpen-Rezept hab ich dort auch direkt abgegriffen ("Ja, das kann man ja noch einmal machen"). Das Teil habe ich vermutlich auch mehr für mich als für L hier stehen und spätestens, wenn es im Juni in den Urlaub geht, will ich das Teil auch langsam loswerden. Aber bis dahin gibt sie mir einfach noch ein bisschen Sicherheit. Und zur Not steige ich eben auf die Handpumpe um.